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Montabaur 4/8/85

Um die Einhaltung der Fahrpläne und damit dieSicherstel'ung von Anschlußverbindungen zu gewährleisten, müssen die HaltestellenPost" undRathaus" für die Dauer der Bauarbei­ten aufgehoben werden. Die Haltestellen werden auf den Bus­streifen am Konrad-Adenauer-Platz verlegt.

Auch für den Linienverkeht Horressen/Elgendorf wird die HaltestellePost" aufgeoben und an den Konrad-Adenauer- Platz verlegt.

Wir bitten alle Fahrgäste, sich auf die geänderten Verhältnisse einzustellen.

Den genauen Zeitpunkt des Baubeginns und damit der Halte­stellenverlegung werden wir noch bekanntgeben. Sollte dies aus redaktionellen Gründen nicht möglich sein, beachten Sie bitte den Aushang an den Haltestellen. Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur als Ortspolizeibehörde

Der Umweltbeirat empfiehlt:

Tips zum umweltfreund­lichen Autofahren

24 Mio. Kraftfahrzeuge in der Bundesrepublik tragen wesent­lich zur Belastung unserer Umwelt bei. Die Beachtung der nachstehend genannten Tips sprechen daher einen brei­ten Bevölkerungskreis an und können bei konsequenter Beach­tung einen wesentlichen Beitrag zum Umweltschutz leisten:

1. Motor vor Antritt der Fahrt nicht erst lange Warmlaufen lassen.

2. Vermeiden Sie unnötige Kurzstreckenfahrten (ein kalter Motor verbraucht bis zu 40 % mehr Benzin als normal)

3. Führen Sie keinen unnötigen Ballast mit, montieren Sie also unbenutzte Dach- oder Skihalter ab, entrümpeln Sie gelegent lieh den Kofferraum (Merke: Wer mit leerem Dachgepäck­träger fährt, verbraucht bis zu 12% Benzin weniger / bei 100 kg Zuladung verbrauchen Sie auf 100 km ca. einen Liter Kraftstoff mehr).

4. Prüfen Sie regelmäßig den Luftdruck der Reifen, denn zu niedriger Luftdruck steigert den Benzinverbrauch und Reifenversch leiß.

5. Halten Sie sich anTempo 100"

Wer mit Höchstgeschwindigkeit auf Autobahnen fährt ver­braucht unverhältnismäßig mehr Benzin.

6. Motor abstellen bei längeren Stops.

(Schon nach einer halben Minute Leerlauf produziert der Motor mehr Abgase als durch Abschalten und erneutes Anlassen/ bei 3-minütigem Leerlauf verbraucht der Motor in etwa so viel Kraftstoff, wie bei einem Kilometer freier Fahrt).

7. Bilden Sie Fahrgemeinschaften

(auch für Fahrgemeinschaften gilt die Kolometerpauschale)! Wer zu viert gäglich die gleiche Strecke fährt, kann bis zu 70 % der Fahrtkosten einsparen und die Umwelt spürbar entlasten.

8. Vermeiden Sie unnötige Lärmbelästigungen

Deshalb: halten Sie die vorgeschriebene Geschwindigkeit

ein

- beschleunigen Sie maßvoll

- bremsen Sie sachte

- fahren Sie nicht hochtourig

- vermeiden Sie unnötiges Hupen

- vermeiden Sie Türenschlagen

9. Abfälle nicht aus dem Fenster werfen

Nutzen Sie den Aschenbecher - er ist nicht nur zur Zierde da-

10. Nutzen Sie für Einkaufsfahrten öffentliche Verkehrsmittel

(Berechnungen haben ergeben, daß an verkaufe tagen allein der Parkplatzsuchverkehr bis zu 75%] ten Straßenverkehrs ausmacht. In zähflüssigem Sh mit häufigem Anhalten und Anfahren sind die Ah nen und der Benzinverbrauch extrem hoch).

Die Entleerung der Hausklärgruben ist Aufgabe der gemeindewerke

Der Gesetzgeber hat den Verbandsgemeinden gem, §J Landeswassergesetz die Entleerung der Hauskläranlageij] Abwassergruben - Beseitigung der Fäkalschlämme. als! aufgabe übertragen.

Der Verbandsgemeinderat hat daher am 13.12.1l der Verbandsgemeinde Montabaur über die FäkalscN* tigung beschlossen, die am 25.1.1985 im Wochenblatt! Verbandsgemeinde Montabaur Nr. 4 veröffentlicht m In § 4 dieser Satzung ist geregelt, daß das Entleerender] kläranlagen und Gruben und die Abfuhr des FäkalschJ von der Verbandsgemeinde oder von ihrem beauftragt^ Dritten besorgt wird und die Verbandsgemeinde inderlj eine einmalige jährliche Entschlammung der Grundstüdi richtungen vornimmt.

Diese Regelung gilt allerdings nur für die Grün die nicht an eine zentrale Kläranlage angeschloij sind oder angeschlossen werden können.

Die Grundstückseigentümer in der Stadt Montabauru.in| meinden, wo bereits zentrale Kläranlagen bestehen,dnj noch Hausklärgruben unterhalten,obwohl sie gemäß! Allgemeinen Entwässerungssatzung', verpflichtetsii* wässer direkt in die Kanalisation einzuleiten, sind vonjj genannten Regelung ausgeschlossen.

An dieser Stelle machen wir nochmals darauf aufmerks die Verbandsgemeindewerke satzungsgemäß gehalten^ Einhaltung dieser Bestimmung zu überprüfen undbeifi Stellung dieser Ordnungswidrigkeit die betreffenden Giq eigentümer mit einer Geldbuße zu belegen.

Grundsätzlich ist vorgesehen, die Entleerung der Hausk gerneindeweise" vorzunehmen. Die Verbandsgemei« werden im Wochenblatt jeweils die anstehende Ortsgen« bekanntgeben, daß sich die Grundstückseigentümer hi#j einstellen können. Allerdings müssen zunächst noch Eid gen für die Aufnahme der Fäkalschlämme geschaffen« Diese Baumaßnahme wird kurz nach Ostern beendet» Bis zu diesem Zeitpunkt gilt folgende Regelung: Eine Entleerung erfolgt nur auf Antrag derGriti Stückseigentümer.

Dieser Antrag kann fernmündlich oder schriftlich beid waltung der Verbandsgemeindewerke, Tel. 02602/126 ,\ gestellt werden. Die Verbandsgemeindewerke werden! fuhrunternehmen von sich aus beauftragen.

Da zunächst hoch die Deponierung der Fäkalschlämmesj Schwierigkeiten verbunden ist, bitten wir die Grundstüc eigentümer hiermit höflich, die Notwendigkeit bzw.Drifl keit der Klärgrubenentleerung zu überprüfen und unsntl diesen Fällen mit der Wahrnehmung dieser Arbeitenzuj tragen.

Wir hoffen auf Ihr Verständnis Verbandsgemeindewerke Montabaur Piwowarsky, Werkleiter

jugencC

Landjugendfest '85

Willst Du, daß in diesem Jahr wieder ein großes Jugend» in der Verbandsgemeinde Montabaur steigt? Mit vielSfj guter Livemusik, wertvollen I nfos, tollen Spielen usw " Du bei diesem Fest selbst mit anpacken und bei der Vot helfen? Dann bist Du am Freitag, 22. Febr. um 191 Jugendzentrum in Montabaur am richtigen Platz!