Montabaur
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Nr. 26/87
In einer zweiten Umbauphase sind nun auch die Arbeiten am Gemeindezentrum zum Abschluß gelangt. Es soll nun am Sonntag 28.6.1987, um 10.00 Uhr in einer kleinen Feierstunde eröffnet und Ihnen, den Bürgern von Heiligenroth, übergeben werden.
Im Anschluß an die Eröffnungsfeier, die von den Ortsvereinen mitgestaltet wird, findet das diesjährige Kindergartenfest statt. Darüber hinaus kann das gesamte Gebäude besichtigt und in Augenschein genommen werden.
Zu diesem Anlaß sind alle Bürger Heiligenroths sehr herzlich eingeladen, sich diese Gelegenheit nicht entgehen zu lassen. Am »Thg der offenen Tür« werden wir Ihnen eine umfangreiche Fotoausstellung aus der Geschichte Heiligenroth‘s präsentieren.
Kommen Sie bitte vorbei und verschaffen Sie sich selbst einen Eindruck von dem, was mit Sorgfalt und Sachverstand von unserem Chronisten, HerrriWalter Jahnke,für Sie, unsere Gemeinschaft, auf gearbeitet und zusammengestellt wurde Eine lebendige Dokumentation von unschätzbarem Wert!
Es werden Urkunden aus den Anfängen unseres Dorfes von 969 bzw. 1211/14 präsentiert werden, solche mit den Namen der Bürger unseres Ortes, die den 30-jährigen Krieg überlebten oder was wir bei Gericht zu leisten hatten.
Aber auch Bilder seit der J ahrhundertwenäö, Öle die Entwicklung des Dorfes in den letzten 80 bis 90 J ahren dokumentieren, werden Ihnen vorgestellt. Insbesondere den älteren Mitbürgern wird die Zeit der Notstandsarbeiten, der Autobahnbau und die »Kuhbetriebene Landwirtschaft« noch einmal vor Augen geführt. Darüber hinaus gibt es Bilder zu sehen von Festen und Feiern der Vergangenheit, alte Schulklassen werden noch einmal lebendig, ebenso Menschen, die den Ort prägten.
Ich darf Sie also noch einmal herzlich einladen zur Eröffnung des Gemeindezentrums, zum Besuch der Photoausstellungund natürlich auch zum Kindergartenfest.
Ihr leibliches Wohl wird ebenfalls nicht außer Acht gelassen. Für Essen und TVinken ist sowohl am Mittag als auch zur Kaffeezeit bestens gesorgt.
Zerfas, Ortsbürgermeister
So lebten die Römer im Westerwald
Limes-Ausstellung in Neuhäusel anläßlich des 10. Geburtstages der Kannenbäckerstraße
Öfkntl btkanntmachungen
öffentliche Ausschreibung
Die Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur schreibt für die Stadt Montabaur die Fertigstellung der Meisenstraße und einen Tfeilausbau der Bonner Straße im Stadtteil Horressen öffentlich aus.
JAHRE
Kannenbäckerstraße im Westerwald
Leistungsumfang:
350 qm Pflasterdecke einschl. Unterbau 300 qm Bitumendecke einschl. Unterbau
mm*
Firmen, die an Ausschreibungsunterlagen Interesse haben, werden gebeten, die Unterlagen schriftlich bis zum 26.6.1987 bei der Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur, Bauamt, Konrad- Adenauer-Platz 8, 6430 Montabaur, anzufordern.
Die Schutzgebühr in Höhe von 20,- DM ist unter Angabe des Verwendungszweckes auf das Konto Nr. 600 017 bei der Kreissparkasse Montabaur einzuzahlen. Ein Nachweis über die getätigte Einzahlung ist der Anforderung beizulegen.
Ttermin für die Abgabe des Angebotes ist
Freitag, 17. Juli 1987,10.00 Uhr
Angebote, die mit einer entsprechenden Aufschrift versehen sein müssen, sind bis zu diesem Zeitpunkt bei der Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur, Bauamt, Zimmer 218, Konrad- Adenauer-Platz 8, 5430 Montabaur, einzureichen.
Montabaur, 12.6.1987
Dr. Possel-Dölken, Bürgermeister
p/g Verwaltung informiert
Samstag, Sonntag, 27./28. Juni 1987 • Tag der offenen Tür
Für rund 150 Jahre lag das Gebiet der heutigen Gemeinde Neuhäusel in der Spätantike - vom Ende des ersten nachchristlichen Jahrhunderts bis Mitte der dritten - im Einflußbereich starker Militäranwesenheit der Römer.
Durch einen technischen Umbruchfehler im Ibxtsatz sind in der Auegabe -Woche Nr. 26- von Freitag, dem 19. Juni 1987 nicht alle Berichte in der vorgesehenen Rubrik erschienen. Dadurch sind u.a. zwei Sitzungsberichte, zum einen von der Gemeinde Simmem, auf Seite 18 und zum anderen von der Gemeinde Großholbach, auf Seite 19 miteinander vermischt und dadurch unvollständig veröffentlicht worden.
Berichtigung *
Im Bereich des heutigen Koblenzer Stadtteils Niederberg sicherte ein Kastell (befestigte Garnison) die Straße vom Rhein nach Osten - die heutige B 49. Oberhalb von Hillscheid, neben dem jetzigen Fahrweg zur Thiels Hütte, bestand ein kleineres Kastell, ebenso in Arzbach dort, wo heute Altenheim und Pfarrkirche stehen. Beide Anlagen sicherten den Limes, die Grenzanlage gegenüber den frei gebliebenen germanischen Stämmen der Region.
Wir bitten um Entschuldigung.
VERLAG 4- DRUCK Linus Wittich - Redaktion -
Beide Berichte wer dem in dieser Woche komplett neu veröffentlicht.
In unmittelbarer Nähe von Neuhäusel - am Steinrausch, neben der B 49, im Haferröder und im freien Gelände östlich von Kadenbach - sind die Spuren der Grenzwall-Ruinen noch heute erkennbar. Es sind Fundamentreste von Wachtposten (Türme)so- wie von Wall und Graben. (Lesen Sie bitte weiter auf Seite 4)

