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Montabaur

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Nr. 49

Bürgermeister Dr. Possel-Dölken würdigte bei seiner Ansprache auch die Verdienste von Herrn Peter Leister, der 20 Jahre lana amtlicher pädagogischer Leiter der Volkshochschule war und auch heute noch dem Beirat angehört. ^ 6hr

Der Festakt wurde musikalisch umrahmt durch das Collegium musicum. Sein heutiger Dirigent Reinhard Höbelt wurde vom Bürae ster Dr. Possel-Dölken ebenso ausgezeichnet wie der frühere Dirigent Friedrich Kraut. Der Bürgermeister unterstrich den hohen? lenwert, den das Collegium musicum im musikalischen Leben inder Verbandsgemeinde Montabaur und darüber hinaus im Weste erreicht habe.

Grußworte des Vorsitzende des Verbandes rheinland- pfälzischer Volkshochschulen, Staatsminister Rudi Geil

Der Landesvorsitzende des Verbandes! rheinland-pfälzischen Volkshochschu Rudi Geil, überbrachte die Glückwünsi des Verbandes sowie der Landesret rung. Er unterstrich die Bedeutung] Volkshochschulen als Weiterbildung» richtung und skizzierte die erfolgreiche beit der 76 Stadt-, Kreis- und Heimvol hochschulen mit über 500 angeschlos nen Außenstellen und Fortbildungswert, die in über25.000 Kursen und Veranstalt! gen mehr als 800 000 Hörern und Be ehern Bildungsangebote unterbreiten.] Landesvorsitzende unterstrich die positiven Beiträge, die die Volkshochschule der Verbandsgemeinde Montabaur auf dem Gebiet der Weiterbildung geleistet habe.j Volkshochschule in Montabaurgenieße im Landesverband einen hervorragenden Ruf. Was hiergeleistetwerde.findeallseitsAnert nung und Wertschätzung.

Die Volkshochschulen als Weiterbildungseinrichtungen für Erwachsene hätten in der Vergangenheit Hervorragendes geleistet, stl den aber auch vor neuen Aufgaben. Ihr Bildungsangebot müsse sich den gewandelten Erfordernissen stellen.

Als Faktoren, die bei der zukünftigen Arbeit zu berücksichtigen seien, nannte Landesvorsitzender Geil die Veränderungen in der Altj Struktur der Bevölkerung, den rasant voranschreitenden technischen Wandel und die wachsende Freizeit der Bürger.

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CH ULI

Festvortrag: Professor Dr. Lothar Bossle sprach über das Problem der Technikfeindlichkeit in der jungen Generation«

Den Festvortrag hielt Prof. Dr. Lothar Bossle, Direktor des Instituts für Demokratie-Forschung in Würzburg und Ordinarius für Sozio­logie an der Universität in Würzburg. Thema des Festvortrages war »Das Problem der Technikfeindlichkeit in der jungen Genera­tion«. Der Sozialwissenschaftler machte darauf aufmerksam, daß nirgendwo ein solches Maß an Ablehnung der Technik wie in der Bundesrepublik Deutschland vorhanden ist. Dieses Phänomen sei nicht bei der arbeitenden Jugend zu beobachten, sondern in der akademisch vorgebildeten Jugend. Hier bestehe eine frappie­rende Ahnungslosigkeit gegenüber technischen und wirtschaftli­chen Zusammenhärfgen, die bis zur Ablehnung reiche. Prof. Dr.

Bossle sflialysierte die wirtschaftlichen und geschichtlichen Hin­tergründe dieser Erscheinung in der Bundesrepublik Deutsch­land.

Ein Jubiläum wie der 25. Geburtstag der VHS der Stadt bzw. Verlbandsgemeinde Montabaur, dessen wir am 29. November in eiij Festakt gedacht haben, ist stets Anlaß, Dank zu sagen: J

Danken möchten wir auf diesem Wege nochmals allen Gästen aus nah und fern, die mit ihrer Teilnahme an diesem Festakt ihr Interej an unserer Weiterbildungsarbeit, ihre Verbundenheit mit unserer VHS bekundet und sie mit guten Wünschen bedacht haben. Ge J haben wir, dankbar sein müssen wir immer wieder für alle finanzielle Förderung durch Land und Kreis.

Danken möchten wir - stellvertretend für alle Kursleiter bzw. -teilnehmer hben wir im Rahmen des Festaktes einige besondersverdiej Leiter bzw. treue Hörer geehrt - hier allen, die in den vergangenen 25 Jahren zum Gelingen einer auf vielen Schultern ruhenden Art beigetragen haben: den stillen Helfern im Hintergrund (ob in der Verwaltung, öb vor Ort in den Schulen), all den Kursierte indenjtieleh Jahren unserProgramifeaufzubauen, auszuweiten und jeweils zu verwirklichen geholfen haben, und nicht zuletztunse| Hörern, mit deren Zustimmurig ein Programm steht oder fällt.

Die Kursleiter bitten wir weiterhin um vertrauensvolle Zusammenarbeit, wobei wir uns auch über neue Helfer bzw. Kursangebotefw An unsere Teilnehmer richten wirdie Bitte, sie möchten unsere Programme weiterhin mit Interesse, durchaus auch mit fördernder verfolgen bzw. für sich riutzen.

Bei solchen Wünschen hoffen wir für Sie und uns auf einen guten Start in die nächsten 25 Jahre.

Für Interessenten steht das Manuskript des Festvortrages von Herrn Prof. Dr. Bossle - in einer begrenzten Zahl von Kopien - in derj schäftsstelle der VHS zur Verfügung. i, h beul

In Auf- bzw. Vorwegnahme seines Appells zu ernsthafter Auseinandersetzung mit den Chancen und Risiken der Technik nanej für das kommende Frühjahr einen Vortrag von Prof. Dr. phil. Max Thürkauf, Basel, zu einem naturwissenschaftlichen Themavog» hen, den wir schon heute Ihrer Aufmerksamkeit empfehlen.