FREIE WÄHLERGRUPPE VERBANDSGEMEINDE MONTABAUR
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’erehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger, m ms
fe FWG - Fraktion im Verbandsgemeinderat wird Sie künftig in gewissen Zeitabständen über fichtige Ereignisse und Beschlüsse informieren.
i den wenigen Monaten unserer Mitwirkung im Verbandsgemeinderat haben wir folgende Anträ- e eingebracht:
Regelmäßige Wochenblatt - Veröffentlichungen mit Umweltschutz - Hinweisen Jährliche Bekanntgabe der Ergebnisse der physikalisch - chemischen und bakteriologischen Untersuchungen des Trinkwassers
Empfehlungen an die Ortsgemeinden über Gegenmaßnahmen zum Waldsterben Erfassung aller früheren Deponien im Verbandsgemeindebereich zur Feststellung der Lage und Beschaffenheit
Für die nächste Ratssitzung haben wir beantragt, die Bürgeranhörung in die Ausbausatzung aufzunehmen !! Beim Ausbau von Gemeindestraßen hat fast jeder Anlieger mehrere tausend Mark zu zahlen. Daraus leiten wir den Anspruch der Betroffenen ab, über die Ausbauart mitzu bestimmen und auch ein Fragerechtzu haben. Bürgerbeteiligung ist lebendige Demokratie; bedeutet keine Einschränkung der Selbstverwaltung.
Eine weitere Verschuldung der Verbandsgemeinde (mit den VG - Werken sind dies weit über 40 Millionen !) wird von uns nicht mitgetragen. In diesem Jahr werden die Zinsen vsl. 2,2 Mio DM betragen. Wenn die Verschuldung der letzten Jahre weitergeht, ist es absehbar, wann die Ortsgemeinden zur Kasse gebeten werden. - Verschuldungs - Ausnahme: Kreditauf
nahmen des Abwasserwerkes zum Bau von Kläranlagen ! Allerdings: Vertretbare Erhöhungen der Abwassergebühren sind unvermeidlich.
Für die Erhaltung der Grundschule Simmern /Kadenbach haben sich große Bevölkerungskreise ausgesprochen. Unsere Bürger fürchten zu recht, daß mitderSchließung einer Schule ein Stück Kultur und Tradition verlorengeht, die kleinen Kinder unnötig mit Bussen fahren müssen, der überschaubare Grundschulbereich mit zu großen Schulen eingetauscht und die Lebensqualität für junge Familien in kleinen Orten eingeschränkt wird.
Klare Aussagen der FWG - Fraktion:
Wir treten für die Erhaltung der Grundschulen - auch an kleinen Orten - ein. Während in Simmern und Kadenbach die Schülerzahlen steigen, sollte aber auch der vorübergehende Rückgang an Schülern in anderen Orten nicht zu einer Schulauflösung führen. Jahrzehntelang gab es an vielen Schulen in Rhein!.■-Pfalz Klassen mit weit über 40 Schülern (vereinzelt heute noch). Fraglos waren und sind unsere Kinder die Benachteiligten. Wer an der Schulausbildung unserer Kinder spart, versündigt sich an deren Zukunft.
Kürzlich wurde mit den Bauarbeiten der Kläranlage Heilberscheid begonnen. Die Inbetrieb-
nahme so!fschon 1986erfolgen. - Der Verbandsgemeinderat hat für den Kläranlagenbau
in Simmern und Nentershausen Mittel bereitgestellt. Für die Ortsgemeinde Girod ist bereits der Kläranlagen - Standort festgelegt. - Vorgesehen ist auch eine Erweiterung der
Kläranlage Montabaur.
Sie erinnern sich: Beim Bau der Hauptschule Montabaur waren mehrere Millionen Mark Mehrausgaben angefallen. Die Verbandsgemeinde mußte anteilmäßig alle zusätzlichen Forderungen anerkennen und bezahlen. Ein ähnlicher Vorgang zeichnet sich bei der Dreifachturnhalle ab. Es ist bestürzend, daß wiederum (durch einen laschen Vertrag) keine Vergabe- Mitbestimmung besteht und kein Einfluß auf die Kosten genommen werden kann. Der Verbandsgemeinde steht eine Turnhalleneinheitzu, die 1,2 Millionen DM kosten sollte. Jetztsind schon 600.000 DM Mehrkosten entstanden ! Die Endabrechnung wird noch höher austallen.
gez. : Günter Windeck 9 ez. Heinrich Dombo ge?.: Horst Piwowarsky
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