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Montabaur 14 / 3 / 81
2. Stärkere Beachtung des Fußgängers
Dies wird erreicht, indem strikt unterschieden wird zwischen der Duchgangsstraße (Kreisstraße) und Wohnstraßen,
In den Wohnstraßen.die als verkehrsberuhigte Wohnbereiche ausgewiesen werden,sind Kraftfahrer und Fußgänger gleichberechtigt.Die Fahrzeuge müssen in einer solchen Straße Schrittgeschwindigkeit fahren. Fußgänger dürfen die Straße in ihrer gesamten Breite benutzen. Dies ist besonders wichtig für Kinder und ältere Mitbewohner.
3. Die Durchgrünung der Ortslage
Hier soll durch die Anlegung von zwei Grünanlagen mit einem kleinen Dorfplatz und der Anpflanzung von Bäumen ein weiterer Schwerpunkt gesetzt werden.
4. Ausbau der Kreisstraße und Anlegung von beidseitigen Bürgersteigen, Anlegung von zwei Bushaltestellen in der Ortsmitte.
Zur Frage der Kostenbeteiligung stellte der Beigeordnete Reusch fest, daß die Kosten für die Kanalisation vom Kreis und der Verbandsgemeinde getragen werden. Die Aufwendungen für den Straßenbau obliegen dem Kreis, während die Kosten für die Bürgersteige zwischen Gemeinde und Anlieger aufzuteilen seien. Bei den Abbruchkosten und den Entschädigungen für etwa aufzukaufende Häuser erfolge eine Verteilung zwischen Kreis und Gemeinde nach der Breite der Straße und des Bürgersteiges in diesem Bereich. In diesem Zusammenhang sei aber anzumerken, daß die Kostenlast der Gemeinde zu mehr als der Hälfte wiederum vom Land bezuschußt wird.
Zur Frage der Kosten der Erneuerung der Ortskanalisation in den Altbaugebieten konnte der Beigeordnete Reusch beru higend mitteilen, daß diese Aufwendungen im vollen Umfange von der Verbandsgemeinde übernommen werden.
Zum Bebauungsplan „Ortslage" werden aus der Bürgerschaft folgende Anregungen gegeben:
Es soll geprüft werden, ob die Kreisstraße nicht eine andere Linienführung durch die Ortslage erhalten kann.
Im Bereich des Kinderspielplatzes muß eine Teilfläche für die Bushaltestelle in Anspruch genommen werden. Hier wird angeregt, zu prüfen, ob die Bushaltestelle nicht verlegt werden kann.
Ein weiterer Anlieger äußert Bedenken gegen die Einbeziehung eines bebauten Grundstückes in die künftige Straßenführung.
Der Beigeordnete Reusch sichert zu, daß diese Anregungen zusammen mit der Kreisplanungsstelle überprüft würden.
Nach den Ausführungen des Beigeordneten der Verbandsgemeinde im Rahmen der Bürgerbeteiligung zum Bebauungsplan „Ortslage" erfolgt ein Bericht des Ortsbürgermeisters.
Dem Bericht des Ortsbürgermeisters ist zu entnehmen, daß die für das Jahr 1980 vorgesehenen Maßnahmen zum größten Teil durchgeführt werden konnten. Er verweist hierbei insbesondere auf
a) Ausbau der Mühlenstraße
b) Ausbau des Weges an der Schule
c) Ausbau der Bergstraße
d) Bau des Weges zum Kirmesplatz
e) Errichtung der Baustraße „Im verlängerten Baumort" nach Verlegung der Versorgungs- und Entsorgungsleitungen
Er teilt weiterhin mit, daß mit Hilfe des Naturparks Nassau unterhalb vom Bornkasten ein neuer Wanderweg, der gleichzeitig auch als Holzabfuhrweg dient, gebaut wurde.
Zum Bau einer Gemeindehalle teilt Ortsbürgermeister Bendel mit, daß hierfür ein Plan aufgestellt wurde, der den Bau einer Halle an die Schule vorsah. Dieses Vorhaben sei jedoch zurückgestellt worden, da die finanziellen Mittel zum gegenwärtigen Zeitpunkt eine Realisierung nicht gestatten würden.
Vorausschauend auf das Jahr 1981 teilte er mit, daß neue Bauplätze vermessen und zum Verkauf angeboten würden. Von diesen Bauplätzen sollen einige zurückgehalten werden, um diese ggf. Bürgern, die im Rahmen des Ausbaues der Kreisstraße Grundeigentum abgeben, zur Verfügung zu stellen.
Nach Abschluß der Ausführungen des Ortsbürgermeisters erfolgt ein allgemeiner Bericht des I. Beig. der Verbandsgemeinde,Herrn Reusch, über Maßnahmen, die die Ortsgemeinde betreffen.
Herr Reusch teilt mit, daß mit dem Erweiterungsbau der auch für Nomborn zuständigen Hauptschule in Nentershausen bereits begonnen worden sei. Die Kosten würden sich auf rd. 4 Mio.DM belaufen. Es entstünde eine voll ausgebaute zweizügige Hauptschule.
Zum Flächennutzungsplan teilte er mit, daß dieser Anfang 1981 rechtskräftig wird.
Im Rahmen eines Berichtes über Probleme der Abwasserbeseitigung teilte er mit, daß für das Jahr 1981 aufgrund des Abwasserabgabengesetzes mit einer Erhöhung der Kosten für die Abwasserabgaben zu rechnen sei. Die voraussichtlichen Kosten könnten im ersten Jahr bis zu 0,30 DM je cbm betragen und bis 1986 auf ca. 1,08 DM je cbm ansteigen. Man hoffe jedoch, daß diese Abgabe, die zwar von der Verbandsgemeinde erhoben wird, aber voll an den Staat abzuführen ist, deutlich unter den benannten Werten liege.
Eine erfreuliche Tatsache sei, daß mit dem Bau eines 700 cbm großen Behälters in Nomborn, der für den gesamten Ortsbereich Bedeutung habe, begonnen worden sei.
Im weiteren Verlauf der Sitzung erfolgten Anregungen der Bürger zu verschiedenen Problembereichen.
Generalversammlung des VfR Nomborn 1920
Am Freitag, dem 16.1.1981,20.30 Uhr findet im Clubhaus am Sportplatz die Generalversammlung des VfR Nomborn 1920 statt. Alle Mitglieder, besonders die weiblichen Mitglieder, sind zu dieser Versammlung recht herzlich eingeladen.
Auf der Tagesordnung stehen so interessante Punkte, wie Wahl des neuen Vorstandes und u.a. Anträge, Anregungen und Wünsche des Vorstandes und der Mitglieder.
SG Elbert-Welschneudorf
Am Sonntag, dem 18.1.1981, bestreitet unsere I. Mannschaft ihr erstes Meisterschaftsspiel in der Rückrunde gegen die Mannschaft aus Selters. Das Spiel findet um 15.30 Uhr auf dem Sportplatzgelände in Oberelbert statt.
NIEDERELBERT:
Dem Goldenen Hochzeitspaar „Weyand'' gilt unser Glückwunsch
Die Eheleute Joserf Weyand und Loni geb. Keul, Niederelbert, Hauptstr. 35, feiern am Montag, dem 26. Jan.1981,in körperlicher und geistiger Frische ihr goldenes Ehejubiläum.
Dem hochverehrten Jubelpaar wünsche ich im Namen der Bürgerschaft von Niederelbert Gesundheit, Glück und ein noch recht langes Leben im Kreis ihrer Kinder und Enkelkinder.
Hübinger, Ortsbürgermeister
Hinweis für die Ortsvereine:
Die Ortsvereine und die Bevölkerung von Niederelbert werden dem Jubelpaare Weyand am Freitag, dem 23. Januar 1981 ein Ständchen darbringen.

