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Nr. 10/88

n tabaur __ -

Kath Pfarrgemeinde St. Jakobus zu Girod/Ww.

MSTAG, 19-00 Uhr Vorabendmesse, A. f. Jakob Hölzel + st. Angeh

mNTAG, 9.30 Uhr Hochamt für die Pfarrgemeinde m. 4. Fa- W pdigt Thema: Wir und die Autorität (Konsequenzen) Kei- iSht. Heute Ausgabe der Opfertüten für die Kollekte ge- Hunger u. Krankheit in der Welt MISEREOR bei Jugend u. vachsenel

)NTAG, 17-00 Uhr A. f. Theres Fein geb. Metternich, bes. für I Schulkinder u. ältere Leute!

ENSTAG, 8.00 Uhr A. f. Josef Kaiser, Eltern u. Schwiegerei-

TTWOCH, 19-00 Uhr Abendm. f. alle, A. f. Klaus Klein

INNERSTAG, 8.00 Uhr A. f. Gertrud Eufinger

telTAG, 8.00 Uhr A. f. Leb. u. Verst. d. Farn. Schönberger-

LjstaG, 9.00 Uhr dt. Amt m. Anspr. zu Ehren des hL Josef [eb u. Verst.; 16.00 Uhr stille Anbetung; 16.30 Uhr Salve- Üacht: Wir beten für die hungernden und kranken Menschen Uler Welt, 18.30 Uhr Vorabendmesse vom Sonntag f. EheL L + Anna Schneider + Tbchter Amalie. Kollekte am kom- bden So""t-ag gegen Hunger u. Krankheit in der Welt: MISE- ßR bei Jugend u. Erwachsenen!

fchtgelegenheit: Sa. 16.30 Uhr Kinder, 16.00 Uhr bis zur [»Andacht für alle

Wissenswertes

Gülle auf Nährstoff untersuchen lassen

Ile gehört nach den entsprechenden Gesetzestexten zu dem pich der Abfallprodukte Infolgedessen ist in den gesetzli- i Bestimmungen die Lagerung und ordnungsgemäße Aus- Igungder Gülle zum Schutze der Gewässer geregelt. Für den wnder-Landwirt sollte Gülle jedoch kein Abfallprodukt, pera einen wertvollen Dünger darstellen.

Vieder Verwertung des Kot-Harn-Gemisches könnte man i heutzutage als Recycling bezeichnen. In der Landwirt- ift ist dies alsoeigentlichnichts Neues. Der Einsatz des wirt- iftseigenen Mehr-Nährstoffdüngers Gülle hat jedoch so­ll aus pflanzenbaulicher Sicht, als auch aus Gründen der Um- ^Verträglichkeit gezielt zu erfolgen, d ami t die vorhandenen * 'Stoffe möglichst vollständig von den Pflanzen genutzt wer- ud es nicht zu unnötigen und mit Recht kritisierten Um­elastungen kommt. Vor allem während der Periode der hstumsruhe sollte deshalb möglichst auf die Ausbringung Sülle verzichtet werden. Dem Einsatz der Gülle sollte zu­hat eine Nährstof fanalyse vorausgehen, denn erfahrungsge- Okönnen die Unterschiede in den N ährstoff gehalten der Gül- i Betrieb zu Betrieb erheblich sein. Die Verwendung von [zahlen für die Berechnung der Nährstoff gaben bei der |eau9bringung bildet deshalb nur eine ungenaue Basis. Die htnis über die Menge der enthaltenen Nährstoffe im wirt- Jftseigenen Dünger ist jedoch Voraussetzung, wenn eine aPflanzenbedarf entsprechende Nährstoffversorgung erfol- E joll und insbesondere die Gülle mit Mineraldünger ergänzt

ü aus Kostengründen ist es wichtig zu wissen, welche Mine- jpger zu der Gülle passen und wieviel davon noch ausge- nt werden muß. Die Kosten der Gülleuntersuchung können L so u,; schnell eingespart werden. Analytische Möglichkei­ler Nährstoffbestimmung sind aus diesen Gründen stärker faher zu nutzen, um für den Einzelbetrieb zutreffende Be- Kr^^gnpdlagen zu erhalten. Voraussetzung für ein richti- tersuchungsergebnis ist allerdings eine repräsentative Tr'ahme, die nur dann gegeben sein kann, wenn die Gülle Bomogenisiert ist, was j a Q^netün bei der Ausbringung für | eichmäßige Verteilung der Nährstoffe erforderlich ist.

Staatliche Beratungs- und Weiterbildungsstelle für Land- EJJjjFtfdwft. Kirchstr. 46, 6430 Montabaur, TfeL Nr. L . nu omt insbesondere jetzt, vor anstehendem Vege- ^ einsetzenden Frühjahrsdüngung, Westerwaldkreis entgegen, die an einer Rächt ^ ttl eQ ^ n *^ r3uc ^ un K 9 ' und Forschungsanstalt

Die Analyse beinhaltet eine Trockensubstanzbestimmung, Feststellung der organischen Substanz, des Gesamtstickstoff­gehaltes, des Ammoniumstickstoffes, des organisch gebunde­nen Stickstoffs, sowie des Phosphor- und Kaligehaltes. Die Ko­sten für diese umfangreichen Untersuchungen betragen 90,- DM abzüglich eines Zuschusses, den der Westerwaldkreis dan­kenswerterweise aus seinem Haushalt für diesen Zweck bereit­gestellt hat. Gefäße für den Probenversand sind bei der o. g. Be­ratungsstelle erhältlich, die gerne weitere Auskünfte hierüber erteilt. Es bleibt zu hoffen, daß von der Aktion reger Gebrauch gemacht wird.

Japanische Woche in Montabaur eröffnet

Einblicke in das »Land des Lächelns« vermittelt eine Japani­sche Woche, die Landrat Weinert und Bürgermeister Dr. Possel- Dölken als Vertreter der Volkshochschulen des Kreises und der Verbandsgemeinde Montabaur am 29. Februar in der Kreis­stadt eröffneten. Im Beisein des Kulturattaches der japani­schen Botschaft luden sie die anwesenden Gäste und alle We­sterwälder dazu ein, das Inselreich im Fernen Osten näher ken­nenzulernen. Während der Japanischen Woche, die noch bis zum 11. März dauert, ist eine Ausstellung zu sehen, werden Vorträge dargeboten und Filme gezeigt. Alle Veranstaltungen finden in der Bürgerhalles des Rathauses in Montabaur statt.

»Die Beziehungen zwischen Japan und Deutschland haben eine lange Tradition. Sie sind nicht nur vor dem Hintergrund der heu­tigen engen wirtschaftlichen und politischen Zusammenarbeit zu sehen«, so Landrat Pater Paul Weinert in seiner Eröffnungs­ansprache »Die Länder rücken immer mehr zusammen, sind aufeinander angewiesen.« Deshalb sei es notwendig, daß sich auch die Bürger beider Staaten miteinander befassen und besser kennenlemen. Daß intensive Kontakte zwischen Japan und dem Westerwaldkreis nichts ungewöhnliches sind, betegte der Landrat anhand von zwei Beispielen: Zum einen weilt Dr. Mar­tin Hanz, der Sohn des ehemaligen Bundestagsabgeordneten aus dem Westerwaldkreis, als Botschaftsmitarbeiter in Thkya

Zu anderen hat sich vor vielen Jahren schon der japanische Künstler Hisashi Shigenobu mit seiner Familie im Westerwald­kreis niedergelassen. Beide Persönlichkeiten tragen dazu bei, so Weinert, die Kontakte zwischen Japan und dem Westerwald­kreis zu festigen. »DieBrücken sindgeschaffen«. Siemüssennur genutzt werden.«

Bürgermeister Dr. Paul Possel-Dölken stellte fest, daß er gerne die Bürgerhalle für die J apanische Woche zur Verfügung gestellt habe. Die Stadt Montabaur freue sich, durch diese Aktionsreihe einen Beitrag zum besseren Verständnis der unterschiedlichen Kulturen beiden Staaten leisten zu können. Dabei sollen Kon­takte gefördert werden, die sich nicht nur auf höchster Ebene ab­spielen, sondern auch die einzelnen Bürger einbeziehen. Heute könne man sagen, daß Montabaur in der Tradition des Würzbur­ger Naturforschers Philipp Franz von Siebold stehe, der um 1823 als Gesandter in Japan weilte und sich besonders um die deutsch-japanische Verständigung bemüht habe. Der Bürger­meister dankte der japanischen Botschaft, Herrn Shigenobu und den Volkshochschulen, daß sich sich so engagiert um den Kulturaustausch bemühen und die Jspanische Woche in Monta- baur veranstalten.

Yasushi Fukagawa, Kulturattache der japanischen Botschaft in Bonn, über brachte die Grüße des japanischen Geschäftsträgers in der Bundeshauptstadt.

Er gab seiner Hoffnung Ausdruck, daß der Kulturaustausch, den die Kreis-VHS Westerwald federführend mit den Volkshoch­schulen Koblenz und Siegen begonnen habe, für das Verständnis zwischen den beiden Völkern fruchtbar sei

Landrat Weinert bedankte sich bei Yasushi Fukagawa für die Grußworte des Botschafters, die Unterstützung bei der Gestal­tung der Jspanischen Woche und bei der Reise, die eine Delega­tion der Volkshochschulen Koblenz, Siegen und des Westerwald­kreises in den Osterferien nach Japan führen wird.

Während der Jspanischen Woche ist in der Bürgerhalle des Rat­hauses in Montabaur eine umfangreiche Ausstellung zu sehen. Sie zeigt Fotos aus dem alltäglichen Leben in Japan, Bilder des japanischen Künstlers Hisashi Shigenobu und Ikebana - Ge­stecke der Volkshochschule Selters. In einer Büchervitrine prä­sentiert die Stadtbücherei Montabaur interessante Literatur über das ferne Inselreich. Die Ausstellung in der Bürgerhalle ist während der üblichen Öffnungszeiten der Verbandsgemeinde­verwaltung Montabaur zu sehen.