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Montabaur 12/5/82

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1. GRUNDSTEUER

a) für die land- und forstwirtschaftlichen Betriebe

(Grundsteuer A) 22o v. H.

b) für die Grundstücke (Grundsteuer B) 24o v. H.

2. GEWERBESTEUER

Nach Gewerbeertrag und Gewerbe kapital 28o v. H.

3. Die HUNDESTEUER beträgt für Hunde, die innerhalb des Gemeindegebietes gehalten werden:

für den ersten Hund 36,-- DM

für den zweiten Hund 54,-- DM

für jeden weiteren Hund 72,-- DM

Dem Haushaltsplan - dieser bildet die Grundlage für die Fest­setzung in der Haushaltssatzung - ist ein Vorbericht beigefügt, aus dem sich die Schwerpunkte der Haushaftswirtschaft erge­ben. Diesem Bericht ist folgendes zu entnehmen:Nach dem der­zeitigen Verlauf der Haushaltswirtschaft 1981 ist mit einer Neu­verschuldung von ca. 13o.ooo DM zu rechnen. Dieser Betrag liegt zwar um 59.ooo DM günstiger als dies im Haushaltsplan

1981 ausgewiesen war, führt jedoch zusammen mit den bislang aufgenommenen Krediten zu einer Gesamtverschuldung von ca. 913.000 DM. Dieser Schuldenstand belastet allein den Haus­halt 1982 mit Zinsausgaben von 1o1.ooo DM.

Die Einnahmen- und Ausgabenentwicklung des Verwaltungshaus­haltes, dessen Volumen sich gegenüber dem Vorjahr um 15 .000 DM reduziert hat, spiegelt die Zuführung zum Vermögenshaus­halt (24.000 DM) wieder. Verantwortlich für diese Situation zeichnen insbesondere stagnierende Einnahmen im Steuersek­tor, Mehrbelastung bei den Umlagen, höhere Schuldendienstlei­stungen sowie ein um 25.ooo DM gegenüber dem Vorjahr ge­ringerer Überschuß im Wirtschaftsbetrieb Forst.

Die Entwicklung der freien Finanzspitze - aus dieser ergibt sich die finanzielle Leistungsfähigkeit der Gemeinde - zeichnete sich wie folgt ab: 1982 Ü 13.ooo DM, 1983 Ü 14.ooo DM, 1984 Ü 12.000 DM, 1985 Ü25.000 DM. Vom Volumendes Vermö­genshaushaltes (1.257.000 DM) entfallen auf investive Ausga­ben 475.000 DM und auf Umschuldungen und Tilgungsleistun­gen 782.ooo DM. Die Umschuldung soll durchgeführt werden, da man sich hieraus eine Verbesserung der Kreditbedingungen erhofft, die zu einer Entlastung beim Schuldendienst führen werden. Die nachfolgenden Maßnahmen sollen im Haushalts­jahr 1982 verwirklicht werden:

1. Ausbau des Kinderspielplatzes 1 0.000 DM

2. Bau der Brunnenanlage in der Lindenstr. 5 .000 DM

3. Erwerb von Straßenparzellen 1.000 DM*

4. Ausbau der Bachstraße einschl. Straßen­oberflächenentwässerungsanteil und den in

1982 kassenwirksamwerdenden Grunderwerbs­kosten 261.ooo DM

5. Ausbau der Bergstraße einschl. Straßen­oberflächenentwässerungsanteil 128.000 DM

6 . Restfinanzierung der Gelbachstraße 60.000 DM

7. Errichtung von 2 Fertiggaragen als Geräte-

und Lagerraum I 0 . 000 DM

Die Finanzierung dieser Vorhaben wird durch die folgenden Ein­nahmen gesichert:

1. Zuschuß zum Ausbau des Kinderspielplatzes 1.000 DM

2. Erschließungs- und Ausbaubeiträge 412.ooo DM

3. Beantragte Landeszuweisung zum Ausbau

der Bachstraße 5o.ooo DM

4. Zuführung vom Verwaltungshaushalt 24.ooo DM

Ein Ausblick auf die Jahre 1983 bis 1985 zeigt, daß der Grund­erwerb in der Bachstraße, der Ausbau von Wirtschaftswegen sowie die Errichtung einer Kegelbahn -1. Bauabschnitt (1985) Investitionen der kommenden Jahre darstellen.

STAHLHOFEN:

Bericht über die Sitzung des Ortsgfemeinderates Stahlhofen vom 29.1.1982

Erweiterung der Straßenbeleuchtungsanlage beschlos­sen

Einstimmig vergab der Rat den Auftrag für die Installation von weiteren drei Straßenleuchten. Diese Straßenleuchten sollen an folgenden Standorten aufgestellt werden:

1. Kirchstraße am Anwesen Diel

2. am Fußweg Brunnenstraße / Flachsbruch

3. Fußweg Ringstraße /Gartenstraße am Anwesen Lenz / Jansen

Rat erörterte Änderungswünsche zur Fortschreibung des Flächennutzungsplanes der Verbandsgemeinde Montabaur

Um die Belange der Ortsgemeinde Stahlhofen sicher gestellt zu wissen, beriet der Rat über - nach seiner Auffassung - notwen­dige Änderungen des Flächennutzungsplanes. Diese Änderungs­vorschläge werden nunmehr in die Beratung über die Fort­schreibung des Flächennutzungsplanes mit einfließen.

Konkret wurde vom Rat vorgeschlagen, das Gebiet südöstlich der K 175 als Wohnbaugebiet bis zur Gemarkungsgrenze Rup­penrod auszuweisen. Derzeit ist im Flächennutzungsplan nur eine Teilfläche im benannten Gebiet als Wohnbaufläche ausge­wiesen. Da nach Auffassung des Rateseine landwirtschaftliche Nutzung der Restfläche nicht mehr möglich ist, biete sich die vollständige Ausweisung bis zur Gemarkungsgrenze Ruppenrod als Wohnbaufläche an.

was-^»;wo

Grundschule Horbach

Samstag, 6.2.1982,9.oo bis 12.oo Uhr, Elternsprechtag an der Grundschule Horbach. In den jeweiligen Klassenräumen der Schulkinder. Die Eltern werden gebeten, von dieser Mög­lichkeit Gebrauch zu machen.

STAHLHOFEN

FSV Gelbachtaler Sportfreunde

Sonntag, 7.2. 1982 Spiel in Stahlhofen gegen die Mannschaft aus Ahrbach. Anstoß: 14.3o Uhr.

HOLLER

MGV Frohsinn Lyra

Fastnachtsamstag,2o. 2.1982, Kappensitzung. Kartenvorver­kauf Dienstag, 9.2. 1982 von 19.oo bis 21 .00 Uhr in der Sport- und Kulturhalle Holler. Ab 1o.2. 1982 in der Bäckerei Edmund Weidenfeller, Hauptstraße 22.

HOLLER /UNTERSHAUSEN:

Schulschwierigkeiten und Gesundheitserziehung

Seit Mitte Januar wird mittwochs um 17.25 Uhr im SWF 3 das Fernsehkolleg "Schulschwierigkeiten und Gesundheitserzie­hung" ausgestrahlt. Dieser Kurs will angemessene Hilfen für Schulschwierigkeiten anbieten. Erzieherische, psychologische, soziale und körperliche Aspekte werden besprochen. Themen sind: Schulschwierigkeit, Aufmerksamkeit - Konzentration, wie Schulschwierigkeiten im Unterricht entstehen, Störungen im Unterricht, Schulangst, Strafe. Der Kurs will aber auch anre­gen, daß interessierte oder betroffene Eltern und Lehrer mitein­ander über Belastungen durch Schule ins Gespräch kommen. Eltern aus Holler / Untershausen, die in gelockerter Atmos­phäre an einem solchen Gespräch interessiert sind, sind dazu herzlich eingeladen: 1. Treffen am Dienstag, 9. Februar 1982. 2o.oo Uhr bei Helga und Heinz-Peter Rüffin, Moselstraße 1, 5431 Holler, Tel. 1757o. An diesem Abend können auch schon ausgestrahlte Sendungen per Video-Cassette gesehen und be­sprochen werden.