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INFORMATIVES

Weltspartag

SPAREN LÖST VIELE PROBLEME

Der Weltspartag 1983 fällt für viele Familien in eine schwierige Zeit Neben d '* 1 Notlagen, die sich gelegentlich durch Krank­heitoder materielle Schäden ergaben, traten neue und weit verbreitete Probleme durch Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit.

Viele Familien konnten und können aber diese Probleme durch den Zugriff auf ihre Rücklagen lösen. In welcher Sparform auch immer in der Zeit des guten Einkommens die hohe Kante be­stückt worden war: Nun hatte man seine Reserve. "Spare in der Zeit, dann hast du in der Not" bedeutet nicht Nostalgie, sondern ist der lebendige Beweis, daß sich Sparen lohnt

Aber auch neben der Rücklage für den Notfall ist Sparen sinn­voll. Denn die meisten von uns können sich größere Wünsche, z,B. das Mofa, das Auto, die Ferienreise, die Wohnungseinrich­tung, die eigenen vier Wände, ohne regelmäßge Rücklagen vom Einkommen gar nicht erfüllen. Dazu bietet sich ein bunte Pa­lette von Sparformen an. Was im Einzelfall richtig ist, sollte man mit dem Geldberater erörtern. Fragen kostet nichts, aber falsche Entscheidungen können teuer werden. Der oft gegebene Rat, stets die Sparform mit dem höchsten Zinssatz zu wählen, ist ebenso simpel wie falsch.

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pei dem verwirrenden Angebot an Geldanlagen fällt es heute chwer, die richtige Wahl zu treffen. Dazu ist eine qualifizierte peratung nötig. Die Sparkassen haben sie in den letzten Jahren prstärkt ausgebaut. Immerhin werden mittlerweile über drei Millionen Wertpapierdepots bei ihnen unterhalten.

l* er z.B. plötzlich seine Rücklage angreifen muß; aber nur jpertpapiere besitzt, und sie zum Zeitpunkt des Verkaufen- pussens einen niedrigeren Kurswert aufweisen als seinerzeit )eim Kauf, verliert bares Geld. Die Grundlage des Sparens Peibt das Sparkassenbuch. Darauf bauen sich die anderen Sparformen auf.

»abei sollte man auch nicht gedankenlos die niedrigen Spar- Puch-Zinsen kritisieren und sich nach der Zeit mit den höch- ,en Zinssätzen sehnen. Vielmehr signalisieren besonders hohe

Zinsen immer eine angespannte Wirtschaftslage mit entspre­chend hohen Preissteigerungsraten. Wer sachgerecht den Zins­satz für Spareinlagen mit einjähriger Kündigungsfrist mit der Preissteigerungsrate vergleicht, stellt fest, daß die Differenz- also der Realzins - in diesem Jahr wesentlich höher als zur Hochzins-Zeit ist Und wer dem Super-Zins für Termineinlagen nachtrauert, sollte daran denken, daß er eine vorübergehende Er­scheinung einer atypischeh Zinssituation war. Sie ist nicht zu­letzt dadurch verursacht worden, daß die öffentlichen Haus­halte in guter Einnahme-Zeit nicht ans Sparen für schlechtere Zeiten gedacht hatten und dadurch die Staatsverschuldung stark zunahm.

So erinnern die Sparkassen am Weltspartag auch an die Zu­sammenhänge zwischen GeldpolitikjFinanzpolitik und Sparer­verhalten. Die Verminderung def hohen Kreditaufnahmen der öffentlichen Haushalte - als Sanierung richtig, als Sparen falsch etikettiert-, ist eine wichtige Voraussetzung für eine gesunde wirtschaftliche Entwicklung. Das private Sparkapital muß vor allem für Investitionen als Fundament eines realen Wirtschafts­wachstums zur Verfügung stehen. Der Sparer muß Vertrauen in die wirtschaftspolitischen Entscheidungen haben, damit er Rücklagen bildet Eine hohe private Sparkapitalbildung wieder­um ist notwendig, damit inflationsfrei ausreichend Investions- kapital für die Unternehmen, den privaten Wohnungsbau sowie den öffentlichen Hoch- und Tiefbau zur Verfügung steht.

Seit Begründung des Weltspartages auf dem Internationalen Sparkassentag 1924 in Mailand ist es daher seine Aufgabe, die positive Bedeutung des privaten Sparens sowohl für den ein­zelnen als auch für die Volkswirtschaft aufzuzeigen. Allen Unkenrufen zum Trotz zeigt sich immer aufs neue, daß man mit rechtzeitigem Sparen kleine und große Probleme lösen kann.

Die große Ausstellung

ln wenigen Tagen - am 28. Oktober, 10 Uhr - eröffnet die HAFA '83. Die "Große Ausstellung für alle" findet zum 33. Mal statt, in diesem Jahr auf der erheblich erweiterten Ausstellungs­fläche der Wiesbadener Rhein - Main - Halle.

HAFA '83 - ZAHLEN - DATEN - FAKTEN Veranstaltung: 33. HAFA Wiesbaden - Die große Ausstellung für alle.

Termin: Freitag, 28. Oktober, bis Sonntag, 6. November Öffnungszeiten: täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr Ausstellungsgelände: Rhein - Main - Halle, Wiesbaden Ausstellungsfläche: ca. 20.000 m^

Ausstellungsleitung und Wirtschaftlicher Träger: Heckmann GmbH Messen + Ausstellungen, Kapellenstr. 47, D - 6200 Wiesbaden, Telefon: 06121/52 40 71 - Telex 4 186 518. Ideeller Träger: Wiesbadener Hausfrauenverband e.V. Einzel­handelsverband und Wiesbaden - Rheingau - Untertaunus e.V.

Aussteller: ca. 360 Firmen, Verbände, Institutionen

Länder: 21

Besucherzahl 1982: 122 037 (FKM - geprüft) Sonderschauen: siehe Einzelmeldungen

Eintrittspreise:

Erwachsene Vorverkauf

DM 4.--

Spartage

DM 4,-- (28. und 31.10. sowie

2. und 4.11.)

Sparstunden

DM 2,-- (täglich ab 16 Uhr)

Erwachsene

DM 6,«

Verbände

DM 4,00 (ab 12 Personen)

Schulen

DM 3,-- (ab 12 Personen)

Versehrte

DM 4,-- (an allen Tagen)

Kinder 6-12 Jahre

DM 2,-- (in Begl. Erw.)

Parkplätze: rund um die Rhein - Main - Halle ausgeschildert.