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bchenblatt
Verbandsgemeinde Montabaur
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lenzeitung mit öffentlichen Bekanntmachungen der Ortagemelncton
jen, Daubach, Eitelborn, Gackenbach, Girod, Görgeshausen, Großholbach, Heilberscheid, Heiligen- ,t Holler, Horbach, Hübingen, Kadenbach, Montabaur, Nentershausen, Neuhäusel, Niederelbert, Idererbach, Nomborn, Oberelbert, Ruppach-Goldhausen, Simmern, Stahlhofen, Untershausen, llschneudorf
^ie der Zweckverbände gemäß § 27 der Gemeindeordnung für Rheinland-Pfalz vom 14, Dezember^ p. GVBL S. 4^9 - in der derzeit gültigen Fassung - und den Bestimmungen der H£
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Freitag, 23. August 1985
Nummer 34
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Großholbach;
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HOLBACH. Vom 23. v Voa
i. August begeht Groß- . eh teüte TSOJafarfeler. Bahre 1235 wird lehn von Hol bach als Zeu- bei einem Rechtsstreit er- pot. Im gleichen Jahr er*
|t er von dem Trierer Erz- "hof Dietrich von Wied 40 rische Mark für sein El* lut in Großholbecb als flehen tu Montabaur, le Urkunden sind rein zu- | Du Dorf selbst hatge- a lange vorher be»
_ iu, dessre Kern- das Limburger Becken ie Grafa dieses Gaues ll «i rw Ischen MO und u* den Geschlecht dar 'dlner. Koorad L war |915 sogar deutscher KÖMS folgten m Grafen Dl«, die aber henlls iwtstarben.
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nun an besaßen mehrere Herren gemeinsam diese Grafschaft als Leben von Kurtrier. Das war die Ursache steten Streites. So teilt« £nan um des Friedens willen |dle Grafschaft. Im Dieser 'Vertrag von 1564 wurden Kurtrier die vier alten Dieser Kirchspiele auf dem Wester- 'wald Meudt, Salz, Hundsan- .gen, Nentershausen und mit 'ihm auch Großtoolbach übertragen und dem Amt Moota-, baur zugeteilt.
{Bis 1564 war Grofibolbacb iGrenzdorf der Grafschaft Dies zum trierariachen Bann Maotabaur gewsesu und der Ahrhnch die Grenze. Als Kur trier 1607 aufgelöst wurde, fiel Grofiholbach mit dem Bann Montabaur an Nassau- Wellburg und 1006 an das Herzogtum Nassau. 1666 wurde Hessen-Nassau schließlich preußische Pro- ,
Der Name Großholbacb lötet sich wohl vom alt- und mittelhochdeutschen „bol”, unserem hohl, ab. So hieß es vor 1212 Holebach, dann Halenbach, 1235 Hoilbach. 1345 grozeme Holibach, 1490 Gro- ßenbollbach. Ab 1796 erscheint die heutige Schreibweise Großholbach. j Großholbaeh gehörte ursprünglich zu der vom Stift -Dietkirchen gegründeten Pfarrei Nentershausen. Es besaß sicher wenigstens eine Kapelle, als 1267 ein Priester von Holbach urkundlich genannt wird. 1320 wird In der Taxa generelle das Erzbistums Trier eine Kirche (ecc- totia) su Holbach erwihnt, vielleicht die Kirche, deren Reste von gotischem Maß-, werk teilweise ln der Umfassungsmauer der Kirche eingelassen sind.
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neben Frondienst reichlich geschlachtetTdie Ackerblal -7 ■ /
1564 war Grofiholbach eine selbständige Pfarrei, aber die Verbindung zu Nentershausen noch ln guter Erinnerung. Nach einem VUlta- tionsberieht war die Kirebe 1664 noch in gutem Bau. Um 1700 wird di« Pfarrei mit der Pfarrei Heiligenroth uni eit,
. dl« Pastoren wohnen ln Hei- Ugenroth.
1726 wird dl« beuti«» Kirche gebaut. 1909 exhfiH Großhol. bach wieder einen eigenen Pfarrer. Die Kircbe wird 1939 durch einen querechitfajtt- gen Anbau erweitert. Haute gebtet Grofiholbach mit Rigipach GoMheuaen und
Von dm Gtoßhoihachar En- .wehnern findet rieb in den Urkunöm und Beric hte n nur wmag. Fiat all« wann da-
mala Leibeigene und hatten.
;en und andere Abgaben '’vi'y-^U.NV/an die Grundherren und an v?-> v -fe^ x die Kirche zu leisten. 1564
hatte Grofiholbach 21 Feuerstitten, etwa 100 Einwohner,
und an Eigenleuten fünf trle- • ’rerische, die auf das Schloß Montabaur gehörten, zwei nassanische, acht Leute, die auf daa Haut Dies gehörten /und drei grenzauische mit Ihren Kindern.
Ohne Zweifel hatte das Dorf nabe der eiten Heerstraße von Trier -Koblenz über Montabaur nach Limburg ln Kriegsreiten viel zu leiden. .So löschte der SQflhrlge Krieg nach 1630 die Bevölk«- .nmg fast aus. Nur noch drei Familien werden 1653 ln den Listen genannt. Um 1700 hat Grofiholbach aber wieder 21 Familien, 1766 231 Beelen. Dann gerKt dl« Bevölkerung ln den französischen Rervolu- ;tlooskriegen wieder In groß« Not. Pferd«, Ochsen und KO- j fortgeschafft o
ben brach liegen, die Saat kann nicht bestellt werden. S Die Kirche dient den Frenzo-1 gen als Pulvermagazin. 1678 ' zftblt Großholbacb 338 Eln-^WV . wahner, 1914 402 und 1937 530 Einwohner. Durch Aus- Weisung eines Neubeugebl«- -«ji&rV tes erhöhte sich die Einwoh- nrrMht ln den letzten Jahren -.*
auf Jetzt 720.
Mit zahlreichen Veranstal- y
: tungen begeht Großholb«ch seine 750-Jahr-Feier. Am 'Freitag wird mit einem Fest- kommen begonnen, dann folgt am Samstag ein Volks- «*;< ,-y Uederaband und am Vv>/ •'
ein Dorfabend. HÖhspunkt des Festes wird aber sicber- Ucfa der große Feetsug am Sonntag um 14 Uhr aaln. der , ln zahlreichen Wegen und vV •*, Gruppen Srenen aus Qe. < \ > ^ schiebt* und Dorfleben zeigt.'
Bas fttr das Fest erstellte Chronik und Mac Bildereussteilung rtmden dl« Feier» Ucfakeitenab. .
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