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bchenblatt
ler Verbandsgemeinde Montabaur
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,/ochenzeitung mit öffentlichen Bekanntmachungen der Ortsgemeinden
J[oden, Daubach, Eitelborn, Gackenbach, Girod, Görgeshausen, Großholbach, Heilberscheid, Heiligen- goth, Holler, Horbach, Hübingen, Kadenbach, Montabaur, Nentershausen, Neuhäusel, Niederelbert, Niedererbach,Nomborn, Oberelbert, Ruppach-Goldhausen, Simmern, Stahlhofen, Untershausen, i Welschneudorf *
3 wie_derZweckverbände gemäß § 27 der Gemeindeordnung für Rheinland-Pfalz vo£^MX3ezemhg|^r ’ST" 1 ST9l 9 - in der derzeit gültigen Fassung - und den Bestimmungen der HaupreatzLRg"*™^^
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FREITAG, den 1. Februar 1985
Nummer: 5
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^Eigenes Wappen für die Gemeinde Heilberscheid
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en z Wehr als die Hälfte der Gemeinden in der Verbandsgemeinde Montabaur führen nunmehr ein eigenes Wappen.
\ n ZU Ufc i3. Gemeinde wurde von der Bezirksregierung Koblenz durch Genehmigungsurkunde vom 10.12.1984 Heil- 3tatt berscheid die Genehmigung zur Führung eines eigenen Wappens erteilt.
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rfirundsatzbeschluß über die Einführung eines Gemeindewappens wurde vom Ortsgemeinderat bereits im Halbjahr 1984 gefaßt. In Zusammenarbeit mit einem Heraldiger wurde die endgültige Gestaltung des Wappens festgelegt.
Das (nachstehend gezeigte Wappenbild wird gern. Genehmigungsurkunde wie folgt umschrieben
WAPPENBESCHREIBUNG:
Foto: Görg
„In Silber ein roter Pfahl, darin auf dem unteren Schildrand stehend eine betende goldene Madonna, stilisiert nach dem Vorbild der Heilberscheider Grottenmadonna; in der unteren Hälfte der Figur aus dem Schildrand wachsend eine schwarze Kapelle mit silberner Tür und silbernen Fenstern, stilisiert nach der Vorderansicht der Heilberscheider Marienkapelle; vorn und hinten je ein aus der Schildecke herabhängender grüner Hainbuchzweig mit drei Blättern und drei Flügelfrüchten mit goldenem Samen “.
Die Wappensymbolik wird wie folgt erläutert:
Im stillgelegten Steinbruch ,pieckstein “zu Heilberscheid wurde am Mariä-Lichtmeß-Tag 1954 anläßlich des 100 Jahr-Gedächtnisses der Verkündigung des Dogmas von der Unbefleckten Empfängnis eine Manengrotte mit holzgeschnitzter Madonnenfigur feierlich eingeweiht.
Wie im Wappen dargestellt, so befindet sich auch zu Füßen der wirklichen Marienfigur das Modell der Heilberscheider Marienkapelle, erbaut 1889 -1891 an Stelle einer älteren Fach werkkapelle.
Die Hainbuchenzweige verweisen auf die ansehnlichen Bestände von Hainbuchen im Heilberscheider Wald.
Die Farben des Hintergrundes, Rot und Silber, sind die Wappenfarben von Kurtrier; Heilberscheid gehörte bis 1802 zum Kirchspielgericht Nentershausen des kur- trierischen Amtes Montabaur.

