Einzelbild herunterladen

Montabaur 2/20/83

ok Paul Josef Possel-Dölken zum Bürgermeister der Ver­bandsgemeinde und Stadt Montabaur gewählt

In einer gemeinsamen Sitzung von Stadt- und Verbandsgemeinderat wurde am 16. Mai 1983 Dr. PAUL JOSEF POSSEL-DÖLKEN zum Bürgermeister der Verbandsgemeinde und Stadt Montabaur gewählt. Verbandsgemeinderat und Stadtrat tagten in gemeinsamer Sitzung, nachdem die am 3.2.1983 aufgekündigte Personalunion zuvor durch Beschlüsse des Stadtrates (5. Mai 1983) und des Verbandsgemeinderates erneuert worden war. Den Vorsitz führte das älteste Ratsrnitglied Anne Mertin (CDU).

Der Vorsitzende der CDU-Fraktion des Verbandsgemeinderates, JOSEF BECKER, schlug den Räten Dr.Pössel Dölken zur Wahl als Bürgermeister der Verbandsgemeinde und der Stadt vor.

Er unterbreitete diesen Wahlvorschlcig im Namen der CDU-Fraktionen und der SPD-Fraktionen des Verbands­gemeinde- und Stadtrates, der Ratsmitglieder der FDP im Verbandsgemeinderat und Stadtrat, der FWG-Frak- tion des Stadtrates und des fraktionslosen Stadtratsmitgliedes Tilo Plüschke. Von den 62 anwesenden Ratsmit­gliedern gaben 55 Dr. Possel-Dölken ihre Stimme. 6 Ratsmitglieder stimmten mitNein"; 1 Ratsmitglied ent­hielt sich der Stimme.

Josef Becker verwies, als er den Wahlvorschlag unterbreitete, auf die zahlreichen Gespräche und Verhandbngt mit allen Fraktionen und Gruppierungen des Verbandsgemeinde- und Stadtrates. Man habe es sich bei der Aus­wahl des Bürgermeisterkandidaten nicht leicht gemacht. 20 Bewerber seienunter die Lupe" genommen worde und man habe mehr als 100 Referenzen eingeholt. Einige Bewerber habe man mehrmals zu persönlichen Ge­sprächen eingeladen. Die Gespräche und Verhandlungen mit allen Gruppierungen des Verbandsgemeinde- und Stadtrates hätten in einem guten Klima stattgefunden und seien offen und fair geführt worden. Bei allen Beteili ten habe man das Wollen erkennen können, einen guten Bürgermeister für die Verbandsgemeinde und Stadt zu finden. Daß man heute nur noch einen Kandidaten zur Wahl vorschlage, zeuge von einem guten Verhältnis in und unter den Räten. Dies sei durchaus keine Selbstverständlichkeit, Josef Becker dankte allen Fraktionen und Gruppierungen des Verbandsgemeinde- und Stadtrates, aber auch den Ortsbürgermeistern für ihre kooperative Haltung bei der Kandidatenauslese. Sein besonderer Dank galt der SPD-Fraktion des Stadtrates, die vor derPerj sonalentscheidung der CDU-Fraktion ihre Bereitschaft signalisiert habe, jeden der beiden Kandidaten, die zum Schluß in der engeren Wahl standen, mitzuwählen. Damit habe man die Erneuerung der Personalunion ermögl| und der CDU die Chance gegeben, ihre Personalentscheidung ohne Druck von außen zu treffen. Bei der Aus­wahl des Bürgermeisterkandidaten habe sich die parlamentarische Demokratie bewährt, und es habe sich gezei^ daß die Parteien und Gruppierungen in der Lage seien, die Gemeinsamkeit in den Mittelpunkt des Handelns zu stellen, wenn es darum gehe, wichtige Entscheidungen im Interesse der Bürger zu treffen.

Mit der Wahl eines neuen Bürgermeisters beginne eine neue Aera der Bürgermeistergeschichte der Verbands­gemeinde und der Stadt Montabaur. Der verstorbene Bürgermeister, WILHELM MANGELS, habe die Geschieh! des ersten Jahrzehnts der Verbandsgemeinde im wesentlichen mitgeschrieben und der Stadt Montabaur in denl letzten 19 Jahren seinen Stempel aufgedrückt. Wilhelm Mangels habe die Stadt Montabaur und das Umland enl scheidend mitgestaltet. Er habe vieles bewegt, und dafür gebühre ihm der Dank der Räte. Der neue BürgermeisJ könne auf eine gute Grundlage aufbauen. Er übernehme eine Vetbandsgemeinde und Stadt ohne allzu große Probleme und mit geordneten Finanzen, Viele Aufgaben seien in den vergangenen Jahren gelöst bzw. in Angr| genommen worden. Dennoch habe der neue Mann viel zu tun. Daß er sich bei der Wahl auf eine breite Basis stützen könne, sei ein guter Neubeginn. Dr. Possel-Dölken bringe die persönlichen und fachlichen Voraussetzuj gen für die sicher nicht leichte und dennoch schöne Aufgabe mit, dieHJ'erbandsgemeinde und Stadt Montabauij weiter zu entwickeln.

Der zum Bürgermeister gewählte Dr. Possel-Dölken erklärte auf Frage der Vorsitzenden, Anne Mertin, er nein! die Wahl an. Dr. Possel-Dölken bedankte sich für den beeindruckenden Vertrauensbeweis der beiden Räte. sehe er eine persönliche Verpflichtung, als Bürgermeister der Verbandsgemeinde und Stadt sein Amt sachlich und unparteiisch auszuüben, bei widerstreitenden Interessen um Ausgleich bemüht zu sein und mit allen

Oie Börgerzeitung erscheint wöchentlich. Herausgeber, Druck u. Verlag: Verlag + Druck Linus Wittich, 5410 Hohr-Grenzhausen, Rhe/nsfr. 41, Postfach 1^1

Telefon (026 24) 30 61-4. Telex 869502 mgirm - Veronfworflich für den Inhalt: Klaus Basier.

Quarfoipreis DM 2,00 finze/sfücke durch den Vertag zum Preis von DM 0,70 + Versandkosten.

BURGERZEITUNG OpFENTLIOHEN BEKANNTMACHUNGEN DER KOMMUNAL VERWALTUNG^!

Pur Anzeigenveröffentlichungen und Fremdbeifagen ge/fen unsere allgemeinen Geschäftsbedingungen und unsere z.Zt. gültige Anzeigenpreisiisfe. Bei J w"T lieferung ohne Verschulden des Verlages oder infolge höherer Gewalt, Unruhen, Störung des Arbeitsfriedens, bestehen keine Ansprüche gegen den

WITTICH