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Montabaur 6/34/83

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AKTION "GRIPPESCHUTZIMPFUNG 1 9 83"

Öffentliche AOK - Grippeschutzimpfaktion vom 5. September bis 25. Oktober 1983

Zum Vorbeugen gegen Grippe fordert die Allgemeine Ortskrankenkasse (AOK) für den Westerwaldkreis mit ihrer Aktion "Grippe. Schutzimpfung 1983" auf, die in der Zeit vom 5. September bis 25. Oktober 1983 stattfindet. Öffentliche Impfstellen mit einer Vielzahl von Impfterminen sind im Westerwaldkreis eingerichtet. Geimpft wird auch in Betrieben und in Schulen.

Die Virus-Grippe (Influenza) ist eine äußerst ansteckende und gefährliche Krankheit. Viele Menschen, insbesondere aber ältere und krankheitsanfällige Personen mit herabgesetzter Widerstandskraft, sind bei Ansteckung erheblich gefährdet. Hier hilft nur die vorbeugende Grippeschutzimpfung. Sie ist immer noch der wirksamste Schutz gegen die Virusgrippe und ihre geführchteten Kom­plikationen. Da die Schutzimpfung aber nur ein Jahr andauert, ist die rechtzeitige Wiederholungsimpfung nach einem Jahr unum­gänglich. Die Virus-Grippe unterscheidet sich vom grippalen Infekt durch die Schwere der Erkrankung, ihre Gefährlichkeit und ihre Ausbreitung.

Die Grippeschutzimpfung ist für die Mitglieder der AOK Westerwald und deren Familienangehörige kostenlos. Von allen übrigen Personen ist ein Unkostenbeitrag von 6 DM zu entrichten. Für Versicherte von Ersatzkassen wird direkt mit der jeweiligen Kran­kenkasse abgerechnet Mitgliedschaften sollten durch die Vorlage des Krankenscheinscheckheftes nachgewiesen werden. Minder­jährige benötigen die Einverständniserklärung ihrer Erziehungsberechtigten. »

Die Grippeschutzimpfung ist vielfach in Mißkredit geraten, weil trotz Impfung häufig Erkältungskrankheiten, sogenannte grippale Infekte, aufgetreten sind. Nur vor dem gefährlichen Grippevirus kann die Impfung schützen. Die banalen Erkältungskrankheiten werden ebenfalls durch Viren ausgelöst, doch sind diese wesentlich ungefährlicher. Wenn auch grippale Infekte mit ähnlichen Be­schwerden beginnen, so ist ihr Krankheitsverlauf im Vergleich zur Virus-Grippe doch weit harmloser.

Die Grippeschutzimpfung ist zweifellos eine der ungefährlichsten Impfungen überhaupt. Normaleryveise bereitet sie keinerlei Be­schwerden. Sollte es einmal zu einer Rötung oder Schwellung an der Impfstelle, zu leichten Kopfschmerzen und Abgeschlagenheit oder zu geringfügigem Temperaturanstieg kommen, besteht kein Anlaß zur Beunruhigung. Die Erscheinungen klingen innerhalb von 1 - 2 Tagen von allein wieder ab. Außerdem erfolgt die Impfung schmerzlos mit der Impfpistole.

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Die AOK Westerwald empfiehlt jedem die Grippeschutzimpfung, unabhängig vom Alter. Die Gefahr bei einer Grippeerkrankung liegt darin, daß der ursprüngliche Virusinfekt durch zusätzliche Infektionen verschlimmert werden kann. Besonders gefährdet sinl Personen über 60 Jahre, Personen mit Herz- und Kreislauferkrankungen jeglicher Art, mit chronischen Erkrankungen der Atem­wege wie Asthma oder Bronchitis, mit chronischen Nierenerkrankungen oder Stoffwechselerkrankungen, z. B. Diabetiker, Perso nen mit herabgesetzter Widerstandskraft und Kinder. Die Grippeschutzimpfung ist auch angezeigt für Personen, die durch ihren Beruf in erhöhtem Maße einer Infektion ausgesetzt sind, z. B. in der Kranken Versorgung tätige Personen, zahnärztliches Personal, Personal der Behörden der öffentlichen Sicherheit, der Feuerwehr, der allgemeinen Verwaltung mit regem Publikumsverkehr, der Verkehrsbetriebe sowie der Lebensmittel- und Energieversorgung.

Es gibt wenige Personengruppen, die sich nicht impfen lassen dürfen : wer auf Hühnereiweiß allergisch reagiert, wer eine Infektioi krankheit hat, wer an chronisch eitrigen Entzündungen leidet oder wer bereits mit dem Unfluenzavirus angesteckt ist.

Girod Freitag, 9.9. Schule 11.40 Uhr

Heilberscheid Montag, 12.9. Schule, 10.30 Uhr

Heiligenroth Freitag, 9.9. Vogelsanghalle 11.00 Uhr

Kadenbach Donnerstag, 8.9. Schule 11.00 Uhr

Montabaur Donnerstag, 8.9.

Tiergartenstr. 5-7,

Montag, 12.9.

Montag, 24.10.

Montabaur-Horressen Dienstag, 6.9. Gemeindesaal im

Pfarrheim 16.00 Uhr

AOK-Hauptgeschäftsstelle,

9.15-10.00 " 14.30-15.15

" 8.30- 9.30

Nentershausen

Neuhäusel

Niederelbert

Rupp.-Goldhausen

Simmern

Welschneudorf

Freitag,9.9. Schule Montag, 24.10., Schule Donnerstag, 8.9., Augstschule Montag, 12.9., Augstschule

Donnerstag, 8.9. Schule Freitag, 9.9. Schule

Donnerstag, 8.9. Schule

Donnerstag, 8.9. Schule,

14.45 Ul 16.15 (fl 16.00 U 15.30 U

15.45 Ul I3.00

Postamt Montabaur

Das Postamt Montabaur teilt mit, daß am 1. September 1983 die Busdienste der Deutschen Bundespost und der Deutschen Bundesbahn unter Regie der Deutschen Bundesbahn zusam­mengelegt werden.

Zuständig für die früheren Post-Omnibuslinien wird dann der Geschäftsbereich Bahnbus Rhein-Mosel, Verkaufsbüro Montabaur, Hohe Straße 1, (im Bahnhofsgebäude), Tel. 02602/2209, sein.

Wegen der finanziellen Abgrenzung zwischen Post und Bahn ist ein Verkauf von Zeitkarten für den Monat September durch die Post nicht mehr möglich.

Aus den Gemeinden

MONTABAUR

Öffentliche Bekanntmachung

Wilde Müllkippe in der Gemarkung Horressen, Teilbereich Sandkaut

Auf einem Grundstück in derSandkaut" (gegenüber dem werbegebietHorresser Berg") werden seit geraumer Zeit| derrechtliche Abfallabiagerungen festgestellt.

Wir weisen darauf hin, daß auf diesem Gelände jegliche Abl*j gerungen verboten sind. Zukünftige Zuwiderhandlungen vw*T mit empfindlichen Geldbußen geahndet.

Wir bitten um Beachtung I Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur Bauamt