JUNGE UNION DEUTSCHLANDS
JU— Orts- und Gemeindeverband Montabaur
„Null Bock" und „No Future" auch im Jahre 84 ? ? ? ? ? ? Dezember 1983
Liebe Jugendliche in der Verbandsgemeinde Montabaur,
das Jahr 1983 neigt sich seinem Ende zu.
Zeit, um einmal Bilanz zu ziehen, wie es um die Jugendpolitik und Jugendarbeit in unserer Gemeinde bestellt ist.
Wir meinen, gut!
In diesem Jahr gingen einige langgehegte Wünsche der Jugendlichen in Erfüllung.
Das Haus der Jugend
ist hier wohl an erster Stelle zu nennen. Eine Einrichtung, in der hervorragende Jugendarbeit geleistet und die deshalb von vielen Jugendlichen angenommen wird.
Eine Einrichtung, der im Vorfeld mit Mißtrauen und Vorurteilen begegnet wurde, eine Einrichtung, die gegen erhebliche Widerstände der „Ewig Gestrigen" durch das persönliche Engagement vieler Jugendlicher verwirk-j licht wurde.
Die Einstellung einer hauptamtlichen Jugendpflegerin I
und zweier ehrenamtlicher Jugendpfleger bei der Verbandsgemeinde Montabaur, die ausschließlich für die dezentrale Jugendarbeit in den einzelnen Gemeinden zuständig sind, sorgt für Chancengleichheit zwischen Stadt und Umlandgemeinden.
Ihre Aufgabe ist es, die Jugendarbeit der Vereine und der freien Jugendgruppen unterstützend zu begleiten, anzuregen und zu fördern.
Die Förderrichtlinien für die Jugendarbeit
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in der Stadt Montabaur, eine Initiative der Jungen Union und mittlerweile beispielgebend auf Verbandsgemeinde- und Kreisebene, sorgten auch in diesem Jahr dafür, daß den Vereinen und freien Jugendgruppen nicht unerhebliche finanzielle Mittel für ihre Arbeit zur Verfügung gestellt wurden. [
Ihr seht, es läßt sich schon einiges bewegen. |
Natürlich nicht mit der Einstellung „Null Bock" und „No Future".
Weltuntergangsstimmung, totaler Frust und Selbstbemitleidung sind nicht angebracht. Wir müssen endlich begreifen, daß unser „Morgen" mit der Arbeit von heute beginnt.
In diesem Sinne wünschen wir Euch einen guten Rutsch ins Neue Jahr.
Thomas Becker
JU-Gemeindeverbandsvorsitzender
Ulrich Preußer JU-Ortsvorsitzender

