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Montabaur

Seite 22

Einrichtung einer 5. und 6. Gruppe des Kindergartens Nieder­elbert durch Schaffung einer Außenstelle zugestimmt.

Von der Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur wurden sämt­liche vom Kindergarten Niederelbert betreuten Gemeinden auf das bekannte Problem hingewiesen, entsprechend dem das An­gebot an Kindergartenplätzen im 4gruppigen Kindergarten in Nie­derelbert nicht ausreicht.

In einer umfangreichen Sachstandsdarstelltung wurden sich an­bietende Alternativen, die zur Lösung dieses Problems beitragen, zur Kenntnis gegeben.

Ausgehend von einer Regelgruppenstärke (25 Kinder) fehlen nach den neusten vorliegenden Kinderzahlen im Einzugsbereich des Kindergartens Niederelbert 48 Plätze. Selbst wann man nur einen Mindestbedarf nach der Kindergartenplanungsverordnung zugrunde legt (75 % der 3-, 4- und 5jährigen Kinder) kann der Be­darf nicht abgedeckt werden. Diese statistischen Zahlen werden verstärkt durch die tatsächlich vorliegenden Anmeldungen, die gleichfalls das bestehende Platzangebot bei weitem übersteigen. Der ungedeckte Bedarf an Kindergartenplätzen hat nach Informa­tion der Kindergartenleitung bereits zu erheblicher Verärgerung in der Elternschaft geführt.

Um den - nicht nur vorübergehend - bestehenden Bedarf an Kin- dergartenpiätzen zu decken, ergibt sich daher das Erfordernis, zwei zusätzliche Gruppen einzurichten.

Während einer Besprechnung mit den Ortsbürgermeistern der beteiligten Gemeinden im Kindergarten Niederelbert wurde aller­dings deutlich, daß eine solche Erweiterung im Kindergartenge­bäude wegen der räumlichen Verhältnisse und des Grundstücks­zuschnittes nicht möglich ist.

Darüber hinaus sprechen auch pädagogische Gesichtspunkte gegen eine Ausweitung des Kindergartens in einen 6-Gruppen- kindergarten. Die Heimaufsicht bei der Bezirksregierung hat dar­auf hingewiesen, daß 3- bis 4gruppige Kindergärten als ideal für die Kinder und für ihre pädagogische Betreuung angesehen wer­den. Eine Ausweitung zu einem 6gruppigen Kindergarten sei un­ter diesem Gesichtspunkt abzulehnen. Gegen die Schaffung von 6 G ruppen in N iederelbert spricht auch, daß dann nach wie vor alle Kinder, die nicht aus Niederelberjiicommen, zum Kindergarten mit dem Bus gefahren werden müssen.

Aufgrund dieser Vorhaben wurde geprüft, ob nicht in einer Ge­meinde des Einzugsbereiches die Einrichtung einer Außenstelle des Kindergartens möglich istj-iierzu bot sich das seit Jahren weit­gehend leerstehende Schulgebäude in Stahlhofen an. In einer ausgearbeiteten Planskizze wurde verdeutlicht, wie sich dort die zwei Gruppen mit dem dazugehörigen Raumprogramm einglie­dern lassen.

Zudem wurden Kostenberechnungen erstellt, die je nach der zur Ausführung gelangenden Variante einen Kostenaufwand von 250.000,- DM bis mehr als 400.000,- DM ausweisen.

In einer weiteren von der Verwaltung erstellten Übersicht wurde aufgezeigt, daß in der in Stahlhofen zu errichteten Außenstelle des Kindergartens die Kinder aus Daubach und Stahlhofen aufge­nommen werden könnten. Es wurde dabei zwar zugleich zum Ausdruck gebracht, daß dennoch nicht alle Kinder aus den übri­gen Gemeinden in den 4 Gruppen des Kindergartens Niederel­bert untergebracht werden können. Eine spürbare Entlastung würde jedoch hierdurch in jedem Falle erreicht. Zudem wurde auf die Möglichkeit verwiesen, die Gruppenstärke im Kindergarten Niederelbert mit Ausnahmegenehmigung der Heimaufsicht vor­übergehend auf 29 Kinder zu erhöhen, d.h. es könnten in diesem Fall max. 116 Meldungen Berücksichtigung finden.

Nach Mitteilung der Verwaltung erfolgte mit Blick auf die beab­sichtigten organisatorischen Veränderungen auch bereits eine Kontaktaufnahme mit Herrn Pfarrer Schlickert, Niederelbert, be­züglich der Ü bernah me der Trägerschaft für die beiden zusätzlich zu schaffenden Gruppen in Stahlhofen.

Herr Pfarrer Schwickert habe hierzu erklärt, er persönlich stehe einer solchen Ü bernahme nicht negativ gegenüber. Es bedürfe je­doch der Zustimmung des Verwaltungsrates und des bischöfli­chen Ordinariates. Eine Beteiligung an den zusätzlichen Kosten, die durch die Schaffung der 5. und 6. Gruppe entstünden, sei der Kirchengemeinde jedoch keinesfalls möglich. Bereits in früheren Verhandlungen mit dem bischöflichen Ordinariat habe man abge­klärt, daß sich wegen der schlechten Finanzlage des Bistums an dieser Haltung auch in Zukunft nichts ändern werde. Dies bedeute zugleich für die Ortsgemeinden des Einzugsbereiches, daß sie ausschließlich den Anteil fürdie Erweiterung zu übernehmen hät­ten abzüglich sonstiger zu erlangender Zuschüsse.

Was Organisation insgesamt anbelangt, wurde von der Verwal­tung folgender Vorschlag unterbreitet:

Am Ort der Außenstelle soll das erforderliche Personal

tigt, derlaufende Betrieb des Kindergartens sowie die Ej

dort eigenverantwortlich geregelt werden. Allerdings * die Außenstelle der Leitung des Kindergartens Niedei bedeutet, daß z.B. das Personal der Außenstelle an der besprechungen des Kindergartens in N iederelbert teiinj so am Erfahrungsaustausch, den das größere KollenJi teilhaben zu können. 1)1

Nach Erörterung der von der Verwaltung geschilderten und unterbreiteten Vorschlägen faßte der Gemeinderai der Gemeinde Daubach folgenden Beschluß:

1. Der Einrichtung einer 5. und 6. Grupe des Kinder Niederelbert durch Schaffung einer Außenstelle im maligen Schulgebäude in Stahlhofen und der Betei der Ortsgemeinde an den für die räumliche Unterb gung erforderlichen Investitionskosten, den lautem Sachkosten und den ungedeckten Personalkostei dem Verhältnis der Kinderzahlen wird zugestimmt

2. Die Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur wird der Einholung der erforderlichen Genehmigungen Beantragung von Zuschüssen, der Planung und A»! Schreibung für die notwendigen Baumaßnahmen in Stimmung mit den Ortsbürgermeistern der beteiligt; Ortsgemeinden beauftragt, sobald unter den Ortsgi den des Einzugsbereiches des Kindergartens Niei bert eine Einigung erzielt ist.

Zudem soll die Zustimmung der Kath. Kirchengemtii Niederelbert zur Übernahme der Trägerschaft fürdis den zusätzlichen Gruppen eingeholt werden.

3. Zwischen den beteiligten Ortsgemeinden undderlty Kirchengemeinde Niederelbert soll ein Vertrag, darr

I sondere die Kostenverteidigungen für die 5. und&iJFfchi dergartengruppe regelt, abgeschlossen werden. Mi Ausarbeitung dieses Vertrages wurde die Verband» meindeverwaltung Montabaur beauftragt.

Gleich den Ortsgemeinden Stahlhofen und Niederelf?)^ die der vorgenannten Regelung bereits zugestimmli §Tol ben, benannte auch der Ortsgemeinderat Daubachr Ratsmitglied, welches stellvertretend für die Gemein: bei der Planung und Überwachung der Bauausfühi beteiligt werden soll. Mit dieser Aufgabe betrauted»j Dieter Fehlinger.

Keine Teilnahme am diesjährigen Wettbewerb "Ui soll schöner werden

Mit5Ja-Stimmenbei2GegenstimmenentschiedderRal,| die Teilnahme am diesjährigen Kreiswettbewerb "Ursen schöner werden verzichtet wird, wegen der noch aussti Ausbau- und Verschönerungsarbeiten.

Zuschuß zu einem geplanten Zeitlager in Kirchähr Das Kath. Pfarramt Holler teilte der Ortsgemeinde rm 4tägiges Zeltlager in Kirchähr im Sommer 1986 Mädchen und Jungen aus den Gemeinden Daubach, bach, Holler, Horbach, Hübingen, Stahlhofen und Unter!

Die beteiligten Gemeinden wurden insgesamt ersuchl, Zeltlager zu bezuschussen. Einstimmig bewilligte der meinde Daubach teilnehmenden Kinder einen Zuschuli DM pro Teilnehmer und Tag.

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Untershausen

Öffentliche Bekanntmachung

Die nächste Sitzung des Ortsgemeinderates U ntershausa am Donnerstag, d. 06. März 1986, um 19.30 Uhr im C haus statt.

Tagesordnung:

I. ÖFFENTLICHE SITZUNG

1. Kindergarten Niederelbert; Beratung und Beschluß über die Schaffung einer 5. und 6. Gruppe und deren il gung

2. Beratung und Beschlußfassung über die Herstellung«! menkarten für die Gemarkung Untershausen

3. Beratung und Beschlußfassung über die Teilnahme!) jährigen Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden 1 ' 1

4. Beratung und Beschlußfassung über die Anschat Glockenanlagen a) für das Gemeindehaus b) für die Fr* halle

5. Verschiedenes

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