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Montabaur

Seite 4

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»Vor Söhnenuntergang»

Gerhart Hauptmanns Schauspiel

mit Will Quadflieg als Geheimrat Clausen am Do.2. April 1987, 20.00 Uhr, im Haus Mons Tabor, Monta­baur,

Szenenfoto

Der Verfall einer Familie ist das Thema, habsüchtige Lieblosig­keit der Kinder gegen den Vater, der sich die Freiheit zu einem neuen Leben nehmen will. »Der neue Lear« sollte das Stück ur­sprünglich heißen.

Deutlicher noch als die Anklänge an Shakespeare sind die an Goethes Altersliebe Ulrike von Levetzow. Der Geheimrat weiß um die Absurdität der Beziehung. Er möchte Abschied nehmen, aber es ist immer wieder dasMädchen, das ihn auf das Gemein­same ihrer Beziehungen aufmerksam macht.

Das Familiendrama und das Liebesdrama greifen ineinander. Dem Kampf um die Macht ist der Geheimrat nicht mehr gewach­sen, Es bleibt nur der seltene Glanz einer von aller Weltüblich- keit losgelösten späten Beziehung.

Will Quadflieg spielt den Geheimrat Clausen, eine Paraderolle für diesen großen Menschendarsteller. Als die junge Inken Pe­ters ist Cornelia Bernoulli zu sehen, und in weiteren Rollen (»jede der vielen Gestalten ist mit Leben erfüllt« - so Kurt Pinthus in der Kritik zur Uraufführung) spielen Friedhelm Schauwien­hold, Robert Remmler, Steffi Seiler, Werner F. Schöller, Gisela Bolte u. viele andere.

Jugendliche, Wehr- und Zivildienstleistende, Inhaber des So­zialpasses und Gruppen erhalten Ermäßigung.

An hilfebedürftige Einwohner der Stadt werden auf Antrag eine begrenzte Anzahl von Freikarten ausgegeben. Kartenvorverkauf:

Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur, Rathaus, Zimmer 206, Tbl. 02602/126.107,

Foto Schwaderlapp, Ransbach-Baumbach, Tbl. 02623/2366 Zigarren-Wengenroth, Westerburg, Tbl. 02663/3368.

»Chance Gleichberechtigung«

Die Frauenbeauftragte des Landes Rheinland-Pfalz spricht am 30. März im Kreishaus in Montabaur

»Die Verwirklichung von Gleichberechtigung kann nicht per Gesetzesbeschluß durchgesetzt werden, sondern muß das Er­gebnis eines Bewußtseinwandels in der Gesellschaft sein«, heißt es in den Arbeitsrichtlinien für die Gleichstellungsstelle bei der Kreisverwaltung des Westerwaldkreises in Montabaur. Zu den wichtigsten Aufgaben dieser Stelle gehört daher die Informa­tion der Bevölkerung in Fragen, die für die Gleichstellung von Mann und Frau besondereBedeutunghaben. Im Rahmen dieser Bemühungen konnte die Gleichstellungsstelle Frau Dr. habil. Maria Böhmer für eine öffentliche Vortragsveranstaltung ge­winnen, die am 30. März um 19.30 Uhr im Sitzungssaal I des Kreishauses in Montabaur stattfindet.

Frau Dr. Böhmer leitet die Leitstelle für Frauenfragen beim Mi­nist erium für Soziales und Familie in Mainz. Zu ihren Aufgaben­gebieten gehören u.a. Grundsatzfragen der Frauenpolitik, Frau­enbildungsarbeit, die Themen Arbeitsfeld, soziale Sicherung und neue Tbchnologien. Am 30. März spricht Frau Dr. Böhmer in Montabaur zu dem Thema »Chance Gleichberechtigung - Was kann in Kreis und Gemeinden für die Gleichstellung von Mann und Frau getan werden?«

In einer Pressemitteilung weist Landrat Peter Paul Weinert, Lei­ter der Gleichstellungsstelle bei der Kreisverwaltung in Monta­baur, auf diese Veranstaltung hin und betont, daß sich auch im

kommunalen Bereich zeige, wo Benachteiligungen bestehaÄnddi« Dort müsse daher auch aktiv zum A bbau dieser Benachteilig^Een 1 gen beigetragen werden. Er hoffe, so der Landrat, daßdieVeraSLban staltung am 30. März hierzu wichtige Ansatzpunkte gebemBalsOr lädt alle Interessierten recht herzlich dazu ein.

Statistisches Landesamt

Organisation und Durchführung der Erhebungen stellen sich] daß die Betriebsinhaber möglichst wenig belastet werden. E Tfeil der Fragen richtet sich nur an etwa 10.000 Stichproben! triebe (16 Prozent). Diese sind nach dem Zufallsprinzip aus! Gesamtheit aller landwirtschaftlichen Betriebe ausgewij worden.

Durch die in der Statistik geltenden Geheimhaltungabestil mungen ist der Datenschutz gewährleistet. Die Angaben? einzelnen Betriebe dürfen nur zu statistischen Zwecken ausfl wertet werden.

Spiel, Spaß und Unterhaltung durch| Animation im Hallenbad Montabati

Frau Silvia Wuth, Pädagc und Animateurin im Hallend Montabaur bietet auch weiter! allen Gästen Spiel, Spaßundf rterhaltung durch gezielte Ani r tionen. Diese werden an foljj den Tagen angeboten:

dienstags

mittwochs

(Warmbade-

tag)

15.00 bis 17.30 Uhr Spiele für Kinder und J| gendliche

donnerstags

(Warmbade-

tag)

09.00 bis 12.00 Uhr Gymnastik für Frauenj und Senioren

15.00 bis 18.00 Uhr Spiele für Kinder und | Einsatz des großen Sprungkissens im Schwimmerbereich 19.00 bis 21.00 Uhr Gymnastik für FrauenI

16.00 bis 18.00 Uhr Spiele für Kinder undJj gendliche I

19.00 bis 21.00 Uhr Gymnastik oder Spiel«| für Erwachsene

Am Donnerstag, 2.4.1987 (Warmbadetag) findet eine Kini party für 6- bis 11-jährige im Hallenbad Montabaur statt! Kinder, die mitmachen wollen, sind herzlich eingeladen, BeT wechslungsreichen Spielen können auch wieder hier unddai ne Präsente gewonnen werden. Außerdem erhält jedes teuf mende Kind einige »Mohrenköpfe«. Frau Wuth wird diesej die mit viel Spiel und Spaß ausgerichtet wird, als Animatjl leiten. Der Eintrittspreis bleibt unverändert für Kinderaufl DM.

Reiten in Wald und Feld

Mit dem Nachlasen der winterlichen Witterung beguHj Reitsaison. Die Erfahrungen der letzten Jahre veranlass^ aus diesem Grunde vorsorglich an das Verantwortung 8 ^ sein der Reiter zu appellieren. Gegenseitige Rücksicbtnaw notwendig, um diesen Sport mit den Belangen der Lau 1 schaft und den Interessen der Fußgänger und Wegeeig 8 ®^ zu vereinbaren. Die Reiter werden gebeten, besonders dar" achten, die eigens für sie ausgewiesenen Reitwege zu r"

An

Agrarberichterstattung diesmal schon im April Die Erhebungungen zur Agrarberichterstattung, die vomStai stischen Landesamt in zweijährigem Tbmus durchgeführt,m, den, finden diesmal schon im April statt. Dabei werden in d landwirtschaftlichen Betrieben Angaben über Betriebsgröf Bodennutzung, Besitz- und Arbeitsverhältnisse Erwerbs- und Unterhaltsquellen erfragt. Erstmals werden aal Fragen zur Hofnachfolge gestellt. Die aus den einzelbetriet] chen Angaben zu erstellenden Ergebnisse dienen der Anal» vergangener und der Prognose zukünftiger Entwicklungen! der Landwirtschaft. Darüber hinaus bilden sie die Grundlaf für agrar- und sozialpolitische Entscheidungen.

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