Kreishaushalt 1986: CDU setzt Akzente
LdL Hörster: Für den Westerwald arbeiten
. m Haushalt der Kontinuität soll die ■ Entwicklung des Westerwaldkrei- Lngetrieben werden. Der Vorsitzen- f CDÜ-Fraktion, Joachim Hörster, og bei seiner Haushaltsrede im We- LerKreistag Bilanz und machte Vor- Lflirzukünftige Initiativen.
Lrung und Vermehrung der heimi- Lbeitsplätze war dabei ein wichtiger Lpunkt- Die Richtlinien für die Wirt- Islörderung, 1986 stehen 400 000 DM pgung, sollen nach dem Vorschlag L.Kreistagsf raktion ergänzt werden. ji ist eine verstärkte Förderung der Schwachen Gebiete bei der Gewer- jedlung vorgesehen. Ein Versuch soll ^Wiedereingliederung von Sozialhil- |längern in den Arbeitsprozeß erfol- tBetriebe, die arbeitslose Sozialhil- Wänger beschäftigen, erhalten bebe finanzielle Zuwendungen.
mlles Konzept soll nach Ansicht äJoachim Hörster bei der Abfallbe- iingin Angriff genommen werden. Die Mion lege Wert darauf, dauerhafte Uetzbare Lösungen zu verwirkli- [ Billige Effekthaschereien und verteile Skandalmeldungen seien hier «Platze. Hektischer unausgegorener jsmus werde vom Bürger nicht ange- m. Auch die übrigen Kreisaufgaben taeiterhin ernst genommen. Hörster dabei auf die beachtlichen Erfolge im jellen Bereich und die großzügige För- Bereich der Erwachsenenbil-
[ngagement zeige der Kreis bei der »usikschule. Auf Antrag der CDU- Sonwerde geprüft, in welcher Form die -und Musikvereine zusätzlich ge- 1 werden können.
menderCDU-Kreistagsfraktiondank- |Hörster Landrat Peter-Paul Weinert igute sachliche Arbeit im ersten Jahr Handratstätigkeit. Weinert habe in- i deutlich gemacht, daß ihm der ald am Herzen liege.
WL Hoppe: Land leistet seinen Beitrag
immunen schneiden im Rahmen der ^-pfälzischen Finanzpolitik gut
ab”, diese Auffassung vertrat der CDU- Kreisvorsitzende Karl Hoppe, MdL.
Der Vorsitzende des Haushalts- und Finanzausschusses im rheinland- pfälzischen Landtag, wies auf die insgesamt gestiegenen Finanzzuwendungen des Landes an die Kommunen hin. Mehr Gerechtigkeit werde auch durch eine realistischere Grundlage bei der Einwohneranrechnung geschaffen. Für die durch die Kommunen zu erledigenden Auftragsangelegenheiten seien angemessenefinanzieile Entschädigungen erfolgt. Erfreulich seien die vielfältigen Zuschüsse für Investitionen in den Gemeinden und Städten des Westerwaldes.
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Werner Daum: Westerwald lebenswert erhalten
Der Westerwald soll auch zukünftig ein attraktives Arbeits- und Ausbildungsangebot behalten. Entsprechende Mittel für strukturelle Verbesserungen sind nach Angaben des stellvertretenden Vorsitzenden der CDU-Fraktion, Bürgermeister Werner Daum, auch im Kreishaushalt 1986 enthalten. Der Westerwaldkreis leiste seinen Beitrag für zukunftsträchtiges Arbeiten und Wohnen im Westerwald.
Als Weichenstellung fürdie 90er Jahre müsse die Wirtschaftsförderungsgesellschaft noch stärker ein qualitativ hochwertiges heimisches Arbeitsplatzangebot fördern.
Die konstante Höhe der Umlage mit 25 Prozent lasse eine ordnungsgemäße Aufgabenerfüllung des Kreises und einen erfreulichen eigenen Finanzspielraum der Ortsgemeinden zu. Werner Daum stellte fest, daß die CDU immer eine solide Haushaltspolitik gemacht habe, um den Ortsgemeinden genügend Entscheidungsspielraum für die eigenen Zielsetzungen zu gewährleisten. Die Höhe der freien Finanzspitzen und der zwischenzeitlich bei den Kommunen gebildeten Rücklagen sei ein sichtbarer Beweis für eine verantwortungsbewußte CDU-Politik.
Landrat Weinert: Umfangreiche Investionen
Zur Belebung der heimischen Bauwirtschaft will der Westerwaldkreis nach den Worten von Landrat Peter-Paul Weinert durch „millionenschwere” Bauaufträge beitragen. So stünden der Ausbau des Mons-Tabor-Gymnasiums Montabaur (frü
here Realschule) mit eihefli G§§ämtvölü- men von 11 Mio. DM, der Bau einer Dreifach-Sporthalle in Westerburg und die Erweiterung des OP- und Funktionstraktes am Kreiskrankenhaus in Hachenburg an.
Die z.Zt. laufenden Baumaßnahmen, Ausbau des Schulzentrums Höhr-Grenzhausens und Umbau- und Sanierungsarbeiten am Kreiskrankenhaus, würden in 1986 Aufträge für das Ausbaugewerbe nach sich ziehen. Darüberhinaus bringe der Westerwaldkreis für seine zahlreichen Gebäude jährlich fast 1 Million DM für den laufenden Sachaufwand und die Bauunterhaltung auf.
Landrat Peter-Paul Weinert wies in diesem Zusammenhang darauf hin, daß der Bauwirtschaft auch die Förderungsprogramme des Kreises für die Bereiche der gewerblichen Wirtschaft, des Fremdenverkehrs und der Dorferneuerung mittelbar und unmittelbar zugute kommen würden.
Notfallfürsorge ist hier in guten Händen
Vor den Mitgliedern des Vorstandes der CD U-Kreistagsfraktion berichtete Vorsitzender Joachim Hörster, MdL, über die Novellierung des Landesrettungsdienstgesetzes. Der Landesverband des DRK habe die Novellierung des Rettungsdienstgesetzes begrüßt, da die Kompetenzen im organisatorischen und finanziellen Bereich klarer festgeschrieben worden seien. Es sei nun genau festgelegt, was unter Notarztwagen, Rettungswagen, Krankentransportwagen zu verstehen sei. Dies erleichtere den Rettungsdienstorganisationen die Arbeit.
Bei der Fortschreibung des Rettungsplandienstes werde der Bestand der Rettungswachen im Westerwaldkreis unverändert bleiben, berichtete Hörster. Die Rettungswachen in Hachenburg, Herschbach, Höhr- Grenzhausen, Montabaur, Rennerod und Westerburg gehören weiterhin ebenso wie die Rettungswache in Diez (Rhein-Lahn- Kreis) zum Zuständigkeitsbereich der Rettungsleitstelle in Montabaur. Die bewährte und gute Zusammenarbeit im Westerwald mit dem DRK könne unverändert fortgesetzt und weiterentwickelt werden. Den DRK-Kreisverbänden und ihren haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern gebühre Dank für das Geleistete und die Notfallfürsorge im Interesse der Bevölkerung.
RESSUM: Herausgeber: CDU-Kreistagsfraktion, Geschäftsstelle Koblenzer Str. 48, 5440 Montabaur, Telefon: 02602/2030. Seiten: Mo. - Fr. 8.00 bis 12.30 Uhr, 13.30 bis 17.00 Uhr oder nach Vereinbarung.
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