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Seite 18

Nr. 24/8

Montabaur

Die Kannenbäckerstraße hat Geburtstag

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Tag der offenen Tür am 27,128. Juni

Zehn J ahre jungund schon längst ein Muß für die Besucher des Westerwaldes: die Kannenbäckerstraße. Zehntausende sind ihr gefolgt und waren von ihren Museen, Töpfereien und der cha­rakteristischen Westerwälder Keramik begeistert.

Die Kannenbäckerstraße ist anders als die meisten Ferien­straßen. Ihr Rundkurs, überschaubare 36 Kilometer lang, be­ginnt in Neuhäusel an der B 49, neun Kilometer von Koblenz. Hillscheid, Höhr-Grenzhausen, Hilgert, Ransbach-Baumbach, Mogendorf, Siershahn, Wirges, Moschheim, Boden-klangvolle Namen im sprichwörtlichenLand des guten Ibns - markieren ihren Verlauf.

Das zehnjährige Bestehen wird mit einemTag der offenen Tür(en) am 27./28. Juni gefeiert. Die Töpfermeister lassen sich bei der schöpferischen Arbeit an der Scheibe über die Schultern schauen und geben gerne Hobby-Töpfern eine Chance Auch Be­sichtigungen durch größere Gruppen sind willkommen. Und na­türlich kann die Ker amik immittelbar von der Quelle zum günstigen Werkstattpreis eingekauft werden.

Wer mehr über die Geschichte des Kannenbäckerlandes und über die unverwechselbare Keramik erfahren möchte, sollte auch das interessante Keramik-Museum in Höhr-Grenzhau- sen besuchen.

Das Kannenbäckerland wartet aber auch mit anderen touri­stischen Abwechslungen auf: den sehens- und erwandernswer- ten Tälern vor Kaltebach, Brexbach und Saynbach, der romantischen Idylle von Grenzau und seiner markanten Burg, dem M albergund nicht zuletzt mit dem Aussichtsturm auf dem Koppel inmitten der weitgedehnten Wälder der Montabaurer Höhe.

Informationen: Fremdenverkehrsverein Westerwald, Kirch- straße 48 a, 5430 Montabaur, Tfelefon 0 26 02 / 30 01

SALZGLASIERTES STEINZEUG AUS DEM WESTERWALD

Girmscheid zählt zu den alteingesessenen Familienbetrie­ben in der Kannenbäckerstadt Höhr-Grenzhausen und stellt echtes Westerwälder Steinzeug mit grau-blauer Salzglasur neben anderer Keramik in handwerklicher Tradition her.

Bezugsquellennachweis:

M. Girmscheid, Postfach 1241, 5410 Höhr-Grenzhausen

Keine Sozialversicherungsbeiträge bei Ferienbeschättigungen

Viele Schüler nutzen die Möglichkeit, während der Schulte rien das Taschengeld durch eine Fsrienbeschäftigung in ei nem Betrieb aufzubessern. Dabei sind sie selbstverständ lieh daran interessiert, daB der Lohn für diese Arbeit mög liehst wenig durch Abzüge geschmälert wird. Die AOI macht in diesem Zusammenhang darauf aufmerksam, dal die Beschäftigung von Schülern in den Schulferien im all gemeinen sozialversicherungsfrei ist. Voraussetzung ist al lerdings, daß diese Beschäftigungszeiten im Laufe eine: Jahres auf insgesamt nicht mehr als zwei Monate oder 5( Arbeitstage begrenzt sind. Wird dieser zeitliche Rahmer überschritten, kann allerdings bei geringen Entgelten unc kurzer Wochenarbeitszeit auch darüber hinaus noch Versi cherungsfreiheit bestehen. Über die speziellen Einzelhei ten sollte im konkreten Falle das Beratungsangebot de AOK genutzt werden.

Die Sozialversicherungsfreiheit besteht unter den gleicher Voraussetzungen auch für Beschäftigungen zwischen Abi tur und Studium sowie zwischen Schulentlassung und Be ginn des Wehrdienstes.

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