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Nr. 11/86

lach mit - fahr sicher Rad

Eine Infonnation der Verkehrswacht

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i sprechen eine deutliche ,e: Allein im vergangenen Jahr »lückten im Bundesland Rhein- Jfalz 2713 Radfahrer, von denen Inder unter 14 Jahren getötet verletzt wurden. Wie schnell ist nUnfall geschehen: Beim Links­feen übersieht der Radfahrer ein lenkommendes Fahrzeug und Jstoßen beide zusammen.

|dere Probleme bei der Teil- i am Straßenverkehr haben i vor allem Kinder als Radfah- lanz auf sich und ihren Draht- |nzentriert, nehmen sie häufig feht wahr, was um sie herum ih geht.

buchen deshalb besondere I um mit den realen Verkehrs­lungen fertig werden zu kön- Ibungen, wie sie die Jugend- Jrsschulen in ihrem Programm |teln, das seit 1971 zur Pflicht ¥ Viertklässler geworden ist. ln fkehrsschulen trainieren Poli- r nt * Lehrer mit den Kindern p s Erhalten als Radfahrer. n ^ eser »Welt im Kleinen, ist Tiplettes Straßensystem mit lanlage und Verkehrszeichen

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Wir machen mit

Um die Zehn- bis Elfjährigen in ver­stärktem Maße anzuspornen, hat jetzt der Minister für Wirtschaft und Ver­kehr Rheinland-Pfalz, Rudi Geil, den WettbewerbWir machen mit ins Leben gerufen. Über Kreis- und Regionalmeisterschaften soll die­jenige Schulklasse herausgefunden werden, die bei den Lehrgängen an Jugendverkehrsschulen die besten Ergebnisse aufweist. Den Gewinnern auf Landesebene, die einen speziel­len Prüfbogen bestehen und einen Parcours durchlaufen müssen, winkt als Preis die Besichtigung einer Sta­tion der Wasserschutzpolizei mit Fahrt auf dem Rhein.

Wie können die anderen Radfahrer üben?

Das Training der Jugend verkehrs­schulen spricht die zehn- bis elfjähri­gen Radfahrer an. Doch gerade die Jüngsten unter den Radfahrern, die Anfänger, brauchen spezielle Hilfen. Damit Sie als Eltern mit den Fragen um die Verkehrserziehung Ihres Kin­des nicht allein stehen, will Ihnen die Deutsche Verkehrswacht Rheinland- Pfalz mit Rat und Tat zur Seite ste­hen. In einigen folgenden Ausgaben Ihres Gemeindeblattes wollen wir Sie unter dem MottoMach mit - fahr sicher Rad auf Schwierigkeiten hin- weisen und Tips geben.

Aufgerufen sind jedoch nicht nur die Radfahrer, denn: Sicherheit geht alle an. Wie wenige Autofahrer wissen zum Beispiel, daß der Raumbedarf eines Radfahrers ebenso breit ist wie der eines parkenden PKW? Oft genug müssen Fahrer auf zwei Räder an Hindernissen vorbeijonglieren.

Auf wackeligen Beinen

Mit solchen Situationen häben vor allem Kinder zu kämpfen: Unsere Verkehrswelt ist in erster Linie von Erwachsenen für Erwachsene gemacht. Allein die technische Beherrschung des Fahrzeugs ist für die jungen Verkehrsteilnehmer eine schwierige Aufgabe. Um nur einige Meter selbständig fahren zu können,

müssen die kleinen Radler die Bein­bewegung des Pedaltretens und die Armbewegung des Lenkens so auf­einander abstimmen, daß sie das Gleichgewicht nicht verlieren. Das sieht oft wackelig und unsicher aus. Müssen die Kinder jetzt noch auf Verkehrssituationen reagieren, sind sie einfach überfordert. Deshalb: zunächst im Schonraum, also im ver­kehrsfreien Gelände, üben. Damit können sich die Anfänger aber noch lange nicht sicher im Verkehr bewe­gen, Radfahren lernen ist ein langer Prozeß!

Daher dürfen Sie als Eltern dem Radfahren Ihrer Kinder nicht teil­nahmslos Zusehen. Interessierte Elterngruppen, ob im Kindergarten, in der Schule oder im Wohnviertel können einen Elternabend organisie­ren. Laden Sie dazu einen Fachmann der Verkehrswacht ein: der bringt Filme und Broschüren zur Ver­anschaulichung mit und antwortet auf Ihre ganz speziellen Fragen. Ein­fach anrufen! Landesverkehrswacht in Mainz: (06131) 222510 oder Ihre örtliche Verkehrswacht.

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