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Montabaur

Seite 24

Nr. 61/81

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Krankenhauskirche Montabaur

4. ADVENTSSONNTAG, 7.00 Uhr Heilige Messe, 9.00 Uhr Hochamt. Es singt der Chor der Musikschule Wirges

HEILIGER ABEND, 20.00 Uhr Christmette. Im Wechsel mit der Gemeinde singt der Kammerchor Wirges mehrstimmige Weihnachtslieder

WEIHNACHTEN, 25.12. 7.00 Uhr Hirtenmesse, 9.00 Uhr Weihnachtshochamt.

Die Kollekte an den Weihnachtstagen ist für das kirchliche Hilfswerk »Adveniat« in Südamerika

2. WEIHNACHTSTAG, Fest des HL Stephanus, 7.00 Uhr Hei­lige Messe, 9.00 Uhr Hochamt: Eine Bläsergruppe spielt.

SONNTAG, Fest der Heiligen Familie: 7.00 Uhr: Heilige Messe, 9.00 Uhr Hochamt.

Kinder schmücken Weihnachtsbaum

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Etwas Außergewöhnliches hat sich die Nassauische Sparkasse Montabaur zur Adventszeit einfallen lassen.

Der Weihnachtsbaum in der Kundenhalle der Naspa wurde in diesem Jahr von den Vorschulkindern des Kindergartens »Don Bosco« Montabaur geschmückt.

Unter der Aufsicht von Frau Edeltraud Poehler (Leiterin des Kindergartens) haben die Kleinen Sterne gebastelt und aus Goldfolie weihnachtlichen Baumschmuck angefertigt. Filialdirektor Klaus Mies hatte als Dankeschön für die Kinder kleine Überraschungen bereit und stellte für die Kindergarten­arbeit einen Geldbetrag zur Verfügung.

Berichtigung

Auf der Seite 30 des Wochenblattes der Woche Nr. 50/1987 wur­de unter Wissenswertes »Der meiste Ärger kommt von oben« veröffentlicht.

Diese Plazierung war falsch, es handelt sich um eine Anzeige. VERLAG + DRUCK Linus Wittich KG - Redaktion.

Kammerchor Wirges 1978 e.V.

Johann Sebastian Bach

Weihnachtsoratorium

BWV 248-Kantaten MV

Sonntag, 27. Dezember 1987,18.00 Uhr Kath. Pfarrkirche »St. Peter und Pani« Höhr-Grenzhausen Das Weihnachtsoratorium ist aus sechs Einzel-Kantaten zu sammengestellt, die bestimmt waren für die Sonn- und Fe ge der »Heiligen zwölf Nächte«.

Bach hat diese Kantaten 1784 auf geführt.

Die sechs Kantaten lassen sich bezeichnen als: Verkündigung, die Hirten auf dem Felde, Szene an der Kripp Namengebung Christi, die Weisen aus dem Morgenland^ i Verfolgung durch Herodes.

Also die ganze Weihnachtsgeschichte.

Der Kammerchor Wirges bringt zeitgemäß für die Weihnacht stage passend die Kantaten I - II - III und IV zur Aufführung Ihompeten und Pauken des jubelnden Orchesters schildern i der ersten Kantate die freudig bewegte Menge, die in einem fa.. stürmischen Chor ihr »Jauchzet, frohlocket« preisend hinm, 9 singt. Nur imMittelteildes Satzes scheint dieser etwasf und gebändigter zu werden.

Die heiter-glückliche Stimmung tönt im Verlauf noch in i Baß-Arie auf: »Großer Herr und starker König«, während < übrigen Sologesänge ihre Erwartungsfreude mehr nach in klingen lassen. Der Adventsgesang »Wie soll ich dich empfan gen« wird bereits beziehungsvoll angestimmt auf die Cho lodie »O Haupt voll Blut und Wunden«.

Ganz in laute Menschenfreude getaucht ist die zweite Kant Sie beginnt mit einer Orchestersinfonia, die wohl das bekannt ste Stück des Weihnachts-Oratoriums ist.

Die Sinfonia wirkt wie ein Musizieren in freier Luft und i erwartungsvoller Spannung. Zwei kleine Orchester spielen ih Weisen: dort Flöten und Geigen, hier ein Chor von Oboen. Das sind wirklich dieeinfachen, halb erschreckten, halb glüc lig aufgeregten Hirten auf dem Felde, von denen die Kantat* spricht. Auch der Engel-Chor »Ehre sei Gott in der Höhe« mit den drängenden Engführungen in lebhaftem Zeitmaß hat nichts lichtumflossenes, wie man bei Engeln vermuten könn te,sondem etwas Erdhaft-Starkes, selbst an den Stellen, wo c »Friede auf Erden« ganz zart verkündet wird, besonders aber i der anschaulichen Schlußfuge: »Und den Menschen ein Wob fallen«.

Sehr schön in seine Stimmungsmalerei der Ausgangs-Cha »Wir singen Dir in seinem Heer«, gesungen auf die Choralmelo die »Vom Himmel hoch«, instrumental durchsetzt vonTbilenc Sinfonia.

In der dritten Kantate überrascht der erste Chor (»Herrsch des Himmels, erhöre das.«) durch sein menuettartiges Zeit­

maß

Bedeutender nach Gehalt und Stimmführung der Hirten-Cho »Lasset uns nun gehen nach Bethlehem«, in dessen Orchester- Vorspiel und Begleitung man den Aufbruch der Hirten zu meint.

Aus der vierten Kantate sind zwei Sätze erwähnenswert: der vo ausdrucksvollen Homklängen getragene Choral »Jesus, rieht* mein Beginnen« und die Sopran-Arie »Flößt mein Heiland«, in der die seinerzeit beliebten Echo-Wirkungen auf klingen; auf die Fragen des Soprans antworten Oboe und Baßstimme wie aus ei­ner anderen Welt »Ja» und »Nein«.

Ausführende:

Sabine Paganetti. Sopr

Christine Staebel. Echo-Sopran

Mechthild Palberg.Alt

Dantes Diwiak.'Ih nor

Anselm Richter.Baß

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