Einzelbild herunterladen

Montabaur

Seite 6

grundsätzlich eine breite Zustimmung. Einzelne Diskussionsbei­träge und Anregungen der Gesprächsteilnehmer werden - so Al­fons Henkes - in die weitere Bearbeitung des Prospektentwurfes einfließen. Henkes stellte in Aussicht, daß der Prospekt im Herbst dieses Jahres gedruckt vorliegen wird.

Als konkrete Werbemaßnahmen der Verbandsgemeinde für das Jahr 1986 nannte er die Teilnahme am Westerwälder Reisemarkt in Köln-Deutz und der Westfälischen Wirtschaftswoche in Reck­linghausen. Eizelne Betriebe und der Verkehrsverein Buchfin­kenland haben bereits die Unterstützung dieser Gemeinschafts­werbeaktion zugesagt. Man hoffe, daß sich weitere Betriebe an diesen Aktionen beteiligen, damit den potentiellen Gästen ein ge­schlossenes Bild des Fremdenverkehrsgebietes Verbandsge­meinde Montabaur vermittelt werden könne. Alle Fremdenver­kehrsbetriebe sollen in Kürze durch die Verbandsgemeindever­waltung schriftlich über Details der geplanten Werbeaktionen in­formiert werden.

Stadtbücherei am 6.3.1986 geschlossen

Wegen Verhinderung der Büchereileiterin ist die Stadtbücherei Gelbachstraße, Montabaur, Donnerstag, 6.3.1986 geschlossen. Die Bevölkerung wird um Beachtung gebeten.

Waschmittel belasten die Umwelt Neue Bürgerinformation des Westerwaldkreises

Waschmittel, ob pulverförmig oder flüs­sig, sind heute aus unserem modernen Haushalt nicht mehr wegzudenken. Daß aber nur durch die richtige Verwendung und Dosierung für Wäsche und Umwelt eine vernünftige Wirkung zu erzielen ist, darauf weist die Kreisverwaftung des Westerwaldkreises in ihrer jüngsten In­formationsschrift hin. Sie zählt zu der Reihe von Beiträgen, die die Kreisver­waltung in Montabaur zu umweltrele­vanten Themen herausgibt.

Wo Großmutter noch mühsam von Hand rubbelte, vollzieht sich jetzt nahezu vollautomatisch der Reinigungsprozeß. Daß diese Entlastung von körperlicher Arbeit in erheblichem Maße auf Ko­sten unserer Umwelt geschieht, ist in dem Informationsblatt ein­dringlich dargestellt. Die sogenannten waschacktiven Substan­zen und Phosphate, die den Waschvorgang entscheidend beein­flussen, sind auch in der Umwelt, in Flüssen und Seen, nicht wir­kungslos.

Das Informationsblatt erklärt zunächst, welche Waschmittel es gibt und was unter den Begriffen wie »Feinwaschmittel«, »Voll­waschmittel«, »Bio-Waschmittel«, usw. zu verstehen ist.

Auch die »Weichspüler« werden erläutert und ihr Einwirken auf Wäsche und Umwelt dargestellt. Ein wenig »Waschmittel- Chemie« erklärt schließlich dem Laien, aus welchen Chemikalien und Zusatzstoffen sich die Waschmittel zusammensetzen. Empfindliche Personen reagieren mit Hautreizungen und Aller­gien auf manche dieser Stoffe; ihre Auswirkungen auf die Natur sind fataler: Die Zerstörung des natürlichen Gleichgewichts im Wasser. Fisch- und Pflanzensterben resultieren aus solchen Negativ-Veränderungen. Das Wiederbeleben der »umgekippten« Gewässer ist sehr aufwendig und teuer und geht damit zu Lasten aller.

Die Informationsschrift enthält speziell für die Einwohner der We­sterwaldgemeinde aber auch eine gute Nachricht: Da wir in unse­rem Kreis über meist sehr weiches bis weiches Wasser verfügen (die örtliche Wasserhärte kann bei der jeweiligen Verbandsge­meindeverwaltung erfragt werden), genügt die geringste Dosie­rung, die auf den Waschmittelpaketen angegeben ist. Oft können diese Angaben sogar noch unterschritten werden. Das trägt nicht nur zur Verringerung der Umweltbelastung bei, sondern spart auch Geld.

DieTips und Hinweise zum Thema »Waschmittel«, die das Referat für Umweltschutz bei der Kreisverwaltung des Westerwaldkrei­ses, Kreishaus, 5430 Montabaur, erarbeitet hat, können unter der Tel.Nummer 02602/124 270 kostenlos angefordert werden. Sie zu beachten, heißt: Zum Wohle der Umwelt und des Geldbeutels überlegt handeln.

Waschmittel

Grüne Wertstofftonne in der Verbandsgemeinde Montabaur

Mittlerweile haben alle Hauseigentümer in der Verp an( de Montabaur die grünen Wertstofftonnen zur seperg lung von Altpapier erhalten.

Von Seiten der Westerwaldkreis-Abfallbeseitigung ( hingewiesen, daß die Wertstofftonnen erstmals in der\fl 17.-21.3.86 entleert werden. In dieser Woche dürfen da grauen Müllbehälter zur Abfuhr bereitgestellt werden

Verschiedenen Anfragen ist zu entnehmen, daß vieleU meinen, daß die grauen Mülltonnen für die Aufnahmen Abfälle zweier Wochen nicht ausreicht. Hierzu ist zu der Papieranteil im Hausmüll fast 40% beträgt. Wirdal$J bewußt gehandelt und jegliche Papierabfälle tatsäctiiJ Wertstofftonne gegeben, müßte der graue Müllbehälter, lieh bis zu 40 % weniger Müll enthalten. Sortiert man noc| glas heraus und bringt es zu den Sammelbehälter, erM Freiraum um ein Weiteres. Auf jeden Fall wird der graue« für zwei Wochen ausreichend und der grüne Wertstofft der 3. Woche gefüllt sein.

In der Anfangsphase kann es zu Schwierigkeiten kom J ser Zeit können deshalb bei der reulären wöchentliche] fuhr im Einzelfall und wenn es unumgänglich ist, neutral) ten den Mülgefäßen beigestellt werden. Die Mitarbeiterda eigenen Abfallbeseitigungsbetriebes werden dieseTjjfo den Fall mitnehmen.

Sollte darüber hinaus tatsächlich trotz intensiver Aussc der Wertstoffe der graue Müllbehälter nicht ausreicW Westerwaldkreis-Abfallbeseitigung auf Antrag hin bereit liehe Gefäße kostenlos bereitzustellen. Zu beachtenis daß der Versuch nur dann erfolgreich abgeschlossener kann, wenn alle intensiv mitmachen.

Was gehört zum Altpapier?

Zum Altpapier gehören Zeitungen, Zeitschriften, Kartons papier, Papierverpackungen, alte Bücher und HefteausH

tungen und Gewerbebetrieben.

Was gehört nicht zum Altpapier?

Nicht zum Altpapier gehören Plastikverpackungen,Pli taschen, gewachste oder plastiküberzogene Lebens: Packungen (z.B. Milchtüten), Teerpapier, stark verum Papier und Hygieneabfälle.

j

\

VOLKSHOCHSCHULE DER VERBANDSGEHEINOE *

Schottlandfahrt der Volkshochschule der Verband: de Montabaur und der Deutsch-Englischen Gesellst det statt

Die für den 17.10.1986 vorgesehene Schottlandreiseil hochschule und der Deutsch-Englischen Gesellschaft geplant stattfinden .Bisher haben sich 25 Teilnehmerin) fest angemeldet. Unter der Reiseleitung von Winfried« beth Flikschuh werden die Fahrtteilnehmer in einem J Reisebus Schottland kennenlernen. Fahrtinteressierte können den ausführlichen Prospekt^ VHS-Geschäftsstelle anfordern.