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Voraussetzungen sind, daß

der Antragsteller in den benachteiligten Gebieten am 31. Mai mindestens 3 ha landwirtschaftlich genutzte Fläche selbst bewirtschaftet und Rindvieh, Mutterscha­fe, Mutterziegen oder Pferde auf der Grundlage anre­chenbarer Futterflächen hält,

der Antragsteller sich verpflichtet, die Flächen, für die er seine Ausgleichszulage erhalten hat, ab der ersten Zahlung noch mindestens 6 Jahre zu bewirtschaften (diese Verpflichtung erlischt in bestimmten Fällen vor­zeitig, z. B. wenn ein anderer Landwirt die Flächen übernimmt und weiterbewirtschaftet), und . die Einkünfte im Sinne des Einkommensteuergesetzes des Antragstellers und seines Ehegatten im Kalender­jahr 1985 die Obergrenzen von insgesamt 65.000,- DM, darunter aus nichtlandwirtschaftlichen Einkunftsarten höchstens 35.000,- DM, nicht überschritten haben, bie erforderlichen Unterlagen, insbesondere die Einkommens- Lachweise und der Milchreferenzmengenbescheid des abgerlau- fenen Milchwirtschaftsjahres, sind zusammen mit dem Antrag vorzulegen. In. Ausnahmefällen können die Einkommensteuer- Lescheide noch bis zum 31.08.1987 nachgereicht werden.

Wird der Einkommensnachweis nicht oder zu spät vorgelegt, muß die Gewährung der Ausgleichszulage abgelehnt werden. Die Ausgleichszulage wird nicht ausgezahlt, wenn der errechne- te Betrag weniger als 300,- DM je Betrieb und Jahr ausmacht. Die Antragsformulare sind bei der landwirtschaftlichen Bera- [ungsstelle/oder der Verbandsgemeindeverwaltung erhältlich, [jedoch werden all den Antragstellern, die bereits im vergange­nen Jahr 1986 einen Antrag mit Erfolg gestellt hatten, die For- Inulare direkt zugesandt. Das für die Gewährung der Aus- deichszulage in Betracht kommende benachteiligte Gebiet um­aßt wie im letzten J ahr fast alle Gemeinden im Westerwald- [kreis, bis auf die Gemeinden Simmera, Neuhäusel und Hill- [scheid.

Zur Erleichterung und schnellen Abwicklung des Antragver- iahrens werden durch die landwirtschaftliche Beratungsstelle besondere Abgabetermine und Abendsprechstunden angebo- ten, welche aus einer dem Formularsatz beigegebenen Bekannt­machung zu entnehmen sind.

Ille weitern Auskünfte sind durch diese Staatliche Beratungs- stelle in Montabaur zu erhalten.

Schloßhofkonzert in Montabaur

am Freitag, 17. Juli 1987,20.00 Uhr mit dem

Mainzer Kammerorchester Leitung; Prof. Dr. Günter Kehr Solistin: Renate Hinterleitner

[I Programm:

II G.F. Händel Concerto grosso h-moll op.6 Nr. 12 Largo Allegro Aria

Largo-Allegro L. Boccherini Sinfonie d-moll op. 12 Nr. 4 Andante Sostenuto-Allegro assai Andantino con moto Andante sostenuto-Allegro assai PAUSE

I W.A. Mozart Andante für die Flöte K.V.315 | Ch. W. GluckReigen seliger Geister

aus der OperOrpheus und Eurydike"

| J. Brahms Choralvorspiel aus Op. 122 O Gott, du frommer Gott

| W.A. Mozart Serenade G-Dur K.V. 626 Eine kleine Nachtmusik

Romance (Andante)

Menuetto (Allegretto)

Rondo(Allegro)

Eintritt: 12,~ DM

Jugendliche, Wehr- und Zivildienstleistende, Inhaber des So­ualpasses und Gruppen erhalten Ermäßigung.

| Kartenvorbestellung: Verbandsgemeindeverwaltung Mon­tabaur, Rathaus, Zimmer 206, Tbl. 02602/126107, Foto 1 Schwaderlap, Rheinstraße 123, Ransbach-Baumbach, Tbl 02623/2366, Zigarren-Wengenroth, Neustr. 1, 6438 Wester­burg, Tbl. 02663/3368

Der NaturVorfahrt gewähren

Kreisverwaltung hat neue Broschüre aufgelegt Für viele Erholungssuchende und Naturfreunde steht ein Aus­flugins Grüne häufig auf dem Programm. Sich dort wie ein Gast zu verhalten und Rücksicht auf Tiere, Pflanzen, Land­schaft und Naturgüter zu nehmen, dafür plädiert eine neue In­formationsschrift, die die Kreisverwaltung herausgegeben hat. Sie trägt den TitelVorfahrt für die N atur und enthält Tips und Anregungen für all diejenigen, die den Naturgenußvor Ort er­leben wollen.

Landrat Peter Paul Weinert stellte die neueste Umweltschutzin- formation des Westerwaldkreises am Tag der Umwelt der Öf­fentlichkeit vor. Die Kreisverwaltung hat in den vergangenen Jahren bereits eine Vielzahl von Broschüren und Merkblättern zu umweltrelevanten Themen aufgelegt. Zu nennen sind das Umweltschutz-ABC, die Kompostfibel, Merkblätter über Bach­partnerschaften und Waschmittel sowie die BroschüreGe­schützte Natur. Das jüngsteWerk ist dem Naturschutz ge­widmet.

Bei der Vorstellung hob Landrat Weinert hervor, daß der Natur- schutz eine große Herausforderung für die Gesellschaft sei. Die Alarmsignale seien unüberhörbar. Weinert:Wir sind verpflich­tet, dieses kostbare Gut der Nachwelt zu erhalten - auch durch richtiges persönliches Verhalten in der Natur. Naturschutz ist eine Aufgabe, die jeden von uns angeht. Die Natur in pflegli­chem Umgang kennen und lieben zu lernen, dabei will das neue Merkblatt helfen. Es enthält viele Hinweise auf den zubeachten­den gesetzlichen Naturschutz; darüber hinaus jedoch auch wichtige Tips für das Minein ander von Mensch und N atur. Vor­angestellt ist eine Übersicht über das,was man allgemein wis­sen sollte: Auf den Wegen bleiben, nicht überall und jederzeit fotografieren, Zelten und Campen nur auf den vorgesehenen Plätzen, unnötigen Lärm vermeiden, die Landschaft sauberhal­ten und vieles andere mehr. Im weiteren wird die Frage beant­wortetUmgang mit Feuer im Freien - ist das erlaubt? Hier werden die Bestimmungen über flächenhaftes Abbrennen, Strohverbrennung und das Grillen näher erläutert. Es schließen sich Tips für das richtige Verhaltlen gegenüber Tieren und Pflan­zen an. Im Schlußteil werden wichtige Informationen über das richtige Verhalten in Naturschutzgebieten, Naturparks sowie gegenüber geschützten Objekten gegeben.

Die BroschüreVorfahrt für die Natur die von Günter Glock- haus, Montabaur, illustriert worden ist, ist kostenlos bei der Kreisverwaltung des Westerwaldkreises, Abteilung Landwirt­schaft und Umweltschutz, erhältlich. Sie kann telefonisch über dasGrüne Tblefon der Kreisverwaltung Nr. 02602/124-270, angefordert werden. DasGrüne Tblefon steht im übrigen allen Bürgerinnen und Bürgern für Fragen, Anregungen oder Be­schwerden zum ThemaUmweltschutz zur Verfügung.

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BÜCHEREI-/^

Büchereiring der Verbandsgemeinde Montabaur

Der Büchereiring der Verbandsgemeinde Montabaur wurde 1986 gegründet und ist ein Zusammenschluß fast aller ehren­amtlich geleiteten kommunalen und katholischen Büchereien der Verbandsgemeinde.

Der Büchereiring gibt einen Bestand von rd. 1000 neuen Roma­nen, Kinder- und Jugendbücher und Sachbücher halbjährlich in Blockbeständen zu je 60 B änden an die angeschlossenen Büche­reien weiter.

Das bedeutet für Sie; daß auch in Ihrer Bücherei, wenn sie dem Bücheieiring angeschlossen ist, jedes halbe Jahr neue interes­sante Bücher zu finden sind.

Zusätzlich übernimmt die Zentrale des Büchereirings auch ei­nen Tbil der Öffentlichkeitsarbeit für die Büchereien.

Der erneute Täusch der Blockbestände wird im Juli durchge­führt.

Fortsetzung S. 13

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