bchenblatt
ler Verbandsgemeinde Montabaur
.. JocHenzeitung mit öffentlichen Bekanntmachungen der Ortsgemeinden
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löowie der Zweckverbände gemäß § 27 der Gemeindeordnung für Rheinland-Pfalz vom 14. Dezemberi ^^0^^419 - in der derzeit gültigen Fassung - und den Bestimmungen der 1 ‘ - -
— 2)ie Heimat* und. ‘Buvgevzeitung —
Jahrgang 13 FREITAG, den 18. Januar 1985 Nummer: 3
Görgeshausen führt ein eigenes Gemeindewappen
Bereits Anfang 1984 erklärte der Ortsgemeinderat Görgeshausen die Absicht, für die Gemeinde ein eigenes Wappen entwerfen zu lassen. Nach Erarbeitung mehrerer Alternativentwürfe erging in der Sitzung am 30. Mai 1984 die Entscheidung über die endgültige Gestaltung des Wappenentwurfes der für die Einleitung des Genehmigungsverfahrens verwendet werden sollte. Zum Abschluß dieses Verfahrens wurde von der Bezirksregierung Durch Genehmigungsurkunde vom 23.11.1984 der Ortsgemeinde Görgeshausen die Genehmigung zur Führung des nachfolgend näher beschriebenen und abgebildeten Wappens erteilt.
Die amtliche und in der Genehmigungsurkunde äus- gewiesene Beschreibung des Wappens lautet:
„In Blau eine goldene Doppelflanke, darin vorn und hinten je ein grüner Lindenzweig mit Fruchtstand und zwei Blättern; in der Mitte zwei Wappen in Pfahlstellung, das obere geviert: 1 und 4 ein durchgehendes, rotes Balkenkreuz in Silber, 2 und 3 ebenfalls in Silber'ein blauer Pfahl; das untere zeigt in Gold einen steigenden, rotbewehrten, blauen Löwen zwischen blauen Schindeln".
Die Erläuterung bezüglich der im Wappenentwurf enthaltenen Symbole lautet:
„Der mittlere Teil symbolisiert den sogenannten „Löwenstein", einen Grenzstein, der ehedem die Grenze zwischen dem kurtrierischen Ort Görgeshausen und dem zu Nassau-Diez gehörenden Gebiet anzeigte. Er zeigt auf der Görgeshausener Seite das Wappen des Trierer Erzbischofs Karl Kaspar von der Leyen (1652- 1676):
Im gevierten Schild zweimal das kurtrierische Kreuz und zweimal das Pfahlwappen derer von der Leyen. Auf der Gegenseite ist der von Schindeln umgebene nassauische Löwe zu sehen (der Löwenschild ist hier aus heraldischen Gründen in vertauschten Farben wiedergegeben).
Die beiden Lindenzweige versinnbildlichen die früher auf dem Kirchhügel inmitten des Dorfes stehenden Linden, die - bis auf eine, die noch erhalten ist - der allmählichen Bebauung zum Opfer fielen.
Inzwischen sind jedoch wieder neue Linden angepflanzt worden.

