Montabaur
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Informationen zum neuen Freizeitbad
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o Angebote
D as B ad soll Angebote für groß und klein, jung und alt enthalten: für die Kleinkinder ein Planschbecken, für die Jugendüpi eine Rutsche und ein Abenteuerbecken, für die Erwachsenen ein Becken mit Massagedüsen und Liegebuchten, Hotwhkh Ausschwimmbecken, Saunen und Solarien und vieles mehr. ^
Das Außenbecken ist im ganzen Jahr zu nutzen. Während des Sommers kann zusätzlich die Liegewiese genutzt werden o Kosten
= lt. Schätzung des Architekten 8,6 Mio. DM. Der Verbandsgemeinderat hat die Obergrenze auf 8 Mia DM festgesetzt 1 die Umgestaltung des Hallenbades zu einem freizeitorientierten Bad erwartet die Verbandsgemeinde etwa 3,5 Mio DM] schüsse. Die zuvor dargestellten Sanierungskosten müßte die Verbandsgemeinde alleine aufbringen, ohne das Angebot für' sere Bürger verbessern zu können, o Erwartete Besucherzahlen
Man geht von jährlich 160.000 Besuchern aus. Das ist zwar eine Verdoppelung der jetzigen Besucherzahl, liegt aber noch un den früher erreichten Besucherzahlen und deutlich unter den Zuwachsraten, die andere Gemeinden nach der Umgestafo] ihres Bades zu einer freizeitorientierten Einrichtung erzielen konnten. Aber man hat hier bewußt eine vorsichtige Progm angestellt.
Was geschieht mit den Schulen und Vereinen?
Natürlich lassen Rat und Verwaltung nicht die Interessen der Schulen und Vereine außer acht! Deshalb hat man sehr 1
nach Möglichkeiten gesucht, das bisher gute Angebot für unsere Vereine und Schulen zu erhalten.
Dabei gilt es auch, einen vernünftigen Kompromiß zu erzielen, der den Bedürfnissen der Bevölkerung (allgemeine Badegäste)« der Wirtschaftlichkeit Rechnung trägt.
Schulen: Die Schulen können an den Vormittagen das Bad in Montabaur benutzen. Allerdings müssen mit Blick auf die öffniu Zeiten gewisse Beschränkungen erfolgen.
Vereine: Den Vereinen werden z. Z. abends Zeiten für die Benutzung des Hallenbades reserviert. Ein freizeitorientiertes Badi ' aber für die Bevölkerung zur Verfügung stehen, wenn diese Freizeit hat. Alle Betreiber freizeitorientierter Bäder sagen, c vierungen für Vereine in den Abendstunden nicht mit den Zielen eines solchen Bades vereinbar sind.
Aber:
Nutzung des Bades in Wirges möglich Mit der Nachbar-Verbandsgemeinde Wirges ist vereinbart, daß nach der Umgestaltung des Hallenbades Montabaur dortZ zur Verfügung gestellt werden, und zwar sowohl vormittags für Schulen als auch abends für Vereine. Weder Schulen noch V« müssen Zeiten gekürzt werden.
Es wird nun aber behauptet, die Benutzung des Bades in Wirges sei den Vereinen und Schulen aus der Verbandsgemeinde Mqj baur nicht zumutbar.
Ist es für Schulklassen, die ohnehin mit einem Bus gefahren werden, unzumutbar, nach Wirges zu fahren (Entfemungzvi den Bädern: 6 km, wobei einige Schulen näher an Wirges als an Montabaur hegen)?
Ist es den Vereinsmitgliedera nicht zuzumuten, nach Wirges zu fahren, wenn man bedenkt, daß ohnehin ein nicht unbeat eher Anteil von auswärts kommt und auch wegen der Lage des Bades im Stadtgebiet kaum jemand aus Montabaur zu!] das Bad besucht?
Natürlich gibt es Erschwernisse. Aber wird nicht in der Öffentlichkeit von uns allen immer wieder gefordert, wirtschaftlichzi dein und zu sparen?
Warum wird über eine geringere Wassertiefe nachgedacht?
Der Architekt schlägt vor, die Wassertiefe in dem großen Becken zu ändern.
Er begründet das mit folgenden Argumenten: o Die älteren Badegäste suchen ein Schwimmbecken, in dem man schwimmen, aber auch stehen kann (tun sich zu unterhalt! auszuruhen).
o Das Becken soll durch Attraktionen angereichert werden, die nur bei geringer Wassertiefe nutzbar sind (Massagedüsen,B del, Sitzmulden).
o Bei geringerer Wassertiefe sind die Anforderungen an die Qualifikation des Aufsichtspersonals und die Intensität der Auf» nicht so hoch wie bei größerer Wassertiefe. Es geht nicht darum, daß man ohne Aufsicht auskommen will, sondi
um die Frage, ob ständig eine oder mehrere Aufsichtskräfte vorhanden sein müssen - eine Frage, die für die Wirtschaft^ des Bades von erhebÜcher Bedeutung ist, weil die Personalkosten ein beachtlicher Kostenfaktor sind, o Auch bei einer Wassertiefe von 1,35 m kann man sportlich schwimmen!
Welcher Beweis wäre überzeugender als die Tatsache, daß bei den diesjährigen Schwimm-Europameisterschaften in Straß!» Wettkämpfe bei ähnlicher Wassertiefe durchgeführt worden sind. Vor allem genügt diese Wassertiefe, um Grundschule:«I Schwimmen zu lehren. Für spezielle sportliche Nutzungen (Abnahme von Übungsscheinen, Leistungskurse) bestehtdieMäJ lichkeit in Wirges. Insofern spricht manches dafür, die Wassertiefe auf 1,35 m zu begrenzen. Aber es liegen nochkeinefei Pläne vor. Alle diese Fragen werden zu gegebener Zeit unter Abwägung aller Gesichtspunkte entschieden und dazu* auch noch die betroffenen Benutzergruppen gehört und Experten befragt.
Wie hoch werden die Eintrittspreise sein?
Der Architekt geht in seinen Wirtschaftlichkeitsberechnungen von einem mittleren Eintrittspreis von 4,60 DM aus (Erwac ne = 6,- DM, Jugendliche 3,- DM). Jetzt betragen die Eintrittspreise 3,- DM für Erwachsene und 1,60 DM für Kinder und«Juga che. Sicher werden die Eintrittspreise erhöht, aber die Gegenleistung - das Angebot im Bad - wird ungleich attraktiver. UroJ Erfahrungen anderer Städte und Gemeinden zeigen, daß die Badegäste diese höheren Preise nicht nur akzeptieren, sondernp von den Angeboten eines attraktiven Bades Gebrauch machen.
Ziel der geplanten Umbaumaßnahme ist es somit, o den Bestand des Hallenbades in Montabaur langfristig zu sichern, o die wirtschaftlichen Grundlagen des Bades zu verbessern, o vor allem aber, ein Badzu schaffen, in dem sich die Einwohner unserer Gemeinden, des Umlandes und unsere Gäste wohl»
können.

