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INFORMATIVES

Alles über Durst

Das Bedürfnis nach Flüssigkeitsaufnahme, das wir Durst nennen, ist lebensnotwendig. Das Durstgefühl muß immer ge­löscht werden. Es ist so stark, daß - wie es sprichwörtlich heißt - Durst aus Wasser Wein macht.

I/AS IST DURST?

|inGefühl, das zur Aufnahme von Flüssigkeit anregt. Der rtund wird trocken, die Kehle schluckt leer.

I/IE ENTSTEHT DURST ?

l/enn der menschliche Organismus mehr als 0.5 Prozent seines iewichts an Wasser verloren Und damit die sogenannte Durst - chwelle erreicht hat. Das wird beschleunigt durch starkes Ichwitzen, durch Trinken von konzentriertem Alkohol (1 ccm llkohol treibt 10 ccm Wasser aus), durch salziges Essen (der Salzgehalt des Blutes wird erhöht und will wieder verdünnt wer­ten.)

yieviel muss man täglich trinken?

iin normalgewichtiger Erwachsener kommt bei normalleichter örperlicher Betätigung und normalen Temperaturen mit bis 1 1/2 Liter Flüssigkeit pro Tag aus. Jede Veränderung des lormalen kann den Flüssigkeitsbedarf um das Doppelte bis Ireifache steigern. Je jünger ein Kind ist, desto größer ist sein liissigkeitsbedarf. Ein Kleinkind braucht auf 1 kg Körperge- !cht ungerechnet dreimal soviel wie ein Erwachsener. Ein Einjähriges Schulkind sollte etwa 11/2 Liter Flüssigkeit inken.

[ELCHE GETRÄNKE LÖSCHEN DEN DURST?

Isgibt schlechte und gute Durstlöscher. Süße Getränke und lineObstsäfte stillen nur für den Augenblick den Durst, das lurstgefühl kommt jedoch bald wieder. Leitungswasser schmeckt Icht. Der besonders durststillende heiße Tee ist ein Märchen, lauwarme Getränke stillen den Durst schlechter als kalte.

(alter Tee mit Zitrone, Mineralwasser, säuerliche Limonaden Jine Zucker wie Silhouette oder kohlensäurehaltige Getränke litganz schwachem Alkoholgehalt wie der Bier-Limonade-Mix [cTwo sind hervorragende Durstlöscher.

i LÖSCHT MAN SEINEN DURST AM BESTEN:

Jam Durstgefühl sofort nachgeben, dann wird man nicht gierig pd unkontrolliert trinken. Nie die Flüssigkeit herunterstürzen, Indern in kleinen Schlucken trinken. Der Magen wird nicht In Flüssigkeit überschwemmt, das Durstzentrum im Gehirn [giert, wann der Durst gelöscht ist. Man trinkt nicht über |n Durst.

JRST UND SCHLANKHEIT:

finken Sie immer das Getränk mit dem niedrigsten Kalorien- F innerhalb seiner Kategorie: trockenen Wein statt süßen,

[ilsstatt Bock, lieber Kaffe mit Süßstoff als mit Zucker. Trinken gieein Glas Mineralwasser vor dem Essen und nicht zum Essen, fsGetränk vorweg ist Magenfüller, Appetithemmer und Durst­iger. Zum Essen hilft es, mehr und schneller zu essen.

RST UND KALORIEN:

nkann sich auch dick trinken, denn Getränke enthalten h Kalorien. 1/4 Liter Rosfe 180 Kalorien/750 Joule;

[4 Liter Exportbier 140 Kalorien/600 Joule und 0,5 Liter onade im Durchschnitt 250 Kalorien/1050 Joule.

JOMSPASSDURST UND VOM KUMMERDURST:

Rurst wird durch Bier erst schön", sagt der Volksmund. Das daß Durstlöschen nicht nur eine natürliche Notwendig­er sondern auch eine lustvolle Befriedigung sein kann. Das, «srnan trinkt, soll auch dem Geschmack gefallen. So wie es gibt, die auf Kummer mit Hunger reagieren, gibt es auch Kummerdurst. Ihn sollte man möglichst nicht alkoholisch ^hen.

Erstund Gesundheit:

Ist kann auch alarmierenden Charakter haben wie zum Bei- i bei der Zuckerkrankheit. Hier ist anhaltender, unerklärlicher urst ein erstes, auf die Krankheit hinweisendes Symptom.

VOM TRINKEN VOR DEM DURST:

Die meiste Flüssigkeit nehmen wir gewohnheitsmäßig auf, bevor wir überhaupt Durst haben. Damit schaffen wir uns einen gewis­sen Überschuß und Vorrat an Wasser. Der Wasserhaushalt des Körpers wird auf der Ausgabenseite geregelt: Überschüsse werden durch Atmung, Nieren und Schweiß ausgeschieden. Es kommt gar nicht zum Durstgefühl.

Gewässer schützen und Geld sparen,.

.... durch praktisch betriebenen Umwelt­schutz im Alltag läßt sich dies leicht errei­chen, beispielsweise beim Waschen. Wich­tig ist dabei vor allem die richtige Dosierung des Waschpulvers. Bundesinnenminister Dr. Friedrich Zimmer­mann wies jetzt er­neut darauf hin, daß bereits ein Prozent weniger Waschmittel- Verbrauch die bundes­deutschen Klärwerke um über 7.ooo Tonnen Chemikalien entlastet. Bei der Dosierung sollte man sich nach den Hinweisen des Herstellers richten

und die Markierung der dem Waschpulver beiliegenden Meß­becher beachten, welche meist deutlich unterhalb des Becher­randes liegt. Falsch ist es auf jeden Fall, nach dem Motto "etwas mehr Waschmittel und die Wäsche wird noch weißer" zu handeln. Im Gegenteil: Da heutzutage die Wäsche norma­lerweise nicht mehr so extrem schmutzig ist, kommt man häufig mit weniger Waschpulver aus als in der Waschanleitung

gefordert. Foto:G LOBUSpress

Direktversicherung für mitarbeitende Ehefrau

Leichter als früher können jetzt im Betrieb mitarbeitende Ehe­frauen oder sonstige Familienmitglieder den Steuervorteil der Direktversicherung nutzen. Voraussetzung dafür ist u.a. daß diese Personen einen schriftlichen Arbeitsvertrag mit dem Betriebsinhaber abschiießen.

Der Arbeitgeber schließt in diesem Fall für den Arbeitnehmer/ also das Familienmitglied, eine Lebensversicherung bis minde­stens zum 60. Lebensjahr ab. Vom vereinbarten Lohn wird der Beitrag gleich einbehalten und an die Versicherung überwiesen. Diese Leistungen sind bis 312,-- DM pro Jahr vollkommen steuerfreu. Will sich die Ehefrau oder der Sohn höher ab­sichern, sind für weitere Beträge bis 2.400 DM nur zehn Pro­zent Lohnsteuer pauschal abzuführen. Gleichzeitig wirken die gezahlten Versicherungsbeiträge beim Betriebsinhaber als Betriebsausgabe und damit ebenfalls steuermindernd.

Bisher hieß es, die Ehegatten-Direktversicherung könne nur anerkannt werden, wenn diese Form der betrieblichen Alters­versorgung in vergleichbaren Unternehmen auch "üblich" sei.

Je nach Region war es für manche Betriebsinhaber schwierig, diese Bedingung nachzuweisen.

Nach einer letztinstanzlichen Entscheidung des Bundesfinanz­hofes vom 10. November 1982 ist damit nun Schluß.

Sobald ein Arbeitsverhältnis mit Familienangehörigen steuer­lich anerkannt ist, gelten auch Aufwendungen für Direkt Ver­sicherungen als Betriebsausgabe, wenn sie dem Grunde und der Höhe nach angemessen sind. Damit können auch Arbeit­nehmer , die im Betrieb des Ehegatten oder eines Eltern- teils beschäftigt sind, in den Vorteil dieser Versicherung kom­men. (BFH-Urteil 10.11.1982, Az IR 135/80)

Wasch »Tips für umweltbewußte Hausfrauen!

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