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Seite 15
Nr. 1/86
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Die Kreditermächtigung wurde geändert von bisher 85.500,-- DM auf 80.263,-- DM. Diese Reduzierung bezieht sich auf die eingeplante Neuverschuldung, d.h. diese wird sich entsprechend ermäßigen.
| Zudem weist die Nachtragshaushaltssatzung eine Verpflichtungsermächtigung in Höhe von 44.535,-- DM aus. Dies bedeutet, die Ge- [ meinde wird in die Lage versetzt, noch im Jahre 1985 Aufträge zu vergeben, die allerdings erst im darauffolgenden Jahr 1986 kassen- ! wirksam werden (die Bezahlung der Rechnung erfolgt aus Mitteln des Haushalts 1986).
Die Gründe, die den Erlaß des Nachtragshaushaltspianes bzw. der Nachtragshaushaltssatzung erforderten, wurden vonder Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur im Vorbericht zum Nachtagshaushaltsplan dargeiegt. Hieraus werden auszugsweise einige Informationen zur Kenntnis gegeben:
»Nachdem bei einzelnen Haushaltsstellen Ausgaben geleistet wurden, die im Verhältnis zu den gesamten Ausgaben einen erheblichen Umfang annahmen und nach dem Ausaben für bisher nicht veranschlagte Investitionsmaßnahmen getätigt wurden, warein Nachtragshaushaltsplan zu erstellen. Angesichts dieses gesetzlichen Erfordernisses wurden sämtliche Einnahmen- und Ausgabenansätze überprüft und ggf. dem tatsächlichen Bedarf angepaßt. Dies führte im Ergebnis zu der Erhöhung der Ansätze im Verwaltungshaushalt um insgesamt 106.000,-- DM bzw. der Verminderung der Ansätze im Vermögenshaushalt um 24.000,- DM.
Bei getrennter Betrachtung des Verwaltungs- und Vermögenshaushaltes sind folgende Feststellungen von Bedeutung- Verwaltungshaushalt
Hauptverantwortlich für den Volumensanstieg im Verwaltungshaushalt sind höhere Einnahmen aus Holzverkäufen (+ 81.518,- DM) undeinZuschußfürWaldwegebaumaßnahmen.Zur Ausgabenseite ist anzumerken, daß ein Anstieg in dem Umfang wie auf derEinnah- menseite nicht erfolgte. Dies beeinflußt den Gesamthaushalt positiv und führt nunmehr dazu, daß dem Vermögenshaushalt 134.000,- DM zugeführt werden können, also 75.000,- DM mehr als im ursprünglichen Plan vorgesehen.
Vermögenehaushalt
Da sich im Investitionsbereich verschiedene Ausgabepositionen verändern bzw. neue Ausgaben für bislang nicht vorgesehene Investitionen zu berücksichtigen sind, wurde eine umfassende Übersicht über diese Veränderungen erstellt, diese ist nachfolgend abge- druckt.
Maßnahme
1. Baumchirurgische Maßnahmen an Bäumen
2. Ourchgrünung der Bahnhofstraße
3. Ausgleichszahlungen an Beteiligte Im Umlegungsverfahren "Am Hehlberg"-
4. Bürgerste I gausbau Im Ortsbereich
5 . St raßenoberfIächenentwässerungsante11 In der Gartenstraße
Haushe1 ts- ensatz
Nachtrag
+
oder -
0,~
1 1 .000,—
4
1 1 .000,--
0,~
71.000 ,—
4*
21 .000,-
275.500,—
1 90.050,—
-
85 .450,-
24.500,—
24.330,—
-
170,-
33.000,—
40.000,—
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7.009,-
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6. 30 >iger KostenanteM für die Verlegung der'
Mai«
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191
2 0 Kv-Frel Ul tung
0,—
14.535 ,—
+ 1 4.535,—
7. Bauausgaben an der Dorfgerne 1nschaftshal1e
4.500,--
3.890,--
610,—
8. Erwerb von beweglichen Sachen des Anlagevermögens (Frelschnelder)
1 .800,—
. '1.415,—
1
1
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1
9. Aufstellen einer Doooe1garage
15.000,— -
• 0,—
1 5.000,—
10. Kana 1ansch1ußkosten für die gemeindeeigenen
Grundstücke Im Erschließungsgebiet "Am Hehlberg".
35.000,—
55.090,—
+ 20.090,—
11. Zuführung zur allgemeinen Rücklage - Planabrundung -
. 120,—
94,—
26,—
12. Abwicklung des Sc. 11 -Feh 1 betrages 1984
• o,—
4.016,—
•r 4.016,—
•
Auch auf der Einnahmenseite des Vermögensetats sind wie felgt derstal ler,:
Veränderungen
erkennbar, d
le sich
1. Zuweisung des Landes zur Durchgrünung der Bahnhof straße
0,—
12.600,—
■h 1 2.600,—
2. Ausgleichszahlungen von Beteiligten Im Umlegungsverfahren "Am Hehlberg"
203.500,—
116.200,—
87.300 ,—
3. Erschl1eßungs- und Ausbaubeiträge
1 05.000,—
100.000,—
5.000,—
4. Zuweisung des Landes zum Ausbau der Garten- Straße
' 53.000,—
32 . 1 37,—
20.863,—
5. Einnahmen aus der Veräußerung von Grundstücken
136.000,—
142.800,—
+ 6.800,--
6. Zuführung vom Verwaltungshaushalt
59.000,—
1 34.000 ,—
+ 75.000,—
7., Einnahmen aus Krediten vom Kreditmarkt
52.000,—
46.763,—
- ' 5.237,--
Hauungs- und Kulturplan 1986 beschlossen Einstimmig genehmigte der Ortsgemeinderat den in der Sitzung vorgelegten Hauungs- und Kulturplan 1986, der Gesamteinnahmen von 102.570,- DM und Gesamtausgaben von 114.570,-- DM ausweist. Eine weitere Festsetzung im Hauungs- und Kulturplan stellt die um Festlegung des Holzeinschlages dar. Für das Forstwirtschftsjahr 1986 ist insgesamt ein Einschlag von 710fm vorgesehen. Dieser teilt sich wie folgt auf:
90 fm Eiche, 390 fm Buch,e, 210 fm Fichte, 20 fm Kiefer
Bezüglich des nachden Vorausberechnungen der Forstverwaltung zu erwartenden Fehlbetrages von 12.000,-DM im Forstwirtschafts- um | Jahr 1986 wurde vom Rat ausgesagt, daß dieser durch Zuweisungen aus noch offenstehenden Raten beim Holzverkauf ausgeglichen werden soll.

