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Nr. 20/87

fAusflug 17.6.1987 -21.6 1987

urjr erinnern daran, daß für unseren Ausflug ein gültiger Personalausweis bzw. Reisepaß mitzunehmen ist. Die Ausfertigung von neuen Ausweisen nimmt einen Zeit­raum von ca. 4 Wochen in Anspruch. Eile ist daher im zutreffenden Fall geboten.

(njend-Fußball

fluzend, JSG HeiligenrothiAhrbach-JSG Haiderbach taitag,-6-87,18.00 Uhr in Heiligenroth.

Ruppach-Goldhausen

Cheza Nostra

fir treffen uns am Samstag, 16.5.1987 um 13.00 Uhr an der Ka­sein Goldhausen zum Singen anläßlich einer Hochzeit. Um S ö hlige und pünktliche Teilnahme wird gebeten.

Christi Himmelfahrt, 28. Mai 87 zum Pfarrfest ins FreizeitgelBnde

tendes Programm ist vorgesehen: j|o Uhr ist em Festgottesdienst im Freizeitgelände, anschlie- bleiben wird alle zu einer deftigen Suppe aus der Gulasch- jjone. Am N achmittag bieten die Frauen zum Kaffee eine gro- j Auswahl von Kuchen an (Kuchenspenden werden gerne ent- jtmigenommen). Jede Art von Getränken und Bratwürsten gien für das übliche Wohl bereit, ln Höhepunkt des Nachmittags wird eine Verlosung sein.

Preis ein Stereo-Radio-Recorder, 2. Preis ein Jogging-Anzug, [preis ein Präsentkorb, 4. Preis ein Walk-Man jd viele weitere wertvolle Preise.

)er Erlös ist für die neue Orgel bestimmt.

lei schlechtem Wetter findet das Fest in der TUmhalle statt.

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Bis auf den letzten Platz besetzt.

h Bürger von Simmem und die Gäste der Einweihungsfeier lauschen bDarbietungdesMusikvereins Simmem beiderEinweihungdesneu- » Dorfgemeinschaftshauses.

'Diei strahlende Bauherrn und ein zufriedener Architekt

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Graf überreichte an Ortsbürgermeister Anton Schneider, Bür- feister Dr.P. Possel-Dölken und Pfarrer Richard Klein den Schlüssel wosHaus Sieben bom.

Simm er n feiert Einweihung seines Dorfgemeinschaftshauses

Haus Siebenbom unter großer Beteiligung der Bevölkerung seiner Bestimmung übergeben.

»Der heutige 1hg soll ein Festtag für unsere Gemeinde werden«; mit diesen Worten eröffnete Anton Schneider, Ortsbürgermei­ster von Simmem, seine Begrüßungsansprache in dem neuen Dorfgemeinschaftshaus, das den Namen »Haus Siebenbom« erhalten hat. Das neue Dorfgemeinschaftshaus war bis auf den letzten Platz besetzt. Nach nur elf monatiger Bauzeit konnte das rund 2 Mio DM teure Dorfgemeinschaftshaus seiner Bestim­mungübergeben werden, die »gute Stube« der Gemeinde und ei­ne Heimstätte für die Vereine und Einwohner der Gemeinde Simmem zu sein. Nach dem offiziellen Progr amm mit Anspra­chen, Lied- und Musikvorträgen, der Schlüsselübergabe an die beteiligten Bauherrn und der Einsegnung gab es Ihnz und Un­terhaltung.

Die Einweihung begann mit einem Musikvortrag des Musik Ver­eins Simmem unter Leitung von Michael Adami.

Mit der Einweihung des Hauses Siebenbom gehe für die Ge­meinde Simmem, vor allem aber für die aktiven Ortsvereine ein langgehegter Wunsch in Erfüllung. Mit der Fertigstellung des Dorfgemeinschaftshauses stünden - so Anton Schneider, der Ortsbürgermeister von Simmem - den Vereinen endlich die Räu­me zur Verfügung, die sie für ihr aktives und vielfältiges Vereins­leben benötigten. Man könne mit Recht stolz sein auf das ge­schaffene Werk, das man durchaus als die »gute Stube« Sim­mems bezeichnen könne. Der Ort sbürgermeister betonte die gu­te Zusammenarbeit mit der Kath. Kirchengemeinde.

Nachdem sich der Ortsgemeinderat für die Errichtung eines Dorfgemeinschaftshauses ausgesprochen habe, sei man zu der Erkenntnis gekommen, daß ein Gemeinschaftsbauwerk mit der Kath. Kirchengemeinde für alle Beteiligten die sinnvollste Lö­sung sei. Die Verhandlungen und Gespräche mit der Kath. Kir­chengemeinde und dem Bischöflichen Ordinariat in Simmem hätten gezeigt, daß diese Einschätzungrichtig gewesen sei. Ob­wohl die Gespräche in der Sache nicht immer leicht gewesen sei­en, habe man doch gemeinsam eine für alle Beteiligten sinnvolle Lösung finden können. Die Kath. Kirchengemeinde hat der Ortsgemeinde das rund 2.500 qm große Grundstück am Ende der Siebenborastraße und der Görgenstraße unter der Bedin­gung überlassen, daß ihr im neuen Haus Siebenbom für die kirchliche Arbeit ca. 150 qm Fläche zur Verfügung gestellt wer­den. Auch die Verbandsgemeinde Montabaur hat in dem Gebäu­de Räume für die Freiwillige Feuerwehr, Löschgruppe Simmem untergebracht. Für Anton Schneider war die Einweihung Gele­genheit, den Vertretern der Kirche und der Verbandgemeinde, aber auch des Landes Rheinfland-Pfalz für die Gewährung vcn Zuschüssen und die gute Zusammenarbeit in der Planungs- und Bauphase zu danken. Ganz besonders dankte der Ortsbürger­meister dem früheren Pfarrer der Kirchengemeinde Neuhäu- sel/Simmem Walter Hasselbach, der anläßlich der Einweihung des Dorf gemeinschaftshauses in seine ehemalige Gemeinde ge­kommen war, und dem früheren Landtagsabgeordneten und jet­zigen Staatssekretär Karl Hoppe, der die Ortsgemeinde in Zu­schußfragen unterstützt hatte.

Karl Hoppe, Staatssekretär im Ministerium der Finanzen und langjähriger I. Ortsbeigeordneter von Simmem, hielt die Fest­ansprache und brachte seine Freude darüber zum Ausdruck, daß er in seiner Heimatgemeinde Gelegenheit habe, die Grüße der Landesregierung und des Ministerpräsidenten zu überbrin­gen. »Als einer von Ihnen bin ich stolz auf ein gelungenes Werk«, f uhr Staatssekretär Hoppe in seiner Rede fort. Er lobte das au­ßerordentlich vielfältige Vereinsleben in der Gemeinde Sim­mem und die Bereitschaft ihrer Bürger, sich ehrenamtlich auf vielen Ebenen zu engagieren. Die Geselligkeit werde in Simmern großgeschrieben, und er hoffe, daß in diesen neuen Räumen das Leben, die Aktivitäten und die Erfolge der Vereine noch mehr ge­fördert werden könnten. Karl Hoppe, der I.Beigeordnete von Simmem, forderte seine Mitbürger auf, von diesem Haus Besitz zu ergreifen und es mit Leben zu erfüllen.

Landrat Peter Paul Weinert unterstrich, daß es Unterschiede zwischen einer kleinen Gemeinde wie Simmem und großstädti­schen Gemeinwesen gebe. Natürlich könne Simmem nicht alle die Angebote Vorhalten, die es in einer Großstadt gebe. A ber eine ländliche Gemeinde habe auch viele Vorteile, wiez.b. eine intakte Landschaft und einen lebendigen Gemeinschaftsgeist.

Der Landrat forderte die Ortsgemeinden auf, mit diesen Pfun­den zu wuchern und ihre Vorteile zu nutzen.

Der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Monabaur, Dr.Paul Possel-Dölken, betonte die gelungene Architektur des Hauses