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Montabaur

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Nr. 34«

Die Verwaltung informiert

öffentliche Ausschreibung

Die Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur schreibt für die Ortsgemeinde Oberelbert den Ausbau der K 170 öffentlich aus.

Leistungsumfang:

ca. 2000 qm bit. Straßenbau

ca. 1000 qm Verbundpflaster

ca. 300 m Entwässerungsrohre DO 300

ca. 300 m Bewässerung GGG DN 150

Firmen, die an Ausschreibungsunterlagen Interesse haben, wer­den gebeten, die Unterlagen schriftlich bis zum 29. August 1987 bei der Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur, Bauamt, Konrad-Adenauer-Platz 8, 6430 Montabaur anzufordern.

Die Schutzgebühr in Höhe von 50,- DM ist unter Angabe des Verwendungszweckes auf das Konto Nr. 600 017 der Verbands­gemeindeverwaltung Montabaur bei der Kreissparkasse Mon­tabaur einzuzahlen. Ein Nachweis für die getätigte Einzahlung ist der Anforderung beizulegen.

Tfermin für die Abgabe des Angebotes ist

Dienstag, der 15. September 1987,10.00 Uhr Angebote, die mit einer entsprechenden Aufschrift versehen sein müssen, sind bis zu diesem Zeitpunkt bei der Verbandsge­meindeverwaltung Montabaur, Bauamt, Zimmer 217, Konrad- Adenauer-Platz 8, 5430 Montabaur einzureichen.

Montabaur, den 12. August 1987 Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur In Vertretung:

Reusch, I. Beigeordneter

Öffentliche Mahnung statt Einzelmahnung

an alle säumigen Steuerpflichtigen im Bezirk der Verbandsge­meinde Montabaur

Am 15. August 1987 sind Gewerbe-, Grund-, Hunde-, Vergnü­gungssteuern, Mieten, Pachten und ErschlieBungsbeiträge ge­mäß der Steuer- und Abgabenbescheide soweit sie nicht über diesen Zeitpunkt hinaus gestundet wurden, fällig geworden.

Es wird hiermit an die Zahlung dieser rückständigen Steuern und sonstigen öffentlichen Abgaben, die durch die Verbandsge­meindekasse Montabaur einzuziehen sind, mit Zahlngsfrist von einer Woche erinnert. N ach A blauf der Zahlungsfrist werden die Rückstände gegebenenfalls mit den 5 läge nach Fälligkeit ver­wirkten Säumniszuschlägen (1% pro Monat der auf volle DM 100,- abgerundeten Steuerschuld) im Verwaltungszwangsver­fahren oder durch Postnachnahme ein gezogen.

Es wird gebeten, bei der Zahlung die Steuerkonten-Nr. bzw. das Az. anzugeben.

Die Steuern und Abgaben können über folgende Konten der Ver­bandsgemeindekasse Montabaur eingezahlt werden: Postscheckamt Frankfurt/Mainz (BLZ 500100 60) 108 000 - 603 Kreissparkasse Montabaur (BLZ 570 510 01) 600 017 Nass. Sparkasse Montabaur (BLZ 510 500 15) 803 000 212 Volksbank Montabaur (BLZ 570 910 00) 108 Montabaur, den 17. August 1987 Verbandsgemeinde Montabaur (Verbandsgemeindekasse)

Katze als Fundsache

Eine schwarz-weiße Katze wurde bei der Verbandsgemeini Montabaur als Fundsache abgegeben.

Der rechtmäßige Besitzer möchte sich beim Fundamt meid TfeL 02602/126 125.

Gefälschte Listen über Lebensmittelzusatzstoffe im Westerwalt in Umlauf

Wie die Kreisverwaltung des Westerwaldkreises mitteilt, \ wiederholt beobachtet, daß besorgte Verbraucher bei ihren I bensmitteleinköufen Listen zu Rate ziehen, auf denen Nummern von Lebensmittelzusatzstoffen mit Angaben' »harmlos«, »krebserregend«, »Darmstörungen«, »Verdauuni usw. aufgeführt sind.

Diese Listen, die angeblich »vom Krankenhauszentrum na Informationen des Villejuifer-Krankenhaus- Forschungszentrums, Frankreich» veröffentlicht sein solle sind Fälschungen, die einer Überprüfung nicht standhalten. Das Forschungszentrum von Villejuif hat sich bereits 1978, a diese Listen in Frankreich weit verbreitet waren, deutlich v< dem Inhalt distanziert. Bis heute ist nicht bekannt, wer diesel sten in Umlauf gebracht hat.

Die Kreisverwaltung des Westerwaldkreises hebt hervor,daß der Bundesrepublik Deutschland nur solche Zusatzstoffe t der Herstellung von Lebensmitteln eingesetzt werden, die a mein oder für bestimmte Zwecke und für bestimmte Lebens tel und evtL unter bestimmten Mengenbeschränkungen zug lassen worden sind.

Die Zulassung ist streng daran geknüpft, daß keine gesund liehen Bedenken gegen den Stoff und seine Anwendung best hen. Darüber hinaus muß die Anwendung des Stoffes technol gisch erforderlich sein.

DieZulassungeines Stoffes wird so stark begrenzt, daß dies n ann te »annehmbare tägliche Aufnahmemenge« auch bei ei seitiger Ernährung nicht erreicht oder gar überschritten \ Die Kreis verwaltung weist darauf hin, daß die in Umlauf befm liehen Listen eine Reihe von E-Nummem enthalten, die in d Bundesrepublik Deutschland nicht zugelassen sind.

Die mutmaßliche Absicht der Urheber der Listen, Verunsicl rang und Ängste in der Bevölkerung zu schüren, wird allein d an deutlich, daß sich unter der als »krebserregend« eingestu E-Nummer 330 Citronensäure verbirgt, eine Substanz, diei zahlreichen Früchten - vor allem in Südfrüchten - natürli weise vorkommt, und darüber hinaus, ebenso natürlich,: Stoffwechselprodukt im menschlichen Organismus auf tritt.

Besucherzeiten der Verbandsgemeindeverwaltung, Rathaus Großer Markt lOu.Konrad-Adenauer-Platz 8,montags, mittwochsl freitags von 8.00 bis 12.00 Uhr,dienstags von 8.00 bis 12.00 Uhr, 16.00 bis 18.30 Uhr.

FemsprechanschlUsse der Verbandsgemeindeverwaltung 02602/12&0 (Durchwahlmöglichkeit) - nach Dienstschluß über Ad antworter unter Nr. 02602/126. Bürgermeister der Verbandsgemeinde und der Stadt Montabaur Dr.Possel-Dölken (02602/1261* nach Dienstschluß 02602/126.184). I.Beigeordneter der Verbandsgemeinde Montabaur Reusch 02602/126.101 (nach Diens 02602/126.187). Verbandsgemeindewerk (Wasserwerk) nach Dienstschluß: siehe Bereitschaftsdienst.

Redaktionsschluß für das Wochenblatt ist jeweils montags 12.00 Uhr bei der Verbandsgemeindeverwaltung.

Konten der Verbandsgemeindekasse: Kreissparkasse Montabaur Nr. 500 017 (BLZ 57051001). Nassauische Sparkasse Mont Nr. 803 000 212 (BLZ 510 500 15), Völksbank Montabaur Nr. 108 (BLZ 570 910 00), Postscheckamt Frankfurt/Main Nr. 108066* (BLZ 500 100 60), Deutsche Bank Montabaur 430 5959 (BLZ 570 700 45).