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Nr. 35/87

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Freie Wählergruppe Verbandsgemeinde Montabaur

ÄHZEIGT

en - Daubach - Eitelborn - Gackenbach - Girod - Görgeshausen - Großholbach - Heilberscheid - Heiligenroth - Holler Ibingen - Horbach - Kadenbach - Montabaur - Nentershausen - Neuhäusel - Niederelbert - Niedererbach - Nomborn - 1 Oberelbert - Ruppach-Goldhausen - Simmern - Stahlhofen - Untershausen - Welschneudorf

Verehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger,

.Schuldenmachen geht bei der Verbandsgemeinde weiter. Der Verbandsgemeinderat hat - gegen unseren Willen - einer Vergabe für den Um- und Erweiterungsbau des Hallen- und Freibades Montabaur zugestimmt. Ermittelte Baukosten: B 8,6 Millionen Mark, einschließlich 1,5 Mio. Mark Sanierungskosten.

Verwaltung hat den Planungsbüros Einwohnernachweise für einen Einzugsbereich bis zu 20 km geliefert, die als Pla- isgrundlage für die Größe des Freizeitbades, des Nebenraumprogramms und der Wirtschaftlichkeitsberechnungen Jen. Diese Einwohner-Zusammenstellung war schludrig. Viele Städte und Orte durften nicht oder nur teilweise mitge­zählt werden. Beispiele:

Wirges - 5.000 Einwohner - hat ein eigenes Hallenbad

Ransbach-Baumbach (6.000 EW) hat ein sehr schönes und gut besuchtes Freibad

In Diez (4.000 EW) ist ein Wellenhallenbad vorhanden

Bad Ems (10.000 EW) hat ein attraktives Thermal-Hallen- und Freibad

Höhr-Grenzhausen, Hundsangen und Nassau (rd. 14.000 EW) haben Klasse-Freibäder.

Ifahrlässige (od. beabsichtigte) Einw.-Ermittlung hat zu Fehlplanungen und Fehleinschätzungen geführt:

ehrere Becken, Sauna, Cafeteria, Kiosk, Solarien usw. sind zu groß geplant i Tagesdurchschnitt werden 485 zahlende Gäste an 330 Betriebstagen im Jahr erwartet ! I !

I Geplante Eintrittspreise: Erwachsene 7,- DM, Kinder 2,- DM ' fe jährliche Defizit des Freizeitbades ist mit 963.000 DM vorausberechnet.

(jm Vergleich: Defizit 1985 = 400.000 DM und Defizit 1986 = 402.000 DM. ps Schwimmerbecken soll nur noch 1,35 m tief sein! Bisherige Tiefe ca. 3 m breine und Schwimmer werden aus dem Freizeitbad verbannt. Für sie sollen im Hallenbad Wirges Jiten vereinbart werden.

Juch für Schulen werden im Hallenbad Wirges Zeiten reserviert. Mehrkosten werden verschwiegen!

JLTAT: Das Baugeld muß durch Schuldenaufnahme finanziert werden. Die Folge steht fest: Höhere Gebühren, Beiträ- hd Abgaben für die Bürger! Höhere Umlagenbeiträge für die Gemeinden!

lens: Unsere Argumente in der Verbandsgemeinderatssitzung wurden im Wochenblatt-Bericht mangelhaft abgedruckt; essen den Schuldenmachern nicht.

jÜNTER windeck

Freundliche Grüße

HEINRICH DOMBO

HORST PIWOWARSKY

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