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Montabaur 10 / 12 / 81

Auch hier soll ein Vergleich der Zahlen der Jahre 1981 und 198o durch die folgende Aufstellung ermöglicht werden.

Ausgabeart

1. Kreisumlage, Verbandsgemeinde­umlage

2. Gewerbesteuerumlage

3. Sächlicher Verwaltungs- und Betriebs-, aufwand

4. Zuführung zum Vermögenshaushalt

5. Personalausgaben

6. Zinsausgaben

7. Zuweisungen, Zuschüsse

8. Sonstige Finanzausgaben ' (Deckungsreserve)

Haushaltsansatz 1981 DM v.H.

4.636.000,--

41,29

9o5.5oo,--

8,o6

1.899.320,»

16,91

999.o5o,~

8,9o

1.346.000,-

11,99

931.330,-

8,29

475.550,--

4,24

36.000,--

o,32

11.229.o5o,-- 1 oo.oo

Haushaltsansatz 198o

DM

v.H.

4.272.100,--

38,99

977.000,--

8,92

1.813.100,--

16,55

1.375.000,--

12,54

1.168.350,--

1o,66

854.150,--

7,8o

46o.96o,--

4,21

36.000,--

o,33

1o.956.66o,-- 1 oo,oo

Die Umlagebelastung steigt um 364.2oo DM. Von dieser Summe wird ein Teilbetrag (111.3oo DM) durch die gestiegenen Umlage­grundlagen verursacht. Der Differenzbetrag (252.9oo DM) ist auf die Erhöhung des Umlagesatzes bei der Verbandsgemeindeum- lage zurückzuführen. Die Gewerbesteuerumlage ist unmittelbar von der Höhe des Steueraufkommens abhängig. Die erwartete Ver­ringerung der Einnahmen führt also zur Senkung der Gewerbesteuerumlage.

Die sächlichen Verwaltungs- und Betriebsausgaben steigen um 86.22o DM (= 4,76 v.H.) eine Folge insbesondere der allgemeinen Preissteigerungen. Der Anstieg der Personalausgaben (177.65o DM) beruht mit 44.7oo DM auf linearen Erhöhungen. Im Forsthaushalt werden nach dem Hauungs- und Kulturplan für 1981 gegenüber 198o = 66.45o DM an Mehrkosten erwartet. Für die Betreuung im Haus der Jugend durch Sozialarbeiter sind Personalkosten in Höhe von 66.5oo DM bereitgestellt.

Die Zinsausgaben steigen um 77.18o DM ( 8,29 %). Hier schlägt die allgemeine Zinserhöhung zu Buche. Außerdem wachsen die Zinsbelastungen in 1981 durch die zu erwartende Neuverschuldung.

Die Ausgaben des Verwaltungshaushaltes steigen um insgesamt 648.34o DM. Bei den Einnahmen ist jedoch nur ein Zuwachs von 272.39o DM zu verzeichnen. Dies führt zwangsläufig zu einer Reduzierung der Zuführung zum Vermögenshaushalt.

2. Darstellung und Erläuterung des Vermögenshaushaltes

Der Vermögenshaushalt schließt mit einem Volumen von 7.948.5oo DM ab. Das bedeutet gegenüber 198o einen Rückgang von rd. 688.000 DM (= 7,97 %). Gegenüber dem Rechnungsergebnis 1979 ist ein Rückgang um 368.ooo DM (= 4,42 %) zu verzeichnen. Die Entwicklung der wichtigsten Einnahmen und Ausgaben des Vermögenshaushaltes in den Jahren 1979'bis 198o ist in der nachfolgenden Übersicht dargestellt:

E i n na h me-/A usga bea rt

Haushalt 1981 D

sansatze

M 198o

Rechnungsergebnis 1979

EINNAHMEN

Zuführung vom Verwaltungshaushalt

999.o5o,--

1.375.000,--

1.649.828,--

Entnahmen aus Rücklagen/Rückflüsse

8.9oo,"

410.600,--

11.245 --

von Darlehen

Erlöse aus Vermögensveräußerungen

2.388.500,--

3.145.700,--

252.757,--

Beiträge

1.587.5oo,"

1.249.500,--

785.436 --

Zuweisungen und Zuschüsse für Investitionen und Investitionsförderungsmaßnahmen

1.1o1.1oo,--

1.3o6.3oo,--

2.217.096,--

Einnahmen aus Krediten

1.863.450,--

1.149.300,--

3.400.000,--

Sonstige

V"

8-

7.948.5oo,"

8.636.4oo,--

8.316.370,--

Einnah me-/Ausgabeart

Haushaltsansätze

1981 D.M 198o

Rechnungsergebnis 1979

AUSGABEN

Zuführung an Rücklagen

Vermögenserwerb

Bauausgaben

Zuweisungen und Zuschüsse für Investitionen

839.7oo

3.731.000

3.o77.2oo

1.o14.1oo

4.637.000

2.718.800

2.472.551

3.664.o6o

816.281

387.9o8,-

Tilgung von Krediten

Sonstige

7.647.900,"

3oo.6oo,

8.369.9oo,~ 258.5oo,-- 8.000,

6.952.892,--

975.548,-

22,-

7.948.500,--

8.636.4oo,

8.316.370,--