Montabaur
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außerhalb des Oberrheingebiets offenbar ausgestorben.
Der Verfolgung des Feldhamsters kann bei sehr geringer Dichte den Rückgang beschleunigen; eigentliche Rückgangsursache seien jedoch geänderte Bewirtschaftungsweisen. Mehrjährige Feldfutterkulturen wie Klee und Luzerne seien zugunsten großflächiger Getreide- und Rübenäcker weitgehend verschwunden. Auch die ebenfalls msekten- und wildkrautreichen Wegraine, Böschungen und Brachen sind in den Verbreitungsgebieten des Hamsters entfernt und damit dem Feldhamster die Nahrungsgrundlagen oftmals entzogen worden. Die “Gesellschaft für Naturschutz und Ornithologie” bittet nun die Bevölkerung, insbesondere Landwirte um Mitteilung von Funden des Feldhamsters. Wichtig ist eine genaue Beschreibung des Fundortes (Entfernung und Richtung vom nächsten Ort) und die Jahreszahl.
Interessant sind vor allem auch Meldungen aus Gebieten, in denen der Hamster früher vorkam (Nahegebiet, Mittelrhein- und Moseltal), sowie Angaben zur Bestandsentwicklung in den einzelnen Gemarkungen.
Die GNOR bittet um Mitteilung der Meldungen an die GNOR- Geschäftsstelle in 5408 Nassau, Im Mühlbachtal 2 oder den Arbeitskreis Rheinhessen, Hebbelstr. 127, 6500 Mainz 31.
Das Geschäft mit “Behindertenwäre”
Waren, die zur Zeit mal wieder in Namen der Werkstatt für Behinderte Montabaur oder aus anderen Werkstätten für Behinderte (WfB) verkauft werden, gibt es nicht.
Dieter Hammerschmidt, Geschäftsführer der Behindertenwerkstätte, legt großen Wert darauf, daß keine Werksätten für Behinderte an den Haustüren Ware verkaufen.
Vielen Westerwälder Bürgern wurden in den letzten Wochen Bildkarten, Staub-und Putztücher, Bürsten, Seifen und Wäscheklammern zu überhöhten Preisen angeboten.
Die Werkstätte in Montabaur, so der Geschäftsführer, ist darüber sehrverärgert. Durch solche Vertreter-Praktiken wirddergute Ruf der“Werkstatt für Behinderte” im Westerwald mißbraucht. Unsere Behinderten produzieren zum großen Teil Lohnaufträge für Firmen und Institutionen sowie ein Eigenprodukte - Programm, das wir auf unseren eigenen Märkten bzw. in unserem Laden “Blockhütte” im Löhr-Center verkufen. Diese Vertreter dagegen bieten nach Angabe von betroffenen Westerwälder-Bürgern billige Ware zu sehr überhöhten Preisen an.
Den Bürgern soll aufgezeigt werden, daß keine “Werkstatt für Behinderte” sich mit Haustürenverkauf befaßt und vor allem sollten sie wissen, daß das Geld, das sie für diese Waren ausgeben, nicht den Behinderten in der Werkstatt zugute kommt.
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