Einzelbild herunterladen

Montabaur

Seite 6

Dienst an. Damit werden alle Bearbeitungsvorgänge über eine elektronische Datenverarbeitungsanlage abgewickelt, die an das Landesrechenzentrum in Mainz angeschlossen ist. Vor al­lem das langwierige Ausfüllen von Antragsformularen gehört damit der Vergangenheit an.

Bereits im Spätherbst des vergangenen Jahres begannen die Vorbereitungen. Als Grundvoraussetzungfür das automatisier­te Kraftfahrzeug-Zulassungsverfahren mußten rund 110.000 Fahrzeugakten computermäßig erfaßt werden. Fast 20 Erster­fassungskräfte waren neun Monate damit beschäftigt, die Fahr- zeugdaten in das System einzuspeisen.

Außerdem mußten die räumlichen Voraussetzungen geschaffen werden. So wurde die Zulassungsstelle in Montabaur vorüberge­hend in einen anderen Bereich des Kreishauses ausquartiert. Die alten Büroräume wurden umgebaut und für den automati­sierten Arbeitsablauf eingerichtet.

Während dieser Übergangszeit mußte doppelte Arbeit geleistet werden. Neben dem anhaltend starken Zulassungsbetrieb am Vormittag mußten die schon ersterfaßten Fahrzeugakten am Nachmittag auch bildschirmmäßig auf den neuesten Stand ge­bracht werden. "Datenpflege nannte sich das. Nun, da die Erst­erfassung abgeschlossen ist, können die Mitarbeiter der Zulas- sungsstelledas "manuelle Verfahren einstellen und ihre Arbeit an den Bildschirmen aufnehmen.

Wer künftig während der Öffnungszeiten zwischen 7.30 Uhr und 11.30 Uhr die Zulassungsstelle in Montabaur betritt, sollte sich zunächst anhand der ausliegenden Merkblätter und der Hin­weistafeln über das neue Zulassungsverfahren informieren. Das oberste Gebot lautet: Vollständigkeit der Unterlagen prüfen! Nur wer alle erforderlichen Unterlagen mitgebracht hat, kann sich unnütze Wartezeiten ersparen. Zu den wichtigsten Papieren zählen der Personalausweis oder der Paß mit einer Meldebe­scheinigung und die - vor allem vollständig ausgefüllte - Versi­cherungsdoppelkarte. Bei Zulassung für einen Dritten werden eine Vollmacht und der Personalausweis des Halters, bei Zulas­sungen auf eine Firma ein Handelsregisterauszug benötigt. Wichtig ist auch, daß in bestimmten Fällen - z. B. bei Abmeldun­gen - die Fahrzeugkennzeichen mit in den Schalterraum ge­bracht werden müssen. In Zweifelsfällen sind die Mitarbeiter der Zul assun gsstelle gerne bereit, die Völlst ändigkeit der Unter- lagen zu prüfen.

Anschließend muß der Besucher eine Anmeldenummer aus ei­nem Drucker ziehen und warten, bis eine Anzeigentafel ihn auf­ruft und ihm bekanntgibt, an welchem Schalter sein Antrag be­arbeitet wird. Die Umstellungvom manuellen auf das automati­sierte Verfahren macht sich jetzt bemerkbar. Es brauchen keine Formulare mehr ausgefüllt zu werden, weil die Mitarbeiter der Zulassungsstelle die mündlichen Angaben des Kraftfahrzeug­halters direkt in das System eingeben.

Internationales Türnier um den Ahrbach-Cup findet in Ruppach-Goldhausen statt

Das 2 . Internationale Damenfußballturnier des TUS Ahrbach um den Ahrbach-Cup, einen Wanderpokal, findet am Samstag und Sonntag, dem 15./16. August statt. Austragungsort ist der Sportplatz in Ruppach-Goldhausen, und nicht wie ursprünglich vorgesehen das Waldstadion Großholbach, da der Platz in Groß­holbach wegen dringender Reparaturarbeiten an der Rasenflä­che gesperrt ist.

Der Reinerlös dieses Turniers ist für den Bau eines 'IHnkwasser- brunnens im indischen Dorf Karunapuram bestimmt. Betrachtet man die teilnehmenden Tfeams, so kann man wahr­lich von einem internationalen Türmer sprechen. Das sind aus den USA die Colorado-Allstars, die Auswahlmannschaft des US-Bundesstaat Colorado, aus Belgien der Nationalligist D.V.C. Kuume, und aus der Bundesrepublik der Vizemeister des FV Südwest TüS Niederkirchen, sowie der Veranstalter TüS Ahr­bach.

Das Tbilnehmerfeld ist in diesem Jahr nicht so groß, wie das bei derartigen Veranstaltungen des TüS Ahrbach in jüngster Ver­gangenheit üblich war. Allerdings sind ausnahmslos hochkarä­tige Damenteams am Start. Hier soll für die Mannschaften pri­mär ein Höhepunkt der Saisonvorbereitung stattfinden. Dies beinhaltet bereits die Spieldauer von 2 x 40 Minuten samstags und 2 x 30 Minuten sonntags.

Einen klaren Favoriten für diese Veranstaltung zu nennen, die echten Tümiercharakter hat, und deren Reinerlös, wie bereits er­wähnt, für den Bau eines TWnk wasser brunnens im indischen Dorf Karunmapuram bestimmt ist, fällt schwer, sind doch Mannschaften beteiligt, deren Leistungsstarke vorher nicht

Nr. 33/?

bekannt ist.

Tümierstart ist am Samstag um 15.30 Uhr und am Sonntag m _ 11.00 Uhr. Die Siegerehrung findet am Sonntag um ca. I 6.4 Uhr statt.

Sofern der Wettergott mitspielt, wird dieses Tümier sichert« eine Fortsetzung der positiven Beispiele, bei denen Sportveit ne Veranstaltungen für einen guten Zweck durchführen.

ionto

Sollte]

R

IUSZUI

/intra,

Eisbachtaler Vereinsnachrichten

irbeih

Samstag, den 15.8.87 16.00 Uhr Verbandsliga: TüS Koblenz-Eisbachtal, Stadit Oberwerth in Koblenz Sonntag, den 16.8.1987 10.00 Uhr A-Jugend Hamm-Eisbachtal in Bitzen (Freun schaftsspiel)

15.00 Uhr Bezirksliga: VfL Freiendiez-Eisbachtal 2 in Freie diez

Dienstag, den 18.8.87 19.30 Uhr TüS Montabaur (Seniorenmannschaft) - A-Jugen Eisbachtal in Montabaur (neues Stadion)

Mittwoch, den 19.8.87 19.00 Uhr: Verbandsliga: Eisbachtal-BSV WeißenthurminNe tershausen.

Wohin steuert die neue Bahn?

Mit diesem Thema beschäftigt sich die Jahreshauptversami lung der Gewerkschaft der Eisenbahner Deutschlands, Ort Verwaltung Siershahn, am Samstag, 22. August 1987 um 14.(| Uhr in der Gaststätte Endlein, Kirchstraße 5433 Siershahn.1 Auf der Tagesordnung stehen u.a. die Punkte: Kassen- und Re\[ sionsbericht, Aussprache zu den Berichten und Entlastung di Vorstandes, sowie Neuwahl des Ortsvorstandes etc. Der 1. B| vollmächtigte Oswald Wey and lädt die Mitglieder zu dieser Jal reshauptversammlung recht herzlich ein.

Information zur Rentenversicherung öffentlicher Aufruf

Ab 1. Oktober 1987 Leistungen für Kindererziehung an Mütter der Geburtsjahrgänge vor 1907 Nach dem in Kraft getretenen Kindererziehungsleistung Gesetz (KLG) erhalten Mütter, die 1906 und früher gehöre sind, ab 1.10.1987 für jedes lebend geborene Kind eine Kinde« Ziehungsleistung in Höhe von derzeit monatlich 27,20 DM. Dl Leistung ist an bestimmte Voraussetzungen geknüpft und wiij nur auf Antrag gezahlt.

Wie die Landesversicherungsanstalt (LVA) Rheinland-Pfal Speyer, mitteilt, ist den Müttern, die eine Rente aus der gesetzl chen Rentenversicherung beziehen, der Antragsvordruck va ihrer Rentenrechnungsstelle bereits zugesandt worden, wäl rend die anderen Mütter den für sie maßgebenden Antragsvof druck bei einer der folgenden Stellen erhalten:

Versicherungsämter der Kreis- und Stadtverwaltungen,

Verbandsgemeinde- oder Gemeindeverwaltungen

A\_ 3 kunfts- und Beratungsstellen der LVA Rheinland-Pfal

Versichertenälteste der LVA

Diese Stellen helfen beim Ausfüllen und halten auch Merkblä| ter bereit, aus denen die Einzelheiten zu ersehen sind. Damit die Zahlung noch rechtzeitig zum 1.10.1987 aufgeöod men werden kann, sollten die Mütter ihren Antrag bald stelle] Dem Antrag sind Personenstandsurkunden der Kinder beizuff gen. Beim Fehlen von Personenstandsurkunden hilft das Staf desamt am Wohnsitz der Mutter weiter. Die Ersatzurkunde] werden kostenfrei ausgestellt.

Die LVA weist darauf hin, daß Mütter der Geburtsjahren! 1907 bis 1920 erst von späteren Zeitpunkten an leistungsbf rechtigt (J ahrgänge 1907 bis 1911 ab 1.10.1988; J ahrgängel9J bis 1916 ab 1.10.1989; Jahrgänge 1917 bis 1920 ab 1.10.199« Sie werden jeweils zu späteren Zeitpunkten aufgefordert, M Anträge zu stellen. Die LVA bittet daher, von vorzeitigen AntrJ gen abzusehen.

Beratung:

Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur, SachbearbeiW Herr Schrupp, Rathaus-Altbau, II.Stock, Zimmer 21, Tbl^ 0 ] 02602/126.156, möglichst nach vorheriger Tferminvereint] rung.

Darüber hinaus bietet die Bundesversicherungsanstalt für A gestellte, Berlin, sowie die Landes versicherungsanstj Rheinland-Pfalz, Speyer, einen weitergehenden Beratung^ vice, durch Einsatz einer mobilen Datenübermittlungsstati«

Le

[Titel 1 [Führe [Büchi Iw Ha

[Für L Buch 1 van d phi vieler Jauch: [mann ki

[eben, sehe I Platz