Montabaur
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Vit Verwaltung informiert'
Hund sucht sein Herrchen
Ein Mischlingshund, Boxer/Schäferhund mit Schlappohren. Das Tier trägt ein Kettenhalsband.
Es wurde von der Autobahnpolizei eingefangen und der Verbandsgemeinde Montabaur übergeben.
Nähere Auskunft erteilt das Fundamt, Tbl. 02602/126.125.
Kompensationsdüngungsmaßnahmen
im Bereich des Forstamtes Montabaur zur Vitalisierung des Waldes und zur Bodenverbesserung sowie der Abpufferung saurer Niederschläge
Die Waldschäden im Bereich des Forstamtes Montabaur haben sich in den letzten Jahren auf hohem Niveau eingependelt. Alle bisherigen Untersuchungen haben die Rolle der Luftschadstoffe im Rahmen der Ursachenklärung für die Waldschäden bestätigt.
Die Messungen der Immissionsmeßstellen Arzbach- Welschneudorf, welche durch Herrn Forst amtmann Keutsch betreut wird, hat zu dem Ergebnis geführt, daß dieser Raum zu den im Rheinland-Pfalz am stärksten belasteten Gebieten gehört. So lag der mittlere ph-Wert bei 4,2 im Freilandniederschlag und bei 3,5 im Bestandesniederschlag. Die Deposition im Fichtenbestand von Welschneudorf hatte Werte von bis zu 72 kg Schwefel/Jahr und ha, 73 kg Stickstoff, 42 kgChlorid, 2 kg Aluminium, 1 kg Eisen und 9 gr. Cadmium. Diese Schadstoffe gelangen mit dem Wasser in den Waldboden und werden hier so lange angelagert, bis die Pufferfähigkeit der Böden erschöpft ist. Um diese Pufferfähigkeit der Waldböden zu erhalten, werden im Staatswald Arzbach in den kommenden beiden Wochen umfangreiche Kompensationsdüngungsmaßnahmen durchgeführt.
Für den Bereich der Gemeindewälder sind die Maßnahmen zunächst zurückgestellt, da bisher keine Förderungsmittel für diese Maßnahme zur Verfügung stehefl. Bei der Düngung werden kohlensaureMagnesiumkalke, die einen Anteil basischer Stoffe von 95 % aufweisen, verwendet. Neben dem Kalk und dem Magnesium wird dort, wo es die Nährstoffversorgung erforderlich macht, zusätzlich mit Kalium gedüngt, um die Widerstandskraft der Waldbäume gegen Immissionsschäden zu erhöhen. Je ha Waldboden werden 3 Tonnen kohlensaurer Magnesiumkalk ausgebracht.
Die Durchführung der Düngung erfolgt mit Hubschrauber. Dies hat, so Oberforstrat Wehr, vom Forstamt Montabaur, den Vorteil, daß die Flächen unabhängig von ihrer Befahrbarkeit gedüngt werden können und eine optimale Verteilung der Düngemittel gesichert ist. Von dem Düngematerial geht keinerlei Gefährdung für die erholungssuchende Bevölkerung aus. Dies berichtet Herr Keutsch, der zuständige Revierleiter des Staatswaldes Arzbach. Der kohlensaure Magnesiumkalk ist ein Naturdünger, welcher durchBrechen und Vermahlen von Kalkstein hergestellt wird. Die Düngermenge ist so dosiert, d aß es nicht zu Nitratfreisetzungen im Boden kommt und dadurch eine Nitrifizierung des Grundwassers vermieden wird.
Ziel der Düngung ist es, so Oberforstrat Wehr, vom Forstamt Montabaur, die Schadstoffbelastung der Wälder mit der Kalkung auszugleichen und einer Zunahme der Versauerung der Waldböden vorzubeugen.
Der eingebrachte Kalk wird ausreichen, um die Einträge an Säuren der nächsten 10 bis 15 Jahre abzupuffern. Wir hoffen, den Wald in die Lage zu versetzen, hiermit die hohen Immissionen zu überstehen, bis die Belastung der Luft auf ein unschädliches Niveau abgesunken ist.
Sonderprämie für Rindfleischerzeuger Kennzeichnung
Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten hat bei der Kommission der Europäischen Gemeinschaft erwirkt, daß in künftigen Antragszeiträumen (Januar 1988 und September 1988) national - außer der Ohrlochung - die Verwendung besonderer Ohrmarken für die Kennzeichnungprämienbegünstigter Rinder möglich ist. Die hierfür vorgesehenen Ohrmarken sind aus lila eloxiertem Leichtmetall gefertigt und tragen den Aufdruck »Sonderprämie VO 468/87-D«.
Unter bestimmten Voraussetzungen soll neben diesen beide Kennzeichnungsarten auch die Möglichkeit eröffnet werdet auf vorhandene Ohrmarken zurückzugreifen. Dabei ist an sl che Tiere gedacht, die durch einen anerkannten Milch- odl Mastkontrollverband oder eine anerkannte Züchtervereii gung dauernd überwacht werden, falls diese Kennzeichnung! ne unverwechselbare Identifizierung jedes einzelnen Tieres J läßt. Die so gekennzeichneten Tiere müssen in den Anträgen ea zeln angegeben und dürfen nur zur Schlachtung ab gegeh J selbst geschlachtet oder in ein Drittland ausgeführt werden. A| ßerdem hat der Antragsteller unverzüglich nach der Schlad tungoder der Ausfuhr dieser Tiere der Kreis Verwaltung in Md tabaur eine Bescheinigung zu übersenden, aus der hervorgefl daß die Tiere geschlachtet oder ausgeführt worden sind. Dl über hinaus ist für diese Tiere ein Bestandsverzeichnis zu f J ren. Veränderungen im Bestand sind der Kreisverwaltungi verzüglich schriftlich anzuzeigen. Die Aufzeichnungen im 1 Standsverzeichnis sind vom Tag der Antragstellung bis zuml de des Verpflichtungszeitraumes vorzunehmen.
Zukünftige Antragsteller müssen sich für eine der drei Keil zeichnungsarten entscheiden. Unterschiedliche Kennzeiq nungsarten innerhalb des Bestandes sind nicht zulässig. Die Kennzeichnung für den zweiten Antragstellungszeitrau (Januar 1988) kann jetzt schon erfolgen; dabei sollte jedoch c Kennzeichnung durch Ohrlochungnur an mindestens 6 Mona alten Tieren vorgenommen werden, um sicherzustellen, daß di angebrachte Ohrloch auch noch bei der späteren Antragstl lungund innerhalb des sich daran anschließenden Kontrollzej raumes sichtbar bleibt.
Für weitere Fragen steht die Kreisverwaltung des Westerwal kreises, Abteilung Landwirtschaft und Umweltschutz, unlj der Tfelefon Nr. 02602/124371 und 124271zur Verfügung,
Wohnungen für Asylbewerber gesucht
Zur Unterbringung von Asylbewerbern (Familien, Einzelperl nen) werden zum schnellstmöglichen Zeitpunkt geeignete 1 terkünfte gesucht.
Wenn Sie eine Wohnung oder ein Haus vermieten wollen, setz] Sie sich bitte umgehend mit dem Sozialamt der Verbandsj] meinde in Verbindung.
Außerdem benötigt das Sozialamt gebrauchte Möbel, Kül schränke, Öfen, Lampen und Haushaltsartikel; insbesonda Kleiderschränke. Sie erreichen uns während der Dienstzeit] unter folgender Tbl.Nr. 02602/126-154.
WEST SIDE STORY A Musical Drama
am 18. September 1987, 20.00 Uhr im Haus| Mons Tabor, Montabaur
»zenenblld: VKST 3 IDE STOKY

