Seite 21
Nr. 40/87
u . Geldwertstabilität in der Bundesrepublik zu Beide Ergebnisse, die der Sparer und die der Wirt- „iker, hängen engmiteinander zusammen. Geldwert- Tbedeutet, daß Einkommenssteigenmgen das bleiben, F 3 . d Deshalb kann damit mehr gespart und auch mehr '(werden. Der Sparer fühlt sich sicher in seinem Verhal- ^ Spargeld behält seinen Wert.
_j gich aber zugleich auch mit der gelegentlichen Thrfassen, aus konjunkturellen Gründen sollten die Bür- hr ausgehen und weniger sparen. Abgesehen davon, daß fLtKeber selber kaum danach handeln, ist ein hohes Spa* amen a u rh volkswirtschaftlich wichtig. Einmal ist es rvoir, aus dem die Kreditfinanzierung der Wirtschaft- ^ehmen, der privaten Haushalte und der öffentlichen mspeist wird. Zweitens sind die Sparrücklagen von heute Eten Ausgaben der Bürger von morgen. Denn wie wollig die meisten Menschen ihre Wünsche und Zukunftssi- u erfüllen, wenn nicht durch Sparen? Ob Stereoanlage, Der Möbel, Urlaub oder eigene vier Wände, Ausbildung FAlterssicherung - für alles werden Ersparnisse eingesetzt. Lh weise zeigt eine Erhebung der Sparkassen, daß durchweh 60 % des Kaufpreises aller Personenwagen aus Erbender Käufer stammen. Das zeigt dieBedeutungder re- Ugen Sparrücklage für den einzelnen wie für ganze Wirt- Mereiche. - Es zeigt aber auch, wie wichtig Geldwertstalt ist. Die Sparkassenorganisation fordert deshalb auch an f a Weltspartag eindringlich die für die Wirtschafts- und die joEilc Verantwortlichen auf, die Stabilität unserer DM sichern. Gefahren drohen von Einflüssen aus den USA. i muß rechtzeitig begegnet werden. Das gilt sowohl für die jltungder Haushalte von Bund und Ländern als auch für Ltscheidungen der Bundesbank, z.B. bei der Kontrolle des mengenwachstums.
n pf gegen Inflation in allen Ländern stand schon in der rtsurkunde des Weltspartages vermerkt. Als sichimOkto- [924 die Repräsentanten aus 28 Ländern zum ersten Internalen Sparkassenkongreß in Mailand versammelten, stan- Sienoch unter dem Eindruck von Arbeitslosigkeit und Infla- als Folge des Ersten Weltkrieges. Sie wollten mit der Ein- mg des jährlichen Weltspartages den Menschen in aller [wieder Mut machen, ihre eigene Zukunft zu gestalten. Da- ihort als erstes eine sichere Sparrücklage und das Bewußt- [daß dieses Verhalten richtig ist. Daran hat sich bis heute [5 geändert, auch wenn sich die Sparziele angesichts der ngdes Wohlstandes in vielen Ländern geändert haben, [auch ein privates Geldvermögen von heute rund 2,3 Billio- l)M in der Bundesrepublik ist nur dann etwas wert, wenn die «stabil und die Zinsen reale Erträge bleiben.
14 Westerwaldförster in Jugoslawien
nt Neuhausei organisierte Exkursion nach Slowenien sehn Forstleute aus dem Bereich des unteren Westerwaldes ten im Rahmen einer Lehrfahrt des Bundes deutscher [tmänner, die vom Forstamt Neuhäusel vorbereitet und or- jsiert war, eine Bildungsreise nach Postojna im nördlichen slawien durch.
'eise wurde durch eine Übernachtung in der forstlichen Bildungsstätte am Ossiacher See unterbrochen. Zur Mit- «it des zweiten Anreisetages traf man bei der gastgeben- Firmaein, die der Reisegruppe kurz vorgestellt wurde.
[chloß sich eine Besichtigung der Grotte von Postojna dsberger Grotte) an.
n, der waldreichsten Republik Jugoslawiens, existie- Mgesamt 14 private Forstfirmen, welche die Waldflächen, (ich in Privat- und Staatsbesitz befinden, bewirtschaften, [aller Arbeitsplätze Sloweniens hängen direkt oder indirekt der Forstwirtschaft zusammen.
Forstfirma Postojna setzt sich aus einer Hauptverwaltung, [Institutionen ähnlich unseren Forstämtem mit insgesamt 'Watrevieren unterstellt sind, zusammen.
»erden 70.000 ha Privatwald und Staatswald, der sich im Be- Republik Solwenien befindet, forstlich betreut. Häupter 11 sind die Walderschließung durch Wege und Rückegas- Idie Holzernte, das Holzrücken und die Holzabfuhr in be- ^gene, hochmechanisierte Holzhöfe größtes Problem ist das seit 1970 immer stärker werden- nenaterben. 56 % der Tännenreinbestände weisen bereits ® an d en Baumkronen durch TYocknis und Verformung I® Rahmen halbjährlich wiederkehrender Säuberungshie- ^rden absterbende oder bereits trockene lännen entfernt.
Hierbei fallen größere Holzmengen an, die der Markt bei fallenden Holzpreisen aufnehmen muß.
Die in Postojna ansässige Forstschule wurde am letzten Exkursionstag besucht. Hier werden 120 Forstfacharbeiter und Forstingenieure ausgebildet und Fachlehrgänge abgehalten.
Der Leiter des Forstamtes Neuhäusel, Oberforstrat Jürgen Schlüter, dankte am Ende der sehr eindrucksvollen läge in Slowenien dem forstfachlichen Leiter, Herrn Dipl Ing. Vengust Franc und seinen Mitarbeitern für die Gastfreundschaft und herzliche Aufnahme Er zeigte sich in seinen Dank Worten sehr beeindruckt von der vorbildlichen Forstwirtschaft in Slowenien und den sehr gepflegten und natumahen Wäldern.
Sparen ja - aber wie?
Familienvorsorge, heute ein viel angesprochenes und viel diskutiertes Thema. Dieses Thema sollten Sie jedoch mit einem kompetenten Gesprächspartner diskutieren - mit dem Fachberater der Volksbank Montabaur-Wallmerod.
Es gibt viele Anlässe im Laufe eines Lebens, für die Vorsorge getroffen werden sollte. Checken Sie bitte mal Ihren künftigen Lebensweg durch und Sie werden auf die verschiedenartigsten Möglichkeiten stoßen. Zu jedem dieser Anlässe gibt es natürlich das maßgeschneiderte Sparvorsorgeprogramm. Welches für Sie das richtige ist, läßt sich am leichtesten zusammen mit Ihrem Volksbank-Berater finden.
Gerade im Hinblick auf den klassischen Sparmonat Oktober, der seinen Höhepunkt am Weltspartag hat, wird Sparen wieder in aller Munde sein. Die Berater der Volksbank Montabaur- Wallmerod freuen sich darauf, Ihnen in einem vertraulichen Gespräch das für Sie beste Angebot zusammenstellen zu dürfen.
SCHON SEIN - LEICHT GEMACHT
Wer schön sein will, darf nicht auf Wunder hoffen, sondern muß selbst aktiv etwas für seinen Körper und sein Aussehen tun. Und wenn es um die Schönheit geht, da weiß ein Fotomodell besonders gut Bescheid - schließlich ist ein gesundes und gutes Aussehen sein Kapital. Stefanos Tsiorlidas, männliches Fotomodell, gibt in der neuesten Ausgabe des AOK-Jugendmagazins jo Tips zur Haut- und Körperpflege.
Besonders wichtig ist eine regelmäßige und richtig dosierte Aufnahme von Vitaminen, beispielsweise über Tees. So ist etwa Brennessel-Tee sehr mineralstoff- und vitaminreich, entschlackt und fördert die Verdauung. Auch die Abwehrkräfte des Organismus werden durch die Brennessel gekräftigt.
Wer sich körperlich schwach und unwohl fühlt, trinkt am besten Thymian-Tee. Er wirkt auch stark entzündungshemmend und keimtötend. Thymian stärkt außerdem die Nerven und beseitigt Hautunreinheiten.
Wichtig ist auch die ausreichende Zufuhr von Mineralstoffen. Für Haut, Haare und Nägel etwa Eisen. Damit das Haar nicht glanzlos und stumpf, die Haut nicht trocken und die Nägel nicht brüchig werden, sollte man bei der Ernährung auf folgende Produkte achten: Fleisch, Vollkorn, Sauerkraut, Spinat, Grüngemüse, Sellerie, Mandarinen und Honig - sie alle enthalten Eisen.
Wer also ein bißchen auf die Zusammenstellung seines Speiseplans achtet, der kann mit ganz natürlichen Mitteln schön und gesund sein und bleiben.

