Montabaur 3/20/81
UNTER DEN TÜRMEN VON SANKT PETER
Die katholische Kirchengemeinde Montabaur veranstaltet am Samstag und Sonntag, den Juni 1981
ein großes Fest als Straßenfest in der Fußgängerzone der Stadt. Der Pfarrgemeinderat hat diesen mutigen Beschluß gefaßt, weil er den 6500 Mitgliedern der Pfarrei und ihren zahlreichen Gästen Gelegenheit geben möchte, auch außerhalb der Kirche Gemeinde zu erleben, gemütlich zusammen zu sitzen, miteinander zu sprechen, froh zu sein, sich unterhalten zu lassen oder auch andere zu beglücken.
Neben der Pflege solcher mitmengchlicher' Beziehungen soll das Pfarr— fest aber auch ein konkret materielles Anliegen haben. Es geht um die Finanzierung des Kirchplatzes, der zum größten Teil Eigentum der Pfarrei Montabaur ist und dessen Gestaltung erhebliches Geld kosten wird, auch wenn man die Kosten so gering wie möglich hält. Da das Bistum Limburg für solche Baumaßnahmen keine Zuschüsse leisten kann, sind Pfarrer und I farrgemeinderat ermuntert worden, das Pfarrfest unter dieses Anliegen zu stellen.
Der Kirchplatz hat Bedeutung auch über die- katholische Kirchengemeinde hinaus. Das zeigt sich darin, daß neben den kirchlichen auch außerkirchliche und städtische Gruppen und Vereine, auch einzelne Personen ihre Mitwirkung beim Pfarrfest spontan zugesagt haben. Zwischen Rathaus und Kirche wird von Samstagnachmittag bis Sonntagnachmittag ein großes Treiben herrschen: Essen und Trinken, Unterhaltung für Groß und Klein, Spiele und Späße von der Jugend für sich selbst und andere, Musik,
Tanz uns Spiel.
Wenn Petrus, der Schutzpatron der Kirche, die Witterung günstig beeinflussen wird, muß alles eine gute Sache werden.
Damit wir Ihnen in unserer
CAFETERIA
beim Pfarrfest eine große Kuchenauswahl anbieten können, erbitten wir Ihre Hilfe. Füllen Sie bitte den unteren Abschnitt aus, und geben Sie ihn bis zum 31.5.8l in Montabaur im Pfarrbüro, in Eschelbach bei Frau Loni Thewalt oder Frau Brigitte Lind, im Gelbachtal jeweils bei den Küsterinnen ab.
Name u. Anschrift:..
Ich bin bereit für das Pfarrfest folgenden Kuchen zu spenden:
Montabaur, den
(Unterschrift)

