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Auf Gütezeichen achten

Ungeprüfte Betonfertigteile können viel Ärger bereiten Das Bauamt der Kreisverwaltung informiert

In der letzten Zeit wurde bei den Bauüberwachungen und Bauzustandsbesichtigungen durch die Kreisverwaltung festge­stellt, daß Baustoffe und Bauteile, insbesondere Fertigbeton­teile, im Handel angeboten werden ,die nicht güteüberwacht sind. Zu diesen Betonfertigteilen zählen besonders Tür- und Fensterstürze, Fertigbetontreppen, Betonkonsolen, Beton­fassadenteile und Fertigbetondeckenteile.

Die Güteüberwachung von Betonfertigteilen, so das Bauamt der Kreisverwaltung, ist notwendig, damit der Bauherr sicher sein kann, daß das verwendete Bauteil die notwendige Trag­fähigkeit und Beständigkeit hat. Bei der Güteüberwachung wird die Qualität des Baustahles und die Druckfestigkeit und Zusammensetzung des Betons durch Sachverständige geprüft. Gütegeschützte Betonfertigteile haben die notwendige Beton- überdeckung, die den Betonstahl vor Rost schützt. Sie haben J ferner die notwendige Transportbewehrung und sind lange genug vorschriftsmäßig gelagert, so daß der Beton die not­wendige Druckfestigkeit hat. Ob ein Betonfertigteil gütegeprüft ist, erkennt man an dem vorgeschriebenen Überwachungs­zeichen. Die güteüberwachten Betriebe sind in der Güteschutz­vereinigung Beton Rheinland-Pfalz e.V. in Neustadt an der Weinstraße zusammengeschlossen.

Stellt die Bauaufsichtsbehörde bei Baustellenüberwachungen fest, daß Betonfertigteile eingebaut wurden, die nicht gütege­schützt sind, müssen diese ersetzt werden. Der Aufwand, die Kosten und der Ärger stehen in keinem Verhältnis zu den evtl. Mehrkosten von gütegeschützten Betonfertigteilen, stellt das Bauamt der Kreisverwaltung abschließend fest.

Zum Koppel nur zu Fuß - Bereits zahlreiche Autofahrer verwarnt - Ausnahmen jetzt strenger gehandhabt

Aufgrund zahlreicher Beschwerden von Wanderern, daß Autofahrer immer wieder vom Parkplatz Baumbach aus über die für Fahrzeuge aller Art verbotene asphaltierte Straße zum Koppel befahren, hat Landrat Dr. Norbert Heinen jetzt ver­stärkte Polizeikontrollen angeordnet. Zwischenzeitlich wurden schon verschiedene Autofahrer mit einem Verwarnungsgeld verwarnt. Der Landrat betont, die erholungs- und ruhe­suchenden Wanderer haben zu Recht einen Anspruch darauf, daß das verbotswidrige Befahren des Weges zum Koppel unter­bleibt. Der Weg darf lediglich von Bundeswehr- und Versorgungs­fahrzeugen sowie - sehr wenigen - Fahrzeugen mit Sonderge­nehmigung benutzt werden. Ein beherzter Wanderer hatte sich die Mühe gemacht, während seines Auf- und Abstiegs die Fahrzeuge zu zählen und den Landrat auch schriftlich zu unterrichten. Er zählte 22 Kraftwagen, einen Reisebus und zehn Radfahrer. Wörtlich schreibt der Wanderer: "Die Autos fuhren zum Teil so schnell, daß man auf der schmalen Straße beiseite springen mußte."

Tennis- und Surfkurse auf Korsika

Das Bildungswerk des Landessportbundes Rheinland-Pfalz e.V. führt vom Frühjahr bis Herbst 1983 14tägige Tennis- und Surfkurse auf Korsika durch. Die Teilnehmergebühren liegen zwischen 1.117,-- DM und 1.298,-- DM (abhängig vom Buchungstermin).

Leistungen:

Flug ab / an Düsseldorf / Frankfurt - Calvi Unterkunft in Hotel bzw. in Appartements Vollpension

Tenniskurs Klein- und Gruppenunterricht an 10 Tagen mit 2 Stunden täglich

Surfkurs Gruppenunterricht an 10 Tagen Termine: Tennis

19.5.- 2.6.83 28.7.-11.8.83 22.9.- 6.10.83

16.6.-30.6.83 11.8.-25.8.83

30.6. -14.7.83 25.8.- 8.9.83

14.7. -28.7.83 8.9.-22.9.83

Surf: 21.7.-4.8.83 4.8.-18.8.83

Weitere Informationen erteilt das Bildungswerk des Landes­sportbundes Rheinland-Pfalz, Rheinallee 1,6500 Mainz 1, Tel. 06131/93664.

Kurz-Studienreise zum Europäischen Parlament Mit der Kreisvolkshochschule nach Luxemburg

Großzügig ist das Rahmenprogramm einer zweitägigen Studien reise der Kreisvolkshochschule nach Luxemburg. Neben dem obligaten Besuch des Europäischen Parlaments stehen die Visite der Residenz des Großherzogs und Exkursionen in Land- Schaft, Kultur und kulinarische Besonderheiten auf dem Programm. Die 2-Tagesfahrt beginnt am Sonntag, dem 27. März und endet am Montag, dem 28. März gegen 20.00 Uhr Start und Zielpunkt der Reise sind jeweils Montabaur. Am ersten Tag der Reise werden u.a. die Liebfrauenkathedrale, die Kasematten aus der Zeit Ludwigs XIV., das erwähnte großherzogliche Palais und die Altstadt besichtigt. Am zweiten Reisetag ist der Vormittag zur freien Verfügung, während nach dem Mittagessen der Besuch des Europäischen Parlaments vorgesehen ist. Anmeldungen für diese Kurz-Studien reise nimmt die Kreisvolkshochschule, Postfach 1162, bei der Kreisverwaltung Montabaur entgegen.

Deutsches Rotes Kreuz, Kreisverband Unterwesterwald

Das Deutsche Rote Kreuz, Kreisverband Unterwesterwald, Montabaur, führt in der Zeit vom 28.2. bis 15.4.1983 einen Schwesternhelferinnen-Lehrgang durch. |

Jedes gesunde Mädchen und jede gesunde Frau im Alter von 17-50 Jahren kann daran teilnehmen.

Ziel der Ausbildung ist es, bei öffentlichen Notständen das Krankenpflegepersonal zu unterstützen.

Darüber hinaus sind die erworbenen Kenntnisse ein persön­licher Gewinn für jede Teilnehmerin.

Die Ausbildung gliedert sich wie folgt:

Erste Hilfe Ausbildung - Vorbereitungslehrgang - Kranken­hauspraktikum - Abschlußlehrgang. Sie wird von erfahrenen Lehrkräften - Ausbildern und Ausbildungsschwestern - und Ärzten vermittelt. Die Teilnehmerinnen sind während des Lehrgangs gesetzlich gegen Arbeitsunfall versichert.

Die Ausbildung ist für die Teilnehmerinnen kostenlos. Schwesternhelferinnen-Kleidung, für das Krankenhausprakti­kum, wird durch das Deutsche Rote Kreuz gestellt. |

Anmeldungen nimmt das Deutsche Rote Kreuz, Kreisverband 1 Unterwesterwald, 5430 Montabaur, Eichwiese 5, Tel.-Nr. j

02602-5050 entgegen. I

Erst Annahme, dann Lehrverträge ]

IHK-Bezirkssteile Montabaur appelliert an Jugendliche und Betriebe ]

Viele Jugendliche bangen in diesem Jahr darum, ob sie j

einen Ausbildungsplatz finden. Wer daher nach dem Motto I "doppelt genäht hält besser" bei mehreren Betrieben gleich- j zeitig Lehrverträge abschließt, obwohl er nur einen erfüllen I kann, führt nicht nur die Ausbildungsbetriebe an der Nase I herum, \sondern verdirbt auch anderen die Chance, einen 1 Ausbildungsplatz zu finden. Darauf weist die Bezirksstelle I Montabaur der Industrie- und Handelskammer zu Koblenz I Eltern und Lehrlinge mit allem Nachdruck hin. Um zu ver- 1 meiden, daß Lehrstellen wegen Doppelbuchungen unbesetzt I bleiben, fordert die Kammer alle Ausbildungsbetriebe auf, die Unterzeichnung eines Lehrvertrages von der Vorlage der An- I nahmekarte abhängig zu machen, die jedem jugendlichen I Schulabgänger ausgehändigt worden ist. I

Betriebe, die bereits Lehrverträge ohne die Vorlage der I Annahmekarte abgeschlossen haben, bittet die Kammer im I Interesse aller Jugendlichen dringend, diese nachzufordern. 1