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Montabaur

Seite 8

Nr. 26/87

SCHIFFSDATEN

1. Technische Daten

Wasserverdrängung: 21.000 t (voll beladen), Länge: 178m, Breite: 22 m, Antriebsanlage: 22.000 PS Hochdruck Heißdampfturbinen, Geschwindigkeit: 21 Kn (38,8 Km/h), übertragen auf zwei Schrau­ben

2. Besatzung: Friedensbesatzung ca. 100 Mann (zivil), Kriegsbesatzung: ca. 200 Mann (Soldaten)

3. Bewaffnung: 3 x 150 mm Geschütze, getarnt in Kasematten 20 mm/37 mm Flak, deren Anzahl ständig verstärkt wurde.

Die ersteWesterwald war in Kriegszeiten eingesetzt. Bei demAtlantikunternehmen im Sep­tember/November 1939 fuhr das Schiff im Verband des PanzerschiffesDeutschland. Danach wechselten das Panzerschiff und der Versorger ihre Namen. Aus derDeutschland wurde die Lützow und dieWesterwald nannte sich fortanNordmark. Die Seeschlachten des Krieges aber waren noch lange nicht zu Ende, über und unter Wasser.

Ein gefährliches Unternehmen war derKanaldurchbruch 1941. DieEx-Westerwald war dabei. Dieses Mal war sie dem PanzerschiffAdmiral Scheer zugeteilt. Nach diesem seemännischen Wagnis landete dieNordmark im Alta Fjord in Norwegen. Ihr neuer Liegeplatz war wohl mehr Schutz- als Heimathafen.

Als britische Kriegsbeute endete das Schiff schließlich bei derRoyal Navy. Warum aus der ehe­maligenWesterwald, aliasNordmark, nun eineBulawayo wurde, das zählt wohl zu den mari­timen Geheimnissen der britischen Flotte.

(Tfext u. Zusammenstellung der Beiträge: Reinhard Sonnenschein)

ÖflcntL Bekanntmachungen

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öffentliche Ausschreibung

Die Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur schreibt für die Ortsgemeinde Welschneudorf die StraßeZum weißen Stein flbilstück) öffentlich aus.

Leistungsumfang:

ca. 300 qm bit. Straßenbau

ca. 100 qm Verbundpflaster

Firmen, die an Ausschreibungsunterlagen Interesse haben, wer­den gebeten, die Unterlagen schriftlich bei der Verbandsgemein­deverwaltung Montabaur, Bauamt, Konrad-Adenauer-Platz 8, 5430 Montabaur, bis zum 30.6.1987 anzufordem.

Die Schutzgebühr in Höhe von 20,- DM ist unmter Angabe des Verwendungszweckes auf das Konto Nr. 600 017 bei der Kreis­sparkasse Montabaur einzuzahlen. Ein Nachweis für die getä­tigte Einzahlung ist der Anforderung beizulegen.

Tbrmin für die Abgabe des Angebotes ist

Dienstag, 14. Juli 1987,10.00 Uhr

Angebote, die mit einer entsprechenden Aufschrift versehen sein müssen, sind bis zu diesem Zeitpunkt bei der Verbandsge- meindeverwaltung Montabaur, Bauamt, Zimmer 217, Konrad- Adenauer-Platz 8, 5430 Montabaur, einzureichen.

Montabaur, 11.6.1987

Dr. Possel-Dölken, Bürgermeister

öffentliche Ausschreibung

Die Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur schreibt für die Ortsgemeinde Großholbach den Bau von Parkplätzen im Be­reich der Kirchstraße und des Friedhofsweges öffentlich aus.

Leistungsumfang: 1.400 qm Betonverbundpflaster einschL Erdaushub, Unterbau, Entwässerung und Bordsteinen, 60 m Stützmauer 0,50 -1,60 m hoch aus Betonfertigteilen.

Firmen, die an Ausschreibungsunterlagen Interesse haben, wer­den gebeten, dieUnterlagen schriftlich bis zum 19.6.1987 beider Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur, Bauamt, Konrad- Adenauer-Platz 8, 5430 Montabaur, anzufordem.

Die Schutzgebühr in Höhe von 20,- DM ist unter Angabe des Verwendungszweckes auf das Konto Nr. 500 017 bei der Kreis­sparkasse Montabaur einzuzahlen. Ein Nachweis über die getä­tigte Einzahlung ist der Anforderung beizulegen.

Ibrmin für die Abgabe des Angebotes ist 10. Juli 1987,10.00 Uhr

Angebote, die mit einer entsprechenden Aufschrift versehen sein müssen, sind bis zu diesem Zeitpunkt bei der Verbands ge- meindeverwaltung Montabaur, Bauamt, Zimmer 218, Konrad- Adenauer-Platz 8,5430 Montabaur, einzureichen.

Dr. Possel-Dölken, Bürgermeister

Die Derivattung informiert

Manöver der Bundeswehr

Wie die zuständigen Bundeswehrdienststellen mitteilen, findet in der Zeit vom 23.06. bis 24.06.1987 im Manöverraum Mayen- Münster-Maifeld - Koblez - Montabaur - Rennerod - Neuwied- Mayen eine Gefechtsstandübung statt.

Übende Einheit ist die Panzerbrigade 16. Zum Einsatz kommen 200 Soldaten sowie 40 Räderfahrzeuge und 8 Kettenfahrzeuge. Die Verkehrsteilehmer werden um erhöhte Aufmerksamkeit im Manöverraum gebeten, da die B 49 (Koblenz-Montabaur) mehr als verkehrsüblich benutzt wird.

Ausgleichszulage für Landwirte in den benachteiligten Gebieten

Die Antragstellung auf Gewährung der Ausgleichszulage nach dem EG-Bergbauemprogramm für das Jab* 1987 kann nach Mitteilung des Ministeriums für Landwirtschaft, Weinbau und Forsten ab sofort beginnen.

Die Anträge sind bis spätestens 31.7.1987 (Ausschlußfrist) bei der zuständigen landwirtschaftlichen Beratungsstelle in 6430 Montabaur, Kirchstr. 45, Tbl. 02602/4083, einzureichen. Die An* tragsvorlage bei jeder anderen Dienststelle (z. B. Statistisches Landesamt) ist unwirksam. Die Ausschlußfrist bedeutet, daß nach diesem Ibrmin eingehende Anträge wegen Fristversäum­nis abgelehnt werden.