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Seite 9

Nr. 18/88

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Iniefiirden Haushalt der Stadt zu genehmigen de Haushaltsüberschreitung beinhaltete zusätzlichen Mittelaufwand zur Umgestal-

Itungder Albertstraße. Hier waren für die den Arbeiten vorausgegangene Verkehrsuntersuchung, den Einbau der Pflanzinseln ein- I hf der Bepflanzungen 6.000,-- DM als Haushaltsüberschreitung zu genehmigen.

IZu aU den vorgenannten Haushaltsüberschreitungen erklärte der Rat einstimmig seine Genehmigung.

Auswahl zur Gestaltung des Brunnens am »Großen Markt« getroffen Umfangreiche Vorarbeiten und Vorberatungen waren der Entscheidung über die Festlegung zur Gestaltung des Brünens am »Gro- Ln Markt« vorausgegangen. Insgesamt 6 Künstler wurden mit der Erstellung von Entwürfen und Modellen beauftragt.

Deren Ausfertigungen bildeten die Grundlage für Beratungen in einer eigens hierfür gebildeten Arbeitsgruppe.' Zudem wurden die Modelle in der Bürgerhalle des Rathauses ausgestellt, um auch interessierten Bürgern die Möglichkeit zu geben, Anregungen, Ideen »and Hinweise zur Brunnengestaltung vorzubringen. Insgesamt 60 Bürger nutzten nach Mitteilung von Bürgermeister Dr. Possel- IDÖlken die Gelegenheit, um ihre Auffassungen zu den vorgestellten Entwürfen darzulegen und um zugleich auch mitzuteilen, wel­ker Brunnen von ihnen favorisiert würda Zur Ratssitzung selbst wurden, nachdem die Arbeitsgruppe eine Vorauswahl getroffen iatte, nochmals die Entwürfe der Künstler Thoms Föhr (TYier), Eugen Keller (Höhr-Grenzhausen), Erich Kraemer (TVier) und Hans lernhard Olleck (Niederelbert) vorgestellt.

,iatsmitglied Widner (SPD) stellte den Antragüber die Frage, welcher Brunnen zur Ausführung gelangen solle, in geheimer Abstim- anungzu entscheiden. Er begründete seinen Antrag damit, daß die Fraktionsberatungin den Reihen der SPD-Fraktion kein einheit­liches Meinungsbild ergeben habe Zwei Entwürfe hätten gleichviele Stimmen erhalten. Die Auswahl selbst sei auch, da es sich hier­lei um eine reine Geschmacksfrage handele, sehr schwierig. Er - so Ratsmitglied Widner - sehe daher eine geheime Abstimmung s die eleganteste Lösung an.

latsmitglied Schweizer (FWG) begrüßte es, daß die von den Künstlern erstellten Entwürfe, einer Idee der FWG-Fraktion, Rech­nung trügen, indem sämtliche einen 8eckigen Brunnentrog aufzeigten.

Für die CDU-Fraktion erklärte deren Fraktionsvorsitzender Kram, die CDU stelle ihren Mitgliedern die Entscheidungüber die Aus­wahl des Brunnens frei. Grundsätzlich befürworte er eine offene Abstimmung, versage jedoch, soweit es die Mehrheit des Rates ränsche, nicht die Zustimmung zu einer geheimen Abstimmung.

Iln nachfolgenden Stellungnahmen erklärten verschiedene Mitglieder des Rates, welchen Entwurf sie favorisierten und legten hier- u ihre entsprechenden Begründungen dar. Vor der eigentlichen Abstimmung erklärte Bürgermeister Dr. Possel-Dölken, Anlieger Bes »Großen Marktes« hätten ihre Sorgen darüber zum Ausdruck gebracht, daß sie befürchteten, der Marktplatz werde nach dem ßrunnenbau zu stark eingeengt. Besichtigungen vor Ort hätten sich auch auf diese Problematik bezogen. Den Mitgliedern des Ra- 1 er, bei ihrer Entscheidung das Augenmerk darauf zu richten, daß der zu errichtende Brunnen den »Großen Markt« in deinem Gesamtbild auf Dauer wesentlich präge

Die Vorfrage über die Art der Abstim­mungentsprechend dem Antrag von Rats­mitglied Widner (geheime Abstimmung) wurde durch Ratsbeschluß in der Weise ge­klärt, daß nur 9 Ratsmitglieder für eine ge­heime Abstimmung plädierten. 17 Rats­mitglieder befürworteten eine offene Ent­scheidung (durch Handzeichen).

In der sich unmittelbar daran anschließen­den Abstimmung erklärten 16 Ratsmit­glieder ihre Zustimmung zu dem Entwurf »Olleck« und 11 Ratsmitglieder zu dem Entwurf »Kraemer«.

Nebenstehende Darstellung zeigt den mehrheitlich befürworteten Entwurf des Brunnens.

Gemäß der Beschreibung des Entwurfver­fassers werden auf den 8 Feldern des äuße­ren Brunnenbeckens Symbole der Stadt und der ihr zugehörenden Stadtteile ange­bracht.

Das Zentrum der Brunnenanlage bildet ei­ne 8eckige Brunnensäule, die nach oben hin mit einer flachen Schale abschließt, luf diesem Prisma (der Brunnensäule) sollen in Bildern die Geschichte Montabaurs abgehandelt werden. An der Brunnensäule be­iden sich 4 Wasserspeier. Diese leiten das Wasser in darunterliegende Becken, in denen sich das Wasser sammelt, um dann auf [ie benachbarten Rieselflächen abzulaufen, welche das Wasser in das große Brunnenbecken führen.

lereinstimmung bestand im Rat darin, daß hinsichtlich der festzulegenden Größenordnung für die Bnnmenanlage nochmals lücksprache mit dem Künstler genommen werden soll. Angestrebt wird die Brunnenanlage, die in Nähe der Prinzenlinde am »Gro- Markt« ihren Standort findet, proportional etwas zu verkleinern. Auch über die Symbole, welche die 8 Felder des Brunnen- kens zieren, soll noch eine Absprache mit dem Entwurfverfasser getroffen werden.

linweis: Die vom Rat getroffene Entscheidung zur Auswahl des Brunnens entspricht auch dem mehrheitlichen Votum entspre- pod der Bürgerbefragung. 37 von insgesamt 60 schriftlich dargelegten Bewertungen aus der Bürgerschaft befürworteten den nun f Auftrag gegebenen Brunnen.)

Änderung und Erweiterung zum Bebauungsplan »Auf dem oberen Wassergraben III«

Bits in seiner Sitzung am 24.09.1987 entschied der Stadtrat über folgende Änderungen zum Bebauungsplan »Auf dem oberen

fassergraben III«.

Das Plangebiet erhält im südöstlichen Tfeil eine weitere verkehrsmäßige Anbindung an die Römerstraße.

Die verkehrsmäßige Erschließungerfolgt durch eine sog. Ringerschließung; auf eine getrennte Ausweisung von Fahrbahn und Bürgersteig wird verzichtet. Esentfallen auch die im ursprünglichen Bebauungsplan ausgewiesenen Wende- und Parkmöglich­keiten.

Der Bürgersteig entlang der Rhönstraße wird auf deren westliche Seite verlegt.

Der Bürgersteig südlich der Eifelsraße entfällt.

Das Plangebiet wird um den Kreuzungsbereich Rhönstraße/Eifelstraße erweitert.

Die öffentiche Grünfläche im südöstlichen und südlichen Planbereich wird reduziert.

Das Maß der baulichen Nutzung (Grund- und Geschoßflächenzahl) wird geändert.

Die Verkehrsflächenbreiten werden auf ein Mindestmaß reduziert. (Lesen Sie bitte auf Seite 11 weiter!