Montabaur 6/13/82
BERICHT ÜBER DIE SITZUNG DES STADTRATES vom 25.3.1982
Haunliflltiwfltzunö und Haushaltsplan des Hospitalfonds für 1982
Einstimmig vorabschiedeto der Stadtrat die Haushaltssatzung und don Haushaltsplan dos Hospitalfonds für das Jahr 1982.
Dar Haushaltsplan 1982 onthält
a) Im VERWALTUNGSHAUSHALT
Einnahmen und Ausgabon In Höhe von je 1.835.400,- DM und
b) Im VERMÖGENSHAUSHALT
Einnahmen und Ausgabon In Höhe von 109.500,- DM. llna Kreditaufnahme ist nicht vorgosohon, ebenso sind im Haushaltsplan keine Verpfllchtungsormachtigungen veranschlagt. Auch die Aufnahme von Kossenkrediten entfällt. Bürgermeister Mangels betonte, die Finanzsituation des Alten - haimes sei In Ordnung. Die Stadt könne froh sein, eine derartige Einrichtung vorweisen zu können. Insbesondere müsse man dankbar sein, daß die Schwestern dieses Haus betreuten und so zu einer wirtschaftlichen Führung beitragen.
Er bezelehnete das Altenheim als eine der besten Einrichtungen Im kommunalen Bereich.
Zustimmung wurde auch signalisiert von dem Vorsitzenden der GPU-Fraktlon, Dr, Paul Hütte, dem Mitglied der SPD- Fraktion, Eberhard Stahl, der den Schwestern für die Arbeit Im Altenheim besonders dankte und dem Vorsitzenden der FWG-Fraktion, Paul Heinz Schweizer.
In diesem Zusammenhang richtete Bürgermeister Mangels ein herzliches Dankeschön an die Schwestern des Hauses, aber auch an den III,Beigeordneten der Stadt, Willy Fresenius, der vor einiger Zeit vom Stadtrat damit beauftragt wurde, als Kontaktperson tu den Insassen des Altenheimes . tu fungieren.
Willy Fresenius widme sich dieser Aufgabe mit besonderem Einsatz, und dies komme mit Sicherheit den Menschen im Altenheim zugute.
Genehmigung von Haushaltsüberschreitungen Eine überplanmäßige Ausgabe für das Jahr 1981, die durch innere Verrechnungen zwischen mehreren Haushaltsstellen (bedingt durch den Einsatz städtischer Arbeiter) entstanden ist, wurde dem Stadtrat einmütig gebilligt. Ebenso gab der Stadtrat seine Zustimmung für eine außerplanmäßige Ausgabe in Höbe von 29,500,- DM für das Haushaltsjahr 1982.
Diese entsteht für die Vorfinanzierung von Baukostenzuschüssen an die Ke vag zur Sicherung der Stromversorgung im Industriegebiet „Alter Galgen". Bürgermeister Mangels wies darauf hin, daß ohne diese Entscheidung eine Gewerbeansied- lung im „Alten Galgen" wesentlich erschwert würde. Die Stadt finanziert die Kosten für die Stromanschlüsse vor, die zu gegebener Zeit von den Gewerbebetrieben .die sich dort ansiedeln, zurückzuzahlen sind. Der von der Stadt vorfinanzierte Betrag ist mit einem Zinssatz, der um 3 % über dem Diskontsatz der Deutschen Bundesbank liegt, zu verzinsen.
Nachtragsplan zur Aufforstung eines Lärmschutzwaldes in Eschelbach
Nach der Installation der Lärmschutzwand an der BAB Frankfurt/Köln soll als begleitende und unterstützende Maßnahme die Aufforstung eines stadteigenen Geländestreifens zwischen der Autobahn und der bebauten Ortstage erfolgen. Die Stadt hatte mit diesem Ziel die entsprechenden Grundstücke vor einiger 2eit erworben.
Der Kostenaufwand beträgt 20,33?,- DM. Der Stadtrat stimmte dem Nacbtragsplan für die Aufforstung eines Lärmschutzwaldes einstimmig zu. Gleichzeitig genehmigte mar», eine entsprechende außerplanmäßige Ausgabe,, da tm Haushaltsplan 1982 die erforderlichen Mittet nicht bereitstehen. Gedeckt werden soll diese Haushaltaibersehreitung durch
a) eine Landeszuweisung von 12,000,- DM (diese kann nach Aussage von Ratsmitglied Dr. Paul Hütte (CDU)! evtl, noch etwas überschritten werden)).
b) Entnahme aus der Forstrücklage 100,- DM,
c) Mehreinnahmen aus Schlüsselzuweisungen in Höhe von 8.237,- DM.
Widmung der Wagnerstraße im Stadtteil Eigendorf
Unter Hinweis auf die Bestimmungen des Landesstraßengesetzes beschloß der Stadtrat die Widmung der Wagnerstraße (von der Südstraße bis zum Ende der Parzelle Nr. 180),
Als Tag der Verkehrsübergabe wurde der 15.2.1982 festgesetzt. Das Landesstraßengesetz erfordert die förmliche Widmung von Straßen, wenn sie dem öffentlichen Verkehr übergeben wird.
Vorstellung der Planentwürfe des Straßenbauamtes Diez zur Anlegung von Radwegen von Montabaur nach Eigendorf und Horressen
Die Verwaltung stellte dem Stadtrat den Planentwurf zur Anlegung von Radwegen von Montabaur nach Eigendorf und Horressen vor, den das Straßenbauamt Diez erstellt hat. Ein entsprechender Wunsch ist in der letzten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses geäußert worden. Bürgermeister Mangels stellte zunächst fest,der Planentwurf des Straßenbauamtes decke sich mit den Festsetzungen des Bebauungsplanes „Horresser Berg". Darin seien bereits Radwege ausgewiesen.
Obäramtsrat Kaltenhäuser erläuterte im einzelnen die Trassenführung der Radwege. Er machte darauf aufmerksam, daß die Baumaßnahme in unmittelbarem Zusammenhang mit der geplanten Westumgehung zwischen Montabaur und Horressen zu sehen sei.
Im Bereich des Schulzentrums sei die Trasse der Westumgehung und auch des Rad- und Gehweges bereits andeutungsweise ausgeführt. Die weitere Bauausführung solle in den Jahren 1983 / 84 erfolgen. Im Bereich des Horresser Berges sei ein Kreuzungsbauwerk erforderlich.
ui
nt
di
zi
Bi
gä
Sc
be
ne
st<
Di
In
Äf
Z1A
ba
Ur
■un
he
Är
1 .
i 2 .
3.
Die
Von dort sei vorgesehen, die Westumgehung weiterzuführen bis an das Baugebiet „Saubitz Wurstwiese". Die Führung der Radwege beginne in Montabaur an der Martin-Luther- Straße (bei der ev.Kirche).
ber
Au
Än
Der Radweg soll entlang der L 312 nach Eigendorf gehen.
Im Bereich des „Elgendorfer Kreuzes" macht er einen Bogen und führt entlang der K 150 über das Kreuzungsbauwerk hinweg nach Eigendorf. Dort mündet der Radweg unterhalb des Kreuzes an der Verbindungsstraße von Eigendorf nach Eschelbach ein.
Im Bereich des Bebauungsplanes „Horresser Berg" führt der Rad- und Gehweg auf der Seite dieses Baugebietes an der Straße entlang. Er geht dann weiter in Richtung Horressen. Dort ist eine Anbindung an die Auerhahnstraße vorgesehen. In diesem Bereich liegt eine Detailplanung - so Oberamtsrat Kaltenhäuser - noch nicht endgültig fest. Ober diese Anbindung könnte und müßte man sich später noch einmal unters
Im
hat
regi
Da«
risc
soll
des
Gri
ein«
Anr
der
wes
vers
der
ten.
3 x
Ratsmitglied Hans-Josef Manns (CDU) erklärte, er hafte es nicht für sinnvoll, die L 312 unterhalb der Autowerkstatt zu verlassen. Aus dieser Trassenführung ergebe sich ein Umweg, der ohnehin nicht angenommen werde. Hinzu komme, daß in diesem Bereich schon bebaute Ortslage sei. An allen klass* fizierten Straßen würden Bürgersteige angelegt. Insofern sei es unverständlich, daß man darauf an der vielbefahrenen L 312 innerhalb der bebauten Ortslage verzichten wolle. Dw Bebauungsplan „Wurstwtese“ müsse ohnehin geändert werden damit dort ein Gehweg angelegt werden könne. Dort könnte ein kombinierter Rad- und Gehweg vorgesehen werden. Probleme entstanden dadurch nicht Es sei besser, gleich die richtige Planung zu erarbeiten und in die Planentwürfe des Straßenhauamtes einzutaeziehen.. Bürgermeister Mangels sagte zu, diese Anregung an das Straßenbauamt weiterzugieben.
Ratsmitglied Dr. Paul Hütte (CDU) erklärte für seine Frab ttor», da die Verwirklichung des Radwegenetzes erst im
, erte : plar ■ der und mit soll, der Weil gege Stra
Spre dara , plat; als e ter! Schi i Löst

