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Montabaur

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ÜLZ/87

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Zum Neujahrsempfang 1987 hat Bürgermeister Dr.Possel-Dölken die Eltern aus dem Bereich der Verbandsgemeinde Montabaur ein. geladen, die ihre behinderten Töchter und Söhne pflegen, ferner die Leiter der sozialen Einrichtungen und Vereinigungen, z u deren Aufgaben die Betreuung behinderter Menschen gehört. Der Bürgermeister wollte - wie er in seiner Begrüßungsansprache ausdrückte -damit einen Personenkreis ehren, dem sonst immer noch zu wenig Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit zuteil wird, und für mehr Soli- 5 darität mit den behinderten Mitbürgern in der Bevölkerung werben. i

Etwa 100 Gäste, behinderte junge Menschen mit ihren Eltern und Pflegern, waren der Einladung des Bürgermeisters ins Haus MonjL Tabor gefolgt. Neben ihnen begrüßte der Bürgermeister Bezirksdekan Georg Niederberger von der Kath. Kirchengemeinde, Pfarreif Ernst Burkholz von der Evang. Kirchengemeinde, die Beigeordneten der Verbandsgemeinde und der Stadt Montabaur und die Vorsit* zenden der CDU- und SPD-Fraktion im Verbandsgemeinderat, ferner Vertreter der Stadtratsfraktionen und den Sprecher der Ortsbür germeister Ewald Hübinger, Niederelbert.

Bürgermeister Dr. Possel-Dölken bemerkte in seiner Begrüßungsansprache, wenn sich auch in den letzten Jahrzehnten ein erfreut eher Bewußtseinswandel im Umgang mit behinderten Menschen vollzogen habe, sei es auch heute noch angebracht, auf die berechtig, ten Wünsche behindertermenschen aufmerksam zu machen.

Dr. Possel-Dölken zitierte Papst Johannes Paul II., der sich bei seinem Besuch in Deutschland mit folgenden Worten an Behinderte! gewandt hat:

»Schließlich sind alle'Menschen und die ganze Gesellschaft aufgerufen, den Behinderten hilfreich beizustehen. Sie haben ein Anrecht darauf. Zwischen den Gesunden und den Behinderten darf es keine trennenden Barrieren und Mauern geben. Wer heute als gesund gilt, kann schon jetzt eine verborgene Krankheit in sich tragen; er kann morgen durch einen Unglücksfall auf Dauer geschädigt werden Schon in gesunden Tagen erfahren die meisten von uns Zeichen von Begrenztheit und Schwäche, von Hinfälligkeit und Behinderung,, Laßt uns deshalb gemeinsam, die mehr oder weniger Gesunden und die mehr oder weniger Behinderten, in brüderlicher Solidaritäl zueinanderstehen undunsgegenseitig den geschuldeten Bruderdienst erweisen, durch den allein sich ein menschenwürdigesZusalrlj , menleben in Familie und Gesellschaft wirksam entfalten kann.«

Allen, die in familiärer oder freundschaftlicher Verbundenheit behinderte junge Angehörige oder Freunde fürsorglich betreuen und dal mit einen lebenswichtigen Dienst für unsere behinderten Mitmenschen erfüllen, dankte Bürgermeister Dr. Possel-Dölken im Name| der Verbandsgemeinde Montabaur in besonderem Maße.

Sein Dank galt auch allen Bürgern, die behinderte Mitbürger in caritativen und sozialen Einrichtungen betreuen und pflegen.

In diesem Zusammenhang begrüßte er den Geschäftsführer der Behindertenwerkstatt Dieter Hammerschmidt, den Schulleiterde| Katharina-Kasper-Schule in Wirges (Sonderschule für Geistigbehinderte) Dieter Reich, den Vorsitzenden des Vereins zur Förderunjf behinderter Kinder und Jugendlicher Albert Schlemmer sowie als Vertreter der Arbeiterwohlfahrt Uwe Storm und als Vertreterin desf Clubs für Behinderte Marie-Luise Steinebach.

Der Bürgermeister würdigte das soziale Engagement dieser Einrichtungen und ihrer Mitarbeiter zum Wohle der Behinderten.

An alle Arbeitgeber in der Verbandsgemeinde Montabaur und im gesamten Westerwaldkreis appellierte Dr. Possel-Dölken, durch d» Schaffung behindertengerechter Arbeitsplätze möglichst vielen behinderten Mitbürgern eine ihren Fähigkeiten entsprechende berufli­ch© Entwicklung zu ermöglichen. I

Albert Schlemmer, der Vorsitzende des Vereins zur Förderung behinderter Kinder und Jugendlicher, dankte Bürgermeister Dr. Possdj Dölken im Namen aller Anwesenden fürdas Zeichen der Verbundenheit mit den Behinderten, das durch diesen Neujahrsempfangzumj Ausdruck gekommen sei.

Im Anschluß an die Ansprachen hatten die Gäste Gelegenheit, in zwangloser Runde bei Kaffee und Kuchen miteinander zu sprecheij Die anwesenden Kommunalpolitiker hatten so Gelegenheit, sozusagen aus erster Hand von den behinderten jungen Menschen t ihren Eltern zu erfahren, welche Wünsche und Anregungen aus deren Sicht verwirklicht werden könnten.

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Öffentliche Ausschreibung

Die Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur schreibt für die Stadt Montabaur die

Sportgeräteausstattung für den Sportplatz Typ »B«

öffentlich aus. Lieferzeitraum: Frühjahr 1987.

Firmen, die an Ausschreibungsunterlagen Interesse haben, wer­den gebeten, die U nterlagen schriftlich bei der Verbandsgemein­deverwaltung Montabaur, Konrad-Adenauer-Platz 8, 5430 Mon­tabaur, anzufordern.

Die Schutzgebühr in Höhe von 20,-- DM ist unter Angabe des Ver­wendungszweckes auf das Konto Nr. 500 017 der Verbandsge­meindeverwaltung Montabaur bei der Kreissparkasse Montabaur einzuzahlen. Ein Nachweis über die getätigte Einzahlung ist der Anforderung beizuiegen.

Ausschlußfrist: 18. Februar 1987.

Termin für die Abgabe des Angebotes ist

Donnerstag, 5. März 1987 -10.00 Uhr Angebote, die mit einer entsprechenden Aufschrift versehen sein müssen, sind bis zu diesem Zeitpunkt bei der Verbandsgemein­deverwaltung Montabaur, Bauamt, Zimmer 218, Konrad- Adenauer-Platz 8, 5430 Montabaur, einzureichen.

*5430 Montabaur, 4. Februar 1987 Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur Dr. Possel-Dölken Bürgermeister

Öffentliche Ausschreibung

Bauherr: Ortsgemeinde Eitelborn

Baumaßnahme: Neugestaltung des Dorf- und Festplatzes ;

Unterdorfstr./Bodenweg in Eitelborn

Planung und Alexander Brüll

Bauleitung: Landschaftsarchitekt BDLA, Eschelbacher

Str. 33,5430 Montabaur, Tel.02602/4740

Hauptsächliche Leistungen:

ca. 300 cbm Bodenaushub ca. 1.100 qm Betonpflaster ca. 70 lfdm Betonpalisaden ca. 100 qm Natursteinpflaster

Eröffnungstermin: Dienstag, 3. März 1987,10.00 Uhr Verbandsgemeindeverw. Montabaur, Abt. Bauamt / Zimmerl 218.

Voraussichtlicher Baubeginn: März-April 1987.

Die Arbeiten werden nur an ein leistungsfähiges Unternehmenl das nachweislich gleichartige Arbeiten termingerecht und ord-J nungsgemäß ausgeführt hat, vergeben.

Die Schutzgebühr beträgt 50,- DM. Die Ausschreibungsunterlfr gen können ab 6. Februar 1987 gegen Vorlage der Einzahlung* quittung im Büro des Landschaftsarchitekten abgeholt/angeto; dert werden.

DieEinzahlungderSchutzgebühristaufdasKontoNr.505966b«|

der Kreissparkasse Montabaur, BLZ 570 510 01, vorzunehmei'l Hümmerich, Ortsbürgermeister