Montabaur
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von 70-75 m abgedichtet und ein Langzeitpumpversuch mit unterschiedlichen Mengenmessungen durchgeführt werden. Damit könne man feststelle, ob zwischen den oberen Steinschichten und dem Mineralwasser eine Verbindung und somit die Gefahr einer Verunreinigung bestehe. Ohne diesen N achweis gebe es keine Chance, die Genehmigung zurTrinkwasserförderungzu erhalten. Aus diesem Grunde sei die Durchführung des Langzeitpumpversuches unumgänglich.
AusschuBmitglied Bacher (SPD) wies auf eine Aussage des Geologischen Landesamtes hin, wonach die Ausweisung eines Wasserschutzgebietes mehr als fraglich sei.
Bürgermeister Dr. Possel-Dölken erwiderte, diese Aussage stehe im Zusammenhang mit der Durchführung des Langzeitpumpversuches. Die Stadt Montabaur müsse nachweisen, daß eine keimfreie Förderung des Mineralwassers möglich ist. Ansonsten sei nicht mit der Ausweisung eines Wasserschutzgebietes zu rechnen. Dem Vorschlag des Geologischen Landesamtes, das Bohrloch um weitere 80 -100 m zu vertiefen, sollte nach Auffassung von Bürgermeister Dr. Possel-Dölken erst dann gefolgt werden, wenn der Langzeitpumpversuch erfolglos verlaufen sei.
Ausschußmitglied Manns (CDU) stellte heraus, man könne die Maßnahmen an der Sauerbrunnenquelle nicht abbrechen. Es müsse festgestellt werden, ob die endgültige Fassung des Brunnens lohnenswet sei. Dazu seien zumindest die Abdichtung und die Durchführung des Langzeitpumpversuches erforderlich.
Auf Frage von Ausschußmitglied Schweizer (FWG) erklärte Bürgermeister Dr. Possel-Dölken, eine Tieferbohrung von 15 -18 m sei zum jetzigen Zeitpunkt relativ kostengünstig möglich. Eine spätere Bohrung verursache ungleich höhere Kosten, da in diesem Falle die Baustelle neu eingerichtet werden müsse.
Der Haupt- und Finanzausschuß beschloß mit 8 Ja-Stimmen und 1 Enthaltung eine weitere Bohrung von 15 -18 m vorzunehmen, das Bohrloch bis zu einer Tiefe von 70 m abzudichten und einen Langzeitpumpversuch durchzuführern.
Vergabe von Aufträgen
a) Errichtung einer Fahrrampe für Behinderte am Altenheim in Montabaur
Der Haupt- und Finanzausschuß beschloß, der Fa. Pehl Gartenbau GmbH, Stahlhofen, den Auftrag zur Errichtung einer Fahrrampe für Rollstuhlfahrer am Altenheim zu erteilen.
Der Haupt- und Finanzausschuß empfahl dem Stadtrat mehrheitlich die überplanmäßige Bereitstellung der erforderlichen Haushaltsmittel. Die Deckung kann durch Entnahme aus der allgemeinen Rücklage erfolgen.
Leuchttransparent im Eingangsbereich des Altenheimes der Stadt Montabaur
Der Haupt- und Finanzausschuß beschloß mit 9 Ja-Stimmen der Fa. Berhard Meichsner, Neuhäusel, den Auftrag für o.g. Arbeiten zu erteilen.
c) Instandsetzungsarbeiten am Freizeitpark Quendelberg und Herstellung einer Überdachung am Kiosk Bürgermeister Dr. Possel-Dölken erläuterte die Maßnahmen, die von der Verwaltung auf ca. 80.000,-DM geschätzt wurden, sollten -wegen fehlender Haushaltsmittel 1985 - im Jahr 1986 in Angriff genommen werden. Aufgrund der sehr günstigen Preise und der Tatsache, daß die erforderlichen Haushaltsmittel bereitgestellt werden können, wurde vorgeschlagen, die Maßnahme schon 1985 in Auftrag zu geben.
Ausschußmitglied Lorenz (FWG) schlug vor, bei Durchführung der Maßnahme einen Teil des Platzes als Bauspielplatz anzulegen. I. Beigeordneter Dr. Hütte (CDU) erwiderte, Erfahrungen im Bereich einer anderen Verbandsgemeinde hätten gezeigt, daß die Anlegung eines Bauspielplatzes ohne ständige Aufsicht nicht möglich sei.
Der Haivat- und Finanzausschuß beschloß mit 9 Ja-Stimmen (ein- stimmijr
1. Die Fa. H. Rudolf, Bannberscheid, wird beauftragt, die In,- standsetzungsarbeiten in der Freizeitanlage Quendelberg auszuführen.
2. Die Fa. Lind & Meudt wurde beauftragt, die Überdachung des Winkels am Kiosk herzustellen
Die Deckung kann erfolgen durch Einsparungen bei den Umlegungskosten und durch Inanspruchnahme der Deckungsreserve
d) Elektroarbeien am Altenheim in Montabaur-N e Behindertenrampe
Der Haupt- und Finanzausschuß nahm die Auftrag Sv die Fa. Seel, Montabaur für die Elektroarbeiten am Ay Monabaur--Neubau einer Behindertenrampe-zur Kem Der Haupt- und Finanzausschuß empfahl dem Stadtr»* planmäßige Bereitstellung der erforderlichen Haus? Die Deckung kann durch eine Entnahme aus der alb! erfolgen.
e) Schlosserarbeiten am Altenheim
Der Haupt- und Finanzausschuß nahm zur Kenntnis <y trag für die Durchführung von Schlosserarbeiten aiJ der Fa. Leonard, Kadenach, erteilt wird.
Der Haupt- und Finanzausschuß empfahl dem StadtrJ planmäßige Bereitstellung der erforderlichen Hausy Die Deckung kann durch eine Entnahme aus deraiy erfolgen. , 1
Beratung und Beschlußfassung über die Gewährufl Zuschusses an die Kath. Kirchengemeinde »St. f ten«, für die Sommerspiele 1985 Der Haupt- und Finanzausschuß beschloß mit 8 Ja-SiiJ Gewährung eines Zuschusses in Höhe von 2.000, 0
Kath. Kirchengemeinde »St. PeterinKetten«fürdieDui|j
der Sommerspiele 1985.
Aus der gemeinsamen Sitzung des Bauausschuss« Haupt- und Finanzausschusses
Grünordnung im Gewerbegebiet »HorresserBerg.| dustriegebiet »Alter Galgen«
Bemängelt wurde von den Ausschüssen die unzurdj grünordnerischen Maßnahmen privater Grundstücks« im Gewerbegebiet »Horresser Berg«. Trotz einem v aufgestellten und für die Grundstückseigentümer ver Grünordnungsplan seien dessen Festsetzungen bisl« hend unbeachtet geblieben.
Die Bauaufsichtsbehörde soll daher - so die Ausschuß kunft verstärkt angehalten werden, auf die Durchsetz« nordnung zu achten und gegebenenfalls - wie in eint reits geschehen - durch entsprechende Verfügungen^ rische Maßnahmen anzuordnen.
Auch im Industriegebiet »Alter Galgen« sollen Anpllanaj Ein- und Duchgrünung vorgenommen werden. Sos werden, ob sich entlang der HaupterschließungssM] Pflanzung als Baumallee ermöglichlichen läßt.
Die Ausschüsse sprachen sich zusätzlich für die Aulsj nes Grünordnungsplanes aus, welcher den Grundstück mern und Betrieben aufzeigen soll, welche Anpflanzung zelnen vorzunehmen sind.
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Unterhaltsamer Nachmittag fürd Senioren
Am 2. Oktober 1985 um 14.00 Uhr, findet im HausM(4 in Montabaur ein unterhaltsamer Nachmittagfürdiei statt. Nähere Hinweise zu dieser Veranstaltung sind« Wochenbaltt unter der Rubrik »Verwaltung informi^ fentlicht. Es wird um Beachtung gebeten.
FWG Montabaur e.V. lädt ein zur Bürgersprechstj
Die Mitglieder der FWG Montabaur e.V. stehen amDij September 1985 um 20 Uhr in der Gaststätte »Bürget Einwohnern von Horressen zu einer Bürgersprechsti^ fügung.
Thekenmannschaft Ettersdorf - Radtour
Am Samstag, 14.9.1985, veranstaltet die Thekenmatj ne Radtour.
Treffpunkt ist um 10 Uhr das Vereinslokal. Voraussichtlich zwischen 17.00 und 18.00 Uhr wer# tersdorf zurück sein. Im Vereinslokal ist eine Abschlil tung vorgesehen. Neben den Mitgliedern sind auch«

