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Montabaur

Seite 12

Sonntag, 30.11.1986:

12.30 Uhr Horressen III - Heiligenroth.

Tanzturnier in der Vogelsanghalle

Der TuS 07 Bannberscheid veranstaltet am Samstag, dem 6. Dez. 1986,20.00 Uhr sein 2. Tanzturnier in der Vogelsanghalle. Insge­samt 23 Gruppen werden in den Disziplinen Gardetanz, Schau­tanz sowie Schaudarbietung an den Start gehen. Der TuS Bann­berscheid lädt die Bewohner von Heiligenroth zum Besuch dieser Veranstaltung herzlich ein.

Herbstkonzert des Mandolinenkreises

Zum Herbstkonzert des Mandolinenvereins e.V. Heiligenroth am Samstag, dem 29.11.1986,20.00 Uhr in der Vogelsanghalle sind alle Musikfreunde recht herzlich eingeladen.

Als Gastverein ist neben dem Mandolinenverein Oetzingen auch der Männergesangverein Holler eingeladen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Einadung zur Jahreshauptversammlung

Alle Mitlgieder sind zur Jahreshauptversammlung am 5.12.1986, 20.00 Uhr ins Vereinslokal Neuroth eingeladen.

Tagesordnung:

1. Begrüßung und Eröffnung

2. Totenehrung, 3. Jahresberichte, 4. Bericht der Kassenprüfer, 5. Diskussion der Jahresberichte, 6. Wahl eines Wahlleiters, 7. Entlastung des Vorstandes, 8. Neuwahlen des Vorstandes, 9. Vorhaben im kommenden Jahr, 10. Verschiedenes.

Der eigentlichen Jahreshauptversammlung geht eine kleine Ni­kolausfeier voraus.

AUGST

Öffentliche Bekanntmachung

Das Land Rheinland-Pfalz hat durch das Landesamt für Umwelt­schutz und Gewerbeaufsicht Rheinland-Pfalz in Oppenheim das Ing.Büro Gerhard Björnsen, Koblenz, beauftragt, die erforderli­chen Arbeiten zur Erstellung eines Bodenbelastungskatasters durchzuführen. Im Zuge dieser Maßnahme werden von den Mitar­beitern des Ing.Büros im Bereich der Augst-Gemeinden Boden­proben durch Bohrungen entnommen. Es ist beabsichtigt, mit den Arbeiten in den nächsten Tagen zu beginnen. Voraussichtlicher Abschluß in 2-3 Wochen.

Zum Zwecke der Probenentnahme ist der Bereich des Meßtisch­blattes Bad Ems, in dem sich auch die o.a. Gemeinden befinden, in bestimmte Planquadrate eingeteilt worden, innerhalb derer die Proben entnommen werden. Die Probeentnahmestellen werden von den Mitarbeitern des Ing.Büros Björnsen, welche sich durch eine vom Landesamt für Umweltschutz und Gewerbeaufsicht Rheinland-Pfalz, Oppenheim, ausgestellte Bescheinigung aus- weisen, nach vorgegebenen einheitlichen Gesichtspunkten ohne Berücksichtigung der Eigentumsverhältnisse ausgewählt.

Aus Datenschutzgründen soll eine Erfassung der Eigentümer zu­dem ausdrücklich auch nicht erfolgen.

Gemäß § 36 Abs. 1 des Landespflegegesetzes (LPfIG) haben die Eigentümer und Besitzer zu dulden, daß Beauftragte der Lan­despflege, in diesem Fall die Mitarbeiter des Ing.Büros Björnsen, zur Vorbereitung der nach dem Landespflegegesetz zu treffen­den Maßnahmen Grundstücke betreten und Bodenuntersuchun­gen ausführen. Da wegen der Vielzahl der Bohrungen sowie der bewußt gewählten Anonymität der Grundstücke die Eigentümer nicht ermittelt werdenkönnen bzw. sollen, erfolgt hiermitdurch öf­fentliche Bekanntmachung die Benachrichtigung der Eigentümer und Besitzer in Eitelborn, Kadenbach, Neuhäusel und Sim- mern.

Es läßt sich zum heutigen Zeitpunkt, insbesondere auch unter Be­rücksichtigung der bevorstehenden Winterwitterung, im einzel­nen nicht festlegen, wann seitens des Ing.Büros in welchem Be­reich der Augst-Gemeinden die Proben entnommen werden. Nach dem derzeitigen Zeitplan soll dies jedoch im Verlauf der nächsten zwei bis drei Wochen geschehen. Sofern in den näch­sten Tagen bzw. Wochen der Wintereinbruch erfolgen sollte, wird sich die Probenentnahme unter Umständen bis zum Frühjahr

1987 verschieben, da aus den verschiedensten Gründen Auswertung der Proben bei winterlichen Temperaturen 6 ' mehr möglich ist. ' ni(

Die Kreisverwaltung bittet die Eigentümer und Besitzer derber fenen Grundstücke die Mitarbeiter des mit der Probenentnah beauftragten Ing.Büros Björnsen bei ihrer Arbeit zu unterstütz' damit diese baldmöglichst abgeschlossen werden kann. Nur der Grundlage dieser Maßnahme wird es künftig möglich sein' nen besseren Schutz des Bodens als unser aller Lebensgrund ge zu erreichen.

Kreisverwaltung des Westerwaldkreises In Vertretung:

Stubenrauch, Regierungsrat

Kadenbach

Bericht über die Sitzung des Ortsgemeinderates Kadenbach vom 13 . 11.1986

Haushaltsrechnung 1985 beschlossen und Entlastung erti Unter dem Vorsitz des an Lebensjahren ältesten RatsmitgliJ Wilhelm Lenz - der Ortsbürgermeister sowie die Ortsbeigeord] ten waren von der Beratung und Beschlußfassung wegen Befi geheit ausgeschlossen - hatte der Rat über die Haushalts«] nung 1985 sowie die Entlastungserteilung zu entscheiden. Vor] wurde dem Vorsitzenden des Rechnungsprüfungsausschusa Waler Klippel das Wort erteilt. Dieser gab in einem ausführlicm Bericht dem Rat zur Kenntnis, daß der Rechnungsprüfungsaj schuß in den Räumen der VerbandsgemeindeverwaltungMoi« baur die Kassen- und Rechnungsbelege des Jahres 1985eing sehen und überprüft hatte. Diese Überprüfung habezukeinen! anstandungen Anlaß gegeben, so daß eine ordnungsgema Haushaltsführung bescheinigt werden könne. Es wurde dara hin empfohlen, die von der Verbandsgemeindeverwaltung Ml tabaur vorgelegte Haushaltsrechnung zu beschließen und dl Ortsbürgermeister, den Ortsbeigeordneten, dem Bürgermeia und den Beigeordneten der Verbandsgemeinde für das Ha| haltsjahr 1985 Entlastung zu erteilen. Dem entsprach der F durch einstimmigen Beschluß.

Gemeindeanteile für die Ausbaumaßnahmen obere Triftstj ße, Westerwaldstraße und Verbindungsweg Mäurer/Knof festgelegt

Der Ortsgemeinderat hatte darüber zu befinden, in welchem!) fang sich die Gemeinde an den vorgenannten AusbaumaSnl men beteiligt. Hinsichtlich der oberen Triftstraße gab OrtsbürgT meister Karbach zur Kenntnis, daß der Bauausschuß die Empfj lung ausgesprochen habe, den Gemeindeanteil analogderRel lung zur Ausbaumaßnahme »Untere Trift« auf 60% festzusetzl Auf entsprechenden Antrag hin wurde diesem Vorschlageinstl mig entsprochen. Auch hinsichtlich der Westerwaldstraße wul der Empfehlung des Bauausschusses (Festlegung eines r meindeanteils von 60%) durch einstimmigen Beschluß enlsd chen. Kontrovers wurde daran anschließend jedoch die DiskJ sion geführt im bezug auf die Abrechnung des Verbindung

ges(Mäurer/Knopp). Zunächst wurde zur Kenntnis gegeben,:

auch hier der Bauausschuß die Festlegung eines Gemeindeanl les von 60 % befürworte. Gegenteilige Auffassungen, d.h.ej Gemeindebeteiligung in geringerem Umfang wurden < 1 gründet, daß der ausgebaute Verbindungsweg im überwies den Interesse der Anlieger stehe und daher auch entsprechi hoch von diesen mitzufinanzieren sei. Insgesamt standen? meindeanteile von 40 bis 60 % zur Diskussion. Als Komprot wurde mit knapper Mehrheit letztlich die Festlegung e meindeanteiles von 50 % für den Verbindungsweg beschlossj

Installation von Straßenleuchten in den Verbindungsweg zwischen Römer- und Westerwaldstraße beschlossen Ortsbürgermeister Karbach gab dem Rat zur Kenntnis, dal Bauausschuß die Verbindungswege zwischen Römer- unW sterwaldstraße in Augenschein genommen und die NotwWJ keit zur Installation zusätzlicher Beleuchtungskörper überpj habe. Im Ergebnis sei empfohlen worden, je eine Leuchte im j bindungsweg Graaz/Reckart und in dem Verbindungsweg ne|j dem Anwesen Lappas zu installieren. Dieser EmpfehMJ sprach der Rat einstimmig. Die Art der zu installierendenLI ten soll noch in Absprache mit dem Elektrobetrieb der Stad | tabaur festgelegt werden.