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Nr. 37/86
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rbeitsbeschaffungsmaßnahme der verbandsgemeinde Montabaur für schwervermittelbare Jugendliche ■ • hes Projekt »Arbeiten und Lernen« seit Mai 1986
werden 10 arbeitslose Jugendliche im Rahmen ei- Mf» lÜLerhaffungsmaßnahme bei der Verbandsgemeinde ^beschäftigt- Dies geht auf einen Beschluß des Ver- & aur ’nderatesvom 13. Juni 1986 zurück. Die Personalko- nrträat das Arbeitsamt. Am 03. September 1986 wurde ok in Anwesenheit der Fraktionsvorsitzenden im Ver- ümeinderat Wolfgang Müller (CDU) unjd Reiner Schlem- »m und des Leiters des Arbeitsamtes Montabaur Erwin rmann vorgestellt. Bei der Aussprache zeigte sich, daß ein Jahr befristete Maßnahme bisher zufriedenstellend
[olgversprechend verläuft.
L is,erDr. Possel-Dölken begrüßte zu dem Gespräch im terJuqend, in dem der Bildungsteil der Maßnahme veran- ®ird neben den Fraktionsvorsitzenden im Verbandsge- ■rat Wolfgang Müller (CDU) und Reiner Schlemmer (SPD), fterdes Arbeitsamtes Montabaur Erwin Spieckermann und iter der Abteilung Arbeitsvermittlung und -beratung Wer- fidschuh.
sonderer Gruß galt den 10 Jugendlichen und ihren Betreu- is-Günther Fröhlich und Karl-Heinz Stauch. Der Bürgererinnerte daran, daß im Juni 1985 vom Verbandsgemeinschlossen worden ist, eine Arbeitsbeschaffungsmaßnah- ■efürjüugendltche die keine Lehrstelle- oder Arbeitsstelle gefunden durchzuführen, um einen Beitrag gegen die Jugendarbeit zu leisten. Zielgruppe sind Jugendliche mit n Vermittlungsaussichten am Arbeitsmarkt.
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Ippe der Jugendlichen wird betreut von zwei ebenfalls Ar- in, nämlich dem Lehrer Hans-Günter Fröhlich und dem
_jtmeister Karl-Heinz Stauch. Die Maßnahme besteht aus
nsmBildungsteil und einem berufspraktischen Teil. An 3 Tagen derWochewird praktisch gearbeitet. BishererfolgtederEinsatz jflgajiend auf dem Friedhof in Montabaur. Es steht aber auch Ddi eine Reihe von Aufgaben in Ortsgemeinden an. An 2 Tagen der Vf oche findet im Haus der Jugend dersogenannteBildungs- ästatt. Hans-Günter Fröhlich schilderte die Inhalte des Bildung- ilesjjnd teilte sie in 3 Schwerpunkte ein, nämlich den sozialen eich (Gruppengespräche: Wiederholung derGrundrechenar- nundRechtschreibeübungen; Umgang mit Behörden, Banken f.; Afeohol, Rauchen, Drogenprobleme usw.), den berufsorien- rten Bereich (Bewerbung: Erstellen von Bewerbungs- tlerlapen, Vorbereitung auf Auswahltests, Üben von Vorstel- isprächen; Betriebserkundung; Kennenlernen der Ar- It, Feststellen von Neigungen bei den Jugendlichen; Kon- Baufhahme mit Betrieben) und dem praxisorientierten Bereich ftieoi|tische Erarbeitung des praktisch Durchgeführten, Be- ihnung des Materialbedarfs, Arbeitsschutz- und Unfallverhü- ig, Kostenberechnung, Herstellung von Schalungen, Herstel- ingvön Mörtel und Betonmischungen, Anfertigung einfacher ichniingen und Skizzen).
ichtig und sinnvoll erschienen allen Gesprächsteilnehmern die Praxisanbindung des theoretisch vermittelten Stoffes. ^Möglichkeit, das in der Praxis Erlebte in den theoretischen U n- richt einbeziehen zu können, bedeute ein Plus der gewählten ationsform gegenüber der Alternative eines Blockunter- fits.
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’ orun goes Arbeitsfriedens, bestehen keine Ansprüche gegen den Ver-
:ns-Günter Fröhlich schilderte die Betriebsbesichtigungen und nhTitzpatl ll ? ters *>ic h deren Bedeutung. Durch die dabei geknüpften Kon- afleS^PtelieBen sich unter Umständen Arbeitsstellen für den einen pfer anderen Jugendlichen finden. Das Bewerbertraining (z.B. p#enspielezur Vorbereitung eines Vorstellungsgesprächs)kön- me-ebenfalls zur Verbesserung der Erfolgsaussichten bei Bewer- führen.
Arbeitslose Jugendliche befestigen Grabzwischenwege und erlernen dabei das Pflastern mit Natur- und Betonsteinen.
Schachtmeister Stauch verfügt über langjährige Erfahrungen bei der Ausbildung von Auszubildenden und kann diese nicht nur bei der praktischen Arbeit verwenden, sondern auch in den theoretischen Teil der Maßnahmen einfließen lassen.
Von den 10 Jugendlichen, die am Anfang in dem Projekt tätig waren, sind inzwischen 5 ausgeschieden. 3 von den 5 ausgeschiedenen Jugendlichen haben das Projekt deshalb verlassen, weil sie eine Arbeitsstelle gefunden haben, was zum Teil sicher auf die Teilnahme an der Arbeitsbeschaffungsmaßnahme zurückzuführen ist. Für die ausgeschiedenen jungen Leute sind andere arbeitslose Jugendliche nachgerückt.
Die beiden Betreuer lobten den Einsatzwillen und die Lernbereitschaft der Jugendlichen, die - bis auf ganz wenige Ausnahmen - zum Teil nach gewissen Eingewöhnungsschwierigkeiten fleißig und pünktlich ihrer Arbeit nachgingen. Der Vorteil der Arbeitsbeschaffungsmaßnahme liege darin, daß auf Probleme einzelner, die zum Teil auch aus längerer Arbeitslosigkeit resultierten, dort besser eingegangen werden kann. So könne man kontinuierlich auf dasZiel einer vollen Einsatzfähigkeit im Arbeitsleben hinarbeiten.
Auf dem Friedhof in Montabaur zeigten die Jugendlichen und ihre Betreuer nicht ohne Stolz die Ergebnisse ihrer rund viermonati- gen Arbeit. Eine ganze Reihe von Grabzwischenwegen wurden von den Jugendlichen sowohl mit Natursteinen als auch mit Verbundsteinen gepflastert, um eine bessere Begehbarkeit zu erreichen. Gerade die Pflasterarbeiten haben - so Schachtmeister Stauch - den Vorteil, daß die Jugendlichen dabei etwas lernen, was sie durchaus in der gewerblichen Wirtschaft verwenden können. Tiefbauunternehmen suchten nach seiner Kenntnis immer wieder Arbeiter, die pflastern können.
Bürgermeister Dr. Possel-Dölken dankte dem Arbeitsamt für die Förderung der Maßnahme durch Übernahme der Personalkosten. Ganz besonders dankte er aber den Jugendlichen und ihren Betreuern für die gute Arbeit in den vergangenen Monaten und brachte seine Hoffnung zum Ausdruck, daß die Maßnahme auch in der Zukunft so erfolgreich wie bisher weitergeführt werden könne.
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DIE BRÜGKE ZUM ERFOLG
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