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Montabaur

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Wer möchte an der Erstellung der Stadtchronik mitwirken?

Die Stadt Montabaur plant die Erstellung einer Stadtchronik, und sucht dazu Personen, die bereit und in der Lage sind, auf wissenschaftlicher Basis an der Erforschung der Stadtgeschichte mitzuarbeiteh.

In erster Linie kommen also Personen mit Geschichtsstudium in Be­tracht . Die Leitung der Arbeiten liegt in den Händen eines promovier­ten Historikers, der aber nicht alle Arbeiten selbst übernehmen kann.

Es ist daran gedacht, zu seiner Unterstützung ein Team zu bilden, das in Arbeitsteilung (z.B. nach verschiedenen Epochen) Materialien sammelt und - in Zusammenarbeit mit dem o.g. Historiker - auswer­tet.

Einzelheiten über die Arbeitsverteilung, aber auch die Frage der Ho­norierung müßten zu gegebener Zeit besprochen werden.

Wenn Sie interessiert sind, wenden Sie sich bitte an die Verbandsge­meindeverwaltung Montabaur, Konrad-Adenauer-Platz, Herrn Hen- kes, (02602/126.106) oder Herrn Schaaf (02602/126.102).

Dr. Possel-Dölken, Bürgermeister

informiert:

I.Intensiv-Seminar »Rhetorik und Verhandlungstechnik»

Das Seminar findet an zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden statt. Am ersten Wochenende halten die Teilnehmer nach einer Einführung in die Kommunikation und Rhetorik verschiedene Informations- und Gele­genheitsreden. Am zweiten Wochenende sind das Training der Gesprächs- und Verhandlungsführung sowie die Konferenztechnik (je­weils im Rollenspiel) vorgesehen. Alle Übungen werden mit einer Video-Anlage aufgezeichnet und von der gesamten Teilnehmergruppe bewertet.

Termin: 1./2. und 8./9. Juni 1985 Ort: Schloß Montabaur Leitung: Wolfgang Schüüer Gebühren: 80,- DM

Wird die Teilnehmerzahl von 12 Personen überschritten, kann später ein weiterer Kurs eingerichtet werden.

II. Spanisch-Zertifikat

Wer mit einigen Spanischvorkenntnissen Interesse hat, das SPANISCH-' ZERTIFIKAT im Spätherbst 1985 zu erwerben, ist im Spanisch- Fortgeschrittenenkurs, der sich unter Leitung von Herrn Schade, ab so­fort auf diese Prüfung vorbereitet, montags von 18.00-19.30 Uhr in der Hauptschule Montabaur (Schulzentrum) herzlich willkommen.

Anmeldung und Information:

Geschäftsstelle der VHS, Rathaus, Montabaur, Zi. 208, Tel. 126 105

Der Umweltbeirat informiert

Kompostierung

Kompostreife / Kompostanwendung

In den beiden vorangegangenen Beiträgen im Wochenblatt wurde über die Vorzüge der Kompostierung sowie über die praktische Ausführung berichtet. Diese Informationen werden nachstehend ergänzt unu damit zugleich abgeschlossen, in dem über die Kompostreife bzw. die Kompostanwendung einige Hinweise zur Kenntnis gegeben werden.

Die Kompostreife

Da jeder Kompost anders zusammengesetzt ist, gibt es keine einheitliche Zeitangabe für seine Reife. In der warmen Jahreszeit und bei guten Be­dingungen erzielt man eine Kompostreife in 3-4 Monaten.

Ein im Herbst aufgesetzter Kompost wird erst im nächsten "Sommer fer­tig, da die Wintermonate für die Rotte weniger zählen.

(Pöhler)

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»Langzeitmieten«, die schwer rottendes Material wie Laub und

beinhalten, können bis zur vollständigen Vencrdung 1 1/2 bis V brauchen. Reifen Kompost erkennt man an einer fast schon schw Färbung und seiner lockeren, krümeligen Struktur. Um sicherzu bietet sich die Keimprobe an:

In eine flache mit Kompost gefüllte Schale sät man Kresse, der& wird leicht angedrückt und angefeuchtet. Nach ca. 3 Tagen sin Ke imlinge sichtbar und nach ca. 5 Tagen setzt die Blattbildung em i, Kompost noch nicht voll ausgereift, so werden die Blätter gelb braun. Der Kompost muß dann noch kurze Zeit gelagert werden. Sir Blätter der Kresse grün, dann ist er reif.

Die Kompostanwendung

Vor der Anwendung sollte die fertige Humuserde gesiebt und von» ren Bestandteilen befreit werden. Der Kompost kann überall im(]J wo er Pflanzenzuwachs bringen soll, ausgebracht werden. Er will die oberflächlich gelockerten Beete aufgetragen und mit einem J leicht eingearbeitet aber auf keinen Fall mit dem Spaten untergej Nach der Ausbringung bedarf die Humusschicht sofort eineij deckung. Zum Abdecken eigenen sich alle verhältnismäßig trocki nicht schmierigen und nicht faulenden organischen Mineralien, wij Laub, Sägemehl, Säge- oder Hobelspäne, zerkleinertes Stroh oder] Emterückstände, Grasschnitt und verschiedene Abfälle aus derb Wirtschaft. Der Kompost kann in beliebiger Menge ausgebracht J Man sollte wenigsens einmal im Jahr dem Garten eine mindestens starke Schicht gönnen. Bei Beeten mit besonders intensiv genutzte] chen empfiehlt sich eine zusätzliche Kompostgabe vor dem AnbaJ nach der Ernte.

Nistkästen am Schloßberg zerstört Die Vogelschutzgruppe Montabaur teilte der Verwaltung mit.d einer Spende »Rebstockfest 1984« finanzierten Brutkästen, die au Schloßberg aufgehängt wurden, Ende vergangenen Monats zum jt Teil mutwillig zerstört wurden. Diese Brutkästen, die in einer Höh ca. 4.00 m aufgehängt waren, wurden von Jugendlichen mit Steint worfen und beschädigt.

Dadurch wurden nicht nur die Kästen, sondern - da diese größten«! wohnt« waren- auch die Brutgelege zerstört.

An die Jugendlichen wird der Appell gerichtet, solch »unsinniges dein« zu unterlassen. Die Erziehungsberechtigten werden gebete ihren Kindern das Bewußtsein dafür zu stärken, daß die von der) schutzgruppe übernommene Brutpflege dem Erhalt seltener und! stand zum Teil bedrohten Vogelarten dient.

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Am Montag, dem 13. Mai findet das 2.Trai­ning der neu ge­gründeten HOCKEY AG statt.

Treffpunkt:

19.00 Uhr auf dem Platz der Kehrein-Schule

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