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Montabaur

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Der Umweltbeirat informiert

In der letzten Ausgabe des Wochenblattes wurden die Vorzüge die die Kompostierung bietet, aufgezeigt. Nachstehend werden nun Erläuterungen zur prakti­schen Ausführung gegeben.

Standortvorschlag:

Der Komposthaufen sollte windgeschützt sein und im Halbschatten lie­gen. Nicht an Naßstellen oder Erhöhungen aufbauen. Der Aufbau muß auf dem Boden erfolgen - Bodenkontakt ist erforderlich, damit die Bode­norganismen direkten Zugang haben. Es empfiehlt sich, die Ablage­rungsstätte - wie in der untenstehenden Skizze dargestellt- mit Steinplat­ten in 3-4 Zellen aufzuteilen.

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Wie wird kompostiert?

Abfälle vorsortieren und Zwischenlagern Aufbau der Miete

DieBreitedes Walmessolltgeander Sohle 1,5-2 m betragen. Die Schich­tung erfolgt in einer Höhe von 1,2- 1,5 m

Das zu kompostierende Material wird zerkleinert und gut miteinander vermischt und angefeuchtet. >

Dann schichtweise aufbauen. Die letzte Schicht sollte Erde sein. Derfer- tige Walm wird mit langem Pflanzenmaterial wie Heu und Stroh abge- deckt; Um den Rottevorgang zu beschleunigen, kann man den Walm nach etwa drei Monaten neu umsetzen, nochmals präparieren und gut ab­decken . Vor zu starker Nässe oder Austrocknung muß der Walm bewahrt werden.

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1. Abfälle zerkleinern (Hacke, Gartenschere, Häckselmaschine)

2. Möglichst verschiedenartige Abfälle gut vermischen und

aufsetzen. hai

3. Mit Urgesteinsmehl, Horn, Knochen-oder Blutmehl ev

gekalk leicht einpudem entUc!

4. Wenn nötig, nfeuchten (Faustprobe)

5. Mit lehmiger Gartenerde abdecken.

6. Weitere Schichten in gleicher Weise aufsetzen.

In der nächsten Ausgabe des Wochenblattes informieren wir S' - Erkennung der Kompostreife und die Verarbeitung der fertigen l- erde.

Sprechtag tles Mainzer Bürgerbeauftragten Westerwaldkreis

Möglichkeit zum Gespräch mi Dr. Rösler am 15. Mai 19 g$ I Der Bürgerbeauftragte des Landes Rheinland-Pfalz, Dr. Joha Rösler, hält am Mittwoch, 15. Mai 1985 im Kreishaus in Montabt der einen Sprechtag für die Bürger des Westerwaldkreises. Die V wälder, die von der Möglichkeit einer Vorsprache beim »OmbJ

Gebrauch machen wollen, werden gebeten, sich umgehend beide]

Verwaltung zu melden.

Zum wiederholten Male gibt der Bürgerbeauftragte des Rheinland-Pfalz, Dr. Rösler, den Bürgern des Westerwaldkrel Gelegenheit, im Rahmen eines persönlichen Gespräches ihre Bei den vorzutragen. Die jetzt anberaumte Sprechstunde findet am 1 ab 8.50 Uhr bei der Kreisverwaltung statt. Interessenten werdengj sich bis spätestens 10. Mai schriftlich oder fernmündlich unter] Angabe des Sachverhalts, den sie dem Bürgerbeauftragten voj wollen, bei der Bürgerberatungsstelle der Kreisverwalta, 02602/124301, zu melden. Jeder Ratsuchende erhält rechtzeitj genauen Termin für seine Vorsprache bei Herrn Dr. Rösler. ln] Zusammenhang weist die Kreisverwaltung ausdrücklich daraufh] Bundesangelegenheiten nicht besprochen werden können.

Über die Aufgaben des Bürgerbeauftragten und die Angelegentiej denen sich Bürger an ihn wenden können, gibt das Landesgesetzi] Bürgerbeauftragten des Landes Rheinland-Pfalz Auskunft: »Der Bürgerbeauftragte hat die Aufgabe, die Stellung des Bflri Verkehr mit den Behörden zu stärken.

Sprechtag des Bürgerbeauftragten

Er wird tätig, wenn er durch Angaben an den Landtag oder den Pl sausschuß oder in sonstiger Weise hinreichende Anhaltspunkte di hält, daß Stellen, die der parlamentarischen Kontrolle des Landiäj terliegen, Angelegenheiten bürgerrechtswidrig oder unzweckmj ledigen oder erledigt haben.«

Mit anderen Worten: Der Bürgerbeauftragte hört sich an, welche] seine Gesprächspartner haben und versucht zu helfen, wennd eine berechtigte Beschwerde gegen eine Entscheidung vorbringt, j einer staatlichen Stelle getroffen wurde.

Der Bürgerbeauftragte ist jedoch nicht zuständig bei Beschwerde^ Behörden des Bundes (Bundeswehr, Arbeitsverwaltung etc.)und| schwebenden Gerichtsverfahren sowie in allen Anliegen, die sich! Korrektur irgendwelcher richterlicher Entscheidungen beziehfij tätig werden.

Grundsätzlich' kann sich jeder Bürger unmittelbar schriftlichodea lieh an den Bürgerbeauftragten in Mainz wenden. Der Sprechtag] Kreisverwaltung in Montabaur hat den Zweck, Bewohnern a Kreisgebiet das unmittelbare Gespräch mit Dr. Rösler zu ermögj

Verloren - Gefunden

Wie das Fundamt mitteilt, wurde am 2.Mai 1985 eine schwang (weiße Pfoten, weiße Brust) als Fundsache abgegeben.

Der Verlierer kannn sich beim Einwohnermeldeamt, Tel. 126.J der Verbandsgemeindeverwaltung in Montabaur melden.

Die Bürgerzeitung erscheint wöchentlich. Herausgeber, Druck und Verläg u. Druck Linus Wittich, 5410 Höhr-Grenzhausen, Rheinsir. 411 fach 145l.TelefonO 26 24 / .I0 6-0.Telex869502 mgirm Veranl*" für den Inhalt: Gerti Schmidt. Bezugspreis monatl. DM 2.30 bei 0® lung. Im Einzelversand durch den Verlag DM 0,80 + Versandtet! BÜRGERZEITUNG Wochenblatt mit öffentlichen I

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