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Montabaur 8/49/81
Einladung zum Seniorennachmittag
Am Sonntag, 6.12.1981,15.00 Uhr veranstalten Zivilgemeinde und Kirchengemeinde gemeinsam den Altennachmittag in der Gaststätte Herzmann. Alle älteren Mitbürger -gleich welcher Konfession - sind da zu eingeladen.
Für Kaffee und Kuchen ist gesorgt.
Wir hoffen, Ihnen einen unterhaltsamen Nachsmittag bieten zu können.
Ferdinand, Ortsbürgermeister
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HEILIGENROTH Freiwillige Feuerwehr
Samstag, 12.12.1981, 20.00 Uhr Jahreshauptversammlung im Gasthaus Neuroth.
Die Mitglieder, die noch am Ausflug vom 17. bis 20. Juni 1982 nach Berlin teilnehmen möchten, werden gebeten, sich bis zum 5.12.1981 zu melden.
RUPPACH-GOLDHAUSEN:
Cheza Nostra
Samstag, 5.12.1981, 17.00 Uhr Chorprobe im Pfarrzentrum.
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Anmeldung der Schulneulinge 1982 von Eitelborn und Neuhäusel
Der Schuleinschreibetermin der Schulneulinge 1982 findet
am Dienstag, dem 15. Dezember 1981,
in der Augst-Schule Neuhäusel statt,
für Neuhäusel ab 16.00 Uhr, für Eitelborn ab 16.30 Uhr.
EITELBORN:
Aus der Arbeit des Rates
Umfangreich und von besonderer Bedeutung war die Tagesordnung, die den Ratsmitgliedern mit der Einladung zur Sitzung am 20.11.1981 zugegangen war. Alle Ratsmitglieder waren rechtzeitig erschienen.
Nachtragshaushalt 1981 verabschiedet Auf eine ausführliche Erläuterung des Nachtragshaushaltsplanes der Gemeinde für 1981 konnte verzichtet werden, denn sowohl im Haupt- und Finanzausschuß wie in den einzelnen Fraktionen wurde gute Vorarbeit geleistet.
So sprachen sich alle im Rat vertretenen Fraktionen kommentarlos für die Verabschiedung des vorgelegten Nachtragsetats aus.
Infolge nicht einkalkulierter Mehreinnahmen bei der Waldwirtschaft sowie der Streichung und Verschiebung ursprünglich vorgesehener Bauvorhaben wurden Mittel frei, die für zusätzlich durchgeführte Maßnahmen verwandt werden konnten.
Überdies hat sich die zunächst vorgesehene Darlehensaufnahme um voraussichtlich 190.400,- DM verringert, so daß auch im kommenden Jahr trotz der allseits angespannten Finanzlage notwendige Investitionen getroffen werden können. •
Gartenstraße wird erneut abgerechnet
Gestützt auf die verwaltungsgerichtliche Entscheidung und im Nachgang zu der „Alleinbeschlußfassung" durch den ll.Orts- beigeordneten vom 9. Okt. hat der Rat (1/3 der Ratsmitglieder waren für diese Entscheidung erforderlich) nunmehr den formellen Beschluß über die Abrechnung dieser Straße nach der Erschließungssatzung erneut gefaßt.
Gegenteilige Auffassung führte zum Verlassen des Sitzungssaales durch die SPD-Ratsfraktion
Die Meinungen der Ratsmitglieder waren geteilt, als es darum ging, die von der SPD-Ratsfraktion eingebrachte Formulierung über eine frühere Sitzungsdiskussion in der Niederschrift aufzunehmen.
Ausgehend von einer Entscheidung, die im Laufe einer Beratung im Rat entstandenen Differenzen zwischen dem Vorsitzenden und dem CDU-Fraktionssprecher ins Protokoll aufzunehmen, war über den von der SPD-Fraktion vorgelegten Wortlaut zu entscheiden.
Während der Vorsitzende in Anbetracht dessen, daß über die Sitzungen ausschließlich Entscheidungsprotokolle geführt werden und unter Hinweis auf den Inhalt des Protokolls über die letzte Sitzung eine weitere Aufnahme für überflüssig hielt, war die Mehrheit des Rates mit dem Wortlaut nicht einverstanden.
Diese Mehrheitsentscheidung war für die SPD-Ratsfraktion Anlaß genug, die Sitzung zu verlassen, so daß die weitere Tagesordnung von den FWG- und CDU-Ratsmitgliedern bewältigt wurde.
Bebauungsplan „Helfensteinstraße" geändert
Zwei einfachen Änderungsanträgen des Bebauungsplanes
Helfensteinstraße wurde zugestimmt.
Es handelte sich um unwesentliche, unbedeutende Abweichungen von den Planfestsetzungen.
Abrechnung des Verbindungsweges Hunsel-Gartenstraße
Ebenfalls ausschlaggebend für die Abrechnung des Gehweges (mit Treppenanlage) zwischen Hunselweg und Gartenstraße waren die in Parallelfällen ergangenen gerichtliche Entscheidungen und Aussagen.
Der Bedeutung dieses Gehweges angemessen für die Anwohner einerseits und’als Fußverbindung zwischen dem Ortskern und dem Neubaugebiet Hunsel-Nörrenpfad andererseits war ein Abrechnungsmodus von 50 % zu Lasten der Anlieger geboten, dem der Rat zustimmte.
Abrechnung „Wattehahn" neu beschlossen
Wiederum war es eine Gerichtsentscheidung, die den erneuten Beschluß zur Abrechnung des Wattehahnweges notwendig machte, wobei es sich lediglich um das Nachholen eines Formerfordernisses handelte.
Unterschriftensammlung zum Bebauungsplan „Wässer"
Der verspätet eingegangenen Eingabe verschiedener Anwohner des in der Planung stehenden Baugebietes „Wässer" vermochte der Rat nicht vollends zu entsprechen.
Die Kreisplanung wurde jedoch beauftragt, die Forderungen näher zu untersuchen und hierzu ihre Stellungnahme abzugeben.
Zweite Bus-Haltestelle immer noch unklar
Mit Befremden nahmen die Ratsmitglieder Kenntnis von der letzten Stellungnahme der Bundespost über die verkehrliche Bus-Regelung während der Wintermonate.
Ärgerlich insoweit, als sich hier trotz mehrfacher Bemühungen seitens der Gemeinde und auch gegenseitiger Zugeständnisse die Ungereimtheiten nach wie vor häufen.
Es wurde betont, daß den von der Post gestellten Forderungen schon im Interesse unserer ortsansässigen Fahrgäste nicht uneingeschränkt entsprochen werden kann.
Es wurde darauf verwiesen, daß nicht nur in Eitelborn die Verkehrsverhältnisse während der Wintermonate nicht immer ideal sind.
Es müssen die in anderen Gemeinden als selbstverständlich geltenden Regelungen auch in Eitelborn Anwendung finden.
Die Bemühungen seitens der Gemeinde werden insoweit fortgesetzt.
Hümmerich, Ortsbürgermeister

