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Montabaur

Seite 20

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Einkommensteuer sowie Ausgabeverlagerungen bei verschie­denen Vorlagen zu einer geringeren Inanspruchnahme der Rücklagemittel. Anstatt der im Haushaltsplan vorgesehenen Rücklagenentnahme von 412.000 DM wurden nur 196.000 DM benötigt.

Haushalt 1988 Verwaltungshaushalt

Im Vergleich zum Vorjahr reduziert sich der Überschuß im Ver­waltungshaushalt von 38.000 DM auf 17.600 DM. Augen­scheinlichste Positionen des Verwaltungshaushaltes sind:

1. Aufwendungen für den Kindergarten

Nach Inbetriebnahme der Kindergartenaußenstelle in Stahlhofen müssen 17.000 DM bereitgestellt werden als Sach- und Personalkosten. Außerdem sind 4.000 DM zu finanzieren für Kindergartenfahrten zur Tümhalle in Horbach.

2. Einnahmen und Ausgaben des Wirtschaftsbetriebes »Forst«

Hier ist eine positive Entwicklung zu verzeichnen. Wäh­rend das Vorjahr mit einem Zuschußbedarf von ca. 7.600 DM abschloß, wird für das Forstwirtschaftsjahr 1988 ein Überschuß von ca. 6.300 DM erwartet.

3. E innahm en und Ausgaben im Sektor »Steuern, Zuwei­sungen und Umlagen«

Bei Gegenüberstellung der Einnahmen und Ausgaben im vorgenannten Sektor ergibt sich ein Überschuß von 130.679 DM, der sich damit im Vergleich zum Vorjahr um 33.100 DM verringert. Hauptausschlaggebend hier­für sind Mindereinnahmen bei den Schlüsselzuweisun­gen. Die Umlagebelastungen bleiben mit 112.000 DM in etwa auf dem Stand des Vorjahres.

Vermögenshaushalt

Art und Umfang der geplanten Investitionen bestimmen das Volumen des Vermögenshaushaltes. Auf der Grundlage des vom Ortsgemeinderat beschlossenen Investitionsprogrammes sind für folgende Vorhaben entsprechende Haushaltsmittel bereit­gestellt:

1. Umbau des Bürgermeisteramtes für die Unter­bringung der Poststelle. 80.000,- DM

2. Restkosten für die Baumaßnahme

Kindergarten. 6.200,-DM

3. Zuweisung an den Sportverein für den Bau

des Umkleidegebäudes. 27.000,- DM

4. Bau eines Brunnens am Kirchenvorplatz

und Dorfdurchgrünung. 30.000,- DM

6. Brunnenemeuerung am Grillplatz. 3.000,- DM

6. Zuschüsse für private Dorfemeuerungs-

m aßnahmen.. 1.000,- DM

7. Erschließung »Im oberen Wiesengrund« II. Tfeil

- Baustraßenerrichtung. 100.000,- DM

- Straßenbeleuchtung. 60.000,- DM

-Straßenoberflächenentwässerung. 40.000,-DM

8. Pflasterung der Straße »Im Flachsbruch«

und Bepflanzung. 18.000,- DM

9. Grunderwerb zur Friedhofserweiterung .. 10.000,- DM

10. Kauf eines Rasenmähers für den Friedhof. . 1.600,-- DM

11. Friedhofserweiterung und-Verschönerung 20.000,--DM

12. Ausbau der Tbilette für den Jugendraum

in der ehemaligen Schule . 5.000,- DM

13. Ausbau von Wirtschaftswegen. 10.000,-DM

14. Grunderwerb - allgemein -. 5.000,- DM

15. Haus- und Kanalanschlußkosten für gemeinde­eigene Grundstücke. 46.000,-- DM

»Im oberen Wiesengrund II«

16. Zuführung zur allgemeinen Rücklage

- Planabrundungsbetag. 300,- DM

Finanziert wird dieser Ausgabenkatalog durch die Veranschla­gung der nachfolgenden Einnahmen:

1. restlicher Kreiszuschuß für die Baumaß­nahme Kindergarten. 37.600,- DM

2. Erschließungs- und Ausbaubeiträge

Oststraße. 40.000,- DM

3. Zuführung vom Verwaltungshaushalt .... 17.600,- DM

4. Rücklagenentnahme. 367.000,-DM

Ausblick 1989 -1991

Nach den derzeitigen Überlegungen beschränkt sich die Inve­stitionstätigkeit der Ortsgemeinde in den kommenden Jahren auf die Fertigstellung der Baustraßen im Baugebiet »Oberer Wiesengrund II«.

Spiegelbild der dauernden Leistungsfähigkeit der Ortsgemein­de sind die freien Finanzspitzen der jeweiligen Haushaltsjahre:

1987Ü. 58.000,- DmI

1989 Ü. 30.000,-D]J

1990-Ü. 31.000 -DVl

1.991 r Ü. 23.000,- Dill

Ü = Überschuß Weitere Aussagen des Rates Für eine mögliche Erweiterung des Friedhofes sowie Umgesta].| tung des Kirchenvorplatzes wurden durch mehrheitlichen Bel Schluß zwei Planungsbüros mit der Erstellung von Planentwiiil fen beauftragt. 1

Desweiteren wurde vom Rat festgelegt, den Verkehrsbereic »Flachsbruch« zur 30 km-Zone zu erklären. Je ein Schild mit dal Aufschrift »Zone 30 km« sollen aufgestellt werden am Grund! stück Anni Oster und am Einmündungsbereich KirchstrJ ße/Flachsbruch.

Untershausen

Bericht über die Sitzung des Ortsgemeinde-1 rates Untershausen vom 07.04.1988

Haushaltsplan/Haushaltssatzung 1988 einstimmig befürwort tet

Einstimmigkeit ergab sich bei der Verabschiedung des von derl Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur im Entwurf vor* legten Haushaltsplanes sowie der Haushaltssatzung 1988.! in Abstimmung mit der Gemeinde erstellte Planwerk enthält unter anderem folgende Festsetzungen: Verwaltungshaushalt

Einnahmen/Ausgaben.. je 355.000,-DM|

Vermögenhaushalt

Einnahmen/Ausgaben. je 139.000,- DM|

Die Steuersätze für die Gemeindesteuern betragen:

Grundsteuer A. 220 S

Grundsteuer B. 240 %|

Gewerbesteuer. 280 1

Hundesteuer

für den 1. Hund.30,-DM|

für den 2. Hund .50,-DM

für jeden weiteren Hund.70,-DMj

Haushaltssituation; Prognosen für das Haushaltsjahr 1988 Der dem Haushaltsplan beigefügte Vorbericht vermittelte den! Ortsgemeinderat einen Überblick über die derzeitige Hausj haltssituation und gab zugleich Aufschluß über die Häusl haltsplanun 1988. Gemäß diesem Vorbericht ergibt sich rüdj blickend auf das Haushaltsjahr 1987, daß auf eine ursprünglich eingeplante Rücklagenentnahme von ca. 25.000,- DM verzichj tet werden konnte.

Einnahmeverbesserungen bei der Grundsteuer, der GemrbeJ Steuer und dem Gemeindeanteil an der Einkommensteuer so« verschiedene Ausgabeeinsparungen erlaubten es sogar, eines Überschuß zu erwirtschaften, mit dem Rücklagen (Guthaben der Gemeinde) um 22.000,- DM aufgestockt werden konten.S« mit verfügte die Ortsgemeinde Untershausen zum 31.12.1981 übereinen Rücklagenbestand von ca. 174.000,-DM. Diesstelltj zugleich eine solide finanzielle Ausgangsbasis für die Aufste lung des Etats 1988 dar.

Haushalt 1988

Verwaltungshaushalt lfl

Gegenüber dem Vorjahr schließt der Verwaltungshaushalt ml einem um 14.000,- DM verbesserten Ergebnis ab (Überscbr 1988 53.000,- DM). Die bedeutsamsten Positionen des Vtr| waltungshaushaltes sind:

1. Bewirtschaftung des Jugendferiendorfs Auf der Einnahmenseite sind insgesamt 27.500," anschlagt an Benutzungsgebühren und an Einnata# durch die Geltendmachung des Vorsteuerabzuges ^® stehen Ausgaben für die Unterhaltung von 17.600,- DM gegenüber.

2. Wirtschaftsbetrieb Forst Der vom Gemeindeat am 15.10.1987 verabschiedete Fowj etat schließt mit einem Überschuß von 3.062,-- DM. jgl Vorjahresplan sah einen Zuschußbedarf von 6.978,- vor.

3. Steuern, Zuweisungen und Umlagen ,

Im Steuersektor ergibt sich im Vergleich zu I987einep I tive Entwicklung (+ 12.000,-DM). Ein rückläufiger 1 .1 zeichnet sich dagegen bei den Schlüsselzuweisunp® 1987 erhielt die Gemeinde 68.500,- DM. Der Ansatz