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Montabaur 4 / 13/81

1862 J.M.J. 28.7.1862

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1880

1920

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Am 28ten April des Jahres 1862 wurde die höhere Töchterschule zu Montabaur eröffnet, welche auf fast wunderbare Weise entstanden ist. An einem Tag wurde Sr.Hochwürden Herrn Stein, Pfarrverwal ter zu Montabaur, durch einen Herrn Geistlichen (Pfarrer Diefenbach aus der Augst) die Mitteilung gemacht, daß eine Dame (Fräulein Klein) sich hergegeben habe, eine höhere Töchterschule zu grün den, welche aber mit der Realschule ver­bunden werden sollte. Doch es sollte zum großen Heile der ganzen Stadt Montabau nicht dahin kommen. Herr Pfarrverwalter Stein, dem das Wohl der Gemeinde insbe­sondere am Herzen lag, kam der Errich tung benannter Töchterschule (ohne Real schule) durch ein Gesuch an die Hohe Landes Regierung zuvor.

1877 >

Als Folgewirkung des Kulturkampfes wurde durch Gesetz vom 31.5.1875 die Schule nach nur 15jähriger Tätigkeit auf gehoben. Da die Gefahr bestand, daß das Gebäude von Staats wegen beschlagnahmt würde, verkaufte die Genossenschaft das Haus samt den Mobilien an den pensioniei ten Lehrer Peter Joseph Eiffler in Marien rachdorf für DM 225.000,--.

Die Anstalt wurde von Montabaur nach Lütterade in Holland verlegt

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das von den Schwestern errichtete Gebäude der preussischen Unterrichtsverwaltung an. Der Ankauf kam zustan 7.11.1880 fand der Umzug des Lehrerseminars vom Schloß in das ehemalige klösterliche Gebude statt.

Nach 43 Jahren am 22. April 1920 eröffnen die Armen Dienstmägde Jesu Christi wiederum die Höhere Mädchenschule in Montabaur. Die Schule nannte sich nunSelekta" Sie war damals uniargebracht im heutigenGasthaus zur Post"

1922

Am 16.8.1922 zieht die Selekta in die Katharinenschule Präparandie in der Gelbachstraße um.Die Räumlichkeiten in der Bahnhofstraße waren zu eng geworden.

1937/38

Der stufenweise Abbau der Schule ist nicht mehr zu verhindern. Eine von Schwestern geführte Lehranstalt entspricht nicht dem Zeitgeist

1939

Am 24. März 1939 wird die Schule aufgelöst Das Schicksal der ehemaligenHöheren Töchterschule" ist besiegelt.

Nach den Aufzeichnungen der Chronik ist es wohl berechtigt die Jahre in Montabaur schicksalhaft zu nennen.

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Präparandie in der Gelbachstraße - erbaut 1902 -

Vorstehende Angaben wurden entnommen aus den Aufzeich­nungen des Klosterarchivs in Dernbach und des Stadtarchivars in Montabaur.

Einzelbeiträge hat Herr Konrektor i.R. Heinrich Fries beige­steuert.