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hluq Prof- Deilmann vor, weißen Betonstein zu ver- ialien , p assa de mit Kunstschiefer einzudecken. Alter- nlin ar der Vorschlag, auch die Brüstung mit Schiefer teiden und weiße Fensterbänder zu verwenden.

... ,»ht der Vorschlag des Landeskonservators, das inro tem Ziegelstein zu mauern Der Planer war jedoch

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Kr Auffassung,

da im Stadtkern das bestehende Rathaus

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Materialverwendung her als dominierendes Struktur­

besondere Charakteristik zeigen sollte, die

lauf den eigenen Erweiterungsbau übertragen werden sollte, lieb andernfalls der Rathauserweiterungsbau im Vergleich übrigen Gebäuden auf den Konrad-Adenauer-Platz als ftörper erweisen könnte.

latzgestaltung machte der Pianer darauf aufmerksam, daß r ezum Durchlaufen einlädt. Der Innenhof bietet sich zum fcllen von Stühlen, etwa durch ein Cafe an. Künstlerische Itewerden durch denSchusterbrunnen" gesetzt, für des- etaltung ein Wettbewerb stattfinden soll.

lau insgesamt soll durch Streifen, die als Entwässerungsrin- Ln, gegliedert werden. Die Entwässerungsrinnen werden Eldeinpflaster gestaltet, während der Platz insgesamt durch Lrbundpflaster ausgelegt werden soll. Außerdem sind [Pflanzungen und Pflanzkübel sowie Bänke vorgesehen, so «Angebot für den Aufenthalt auf diesem Platz besteht, bin Grundelement entwickelt worden, das auf die Gesamt- lang des Konrad-Adenauer-Platzes bezogen ist. Der Zugang sfparagesoll mit Pflanzbeeten ansprechend gestaltet werden.

Bießend wurde über die vorgelegte Planung lebhaft debat- BieRatsmitglieder stellten Fragen und brachten Änderungs- Le ein. Davon ist im wesentlichen folgendes festzuhal-

Iwurdevorgeschlagen, auf die Passage und den Lichtinnen- pzu verzichten, um eine größere Fläche für Ladengeschäfte Jeithalten zu können Dem hielt der Planer entgegen, daß fch den Verzicht auf die Passage, zwar die Ladenflächen größert werden könnten. Gleichzeitig hätte dies aber die hative Folge, daß sich die Ausstellfläche der Fenster um [Hälfte reduzieren würde. Auch den Lichtinnenhof hielt [Planer für unbedingt notwendig, um für eine ausreichen- Ißelichtung und Beleuchtung sowohl des Verwaltungstrak- lalsauch der Ladengeschäfte und der Passage zu ermög- tien, Dies sei auch nach dem Bauordnungsrecht erforder-

seweitere Frage bezog sich darauf, ob das Rathaus genü- dReservefläche für evtl. Erweiterungen der Verwaltung- der Zukunft beinhaltet Die Antwort sowohl der Verwal- igals auch des Planers lautete, daß man die nach den Richt­en zulässige Reservefläche in den Plan ausgewiesen

Jg^rmeister Mangels wies darauf hin, daß das 3. Oberge- im bestehenden Rathausgebäude, das nach den derzei- f n Planungen als Abstellfläche verwendet werden soll, im Walle wieder als Bürogebäude verwendbar sei, wenn- i^b dies nach Möglichkeit wegen der räumlichen Verhält- ^ nicht geschehen solle. Mit Blick auf die weitere Zu- [' das stellte Prof. Deilmann klar - sei auch eine räum- f Ausdehnung auf Nachbarflächen möglich, wenn die ^^Verhältnisse zu klären seien.

t Planer wurde auch gefragt, ob es möglich sei, für die i Waltung Alternativen zu entwickeln, diemehr grün" en. E^raufhin wies Prof. Deilmann auf die Begrenzung °9lichkeiten hin, die sich daraus ergibt daß unter A Qnrad-Adenauer-Platz die Tiefgarage ist Es sei kaum I -inBeton Bäume zu setzen. Allenfalls für einige Baum- n l'iFlachwurzler) sei mit einem genügenden Wachstum

zu rechnen, wenn man entsprechende Sockel anlege

Er signalisierte aber Bereitschaft, darüber eine Alternativ-Planunq erstellen.

Aufmerksam wurde auch auf die Tatsache gemacht, daß der Wunsch nach mehr Eingrünung möglicherweise auch mit der Zielsetzung kollidiert, den Konrad-Adenauer-Platz zu einem Kommunikationszentrum zu machen. Schließlich seinen Grün­flächen in diesem Bereich sehr kostenträchtig bezüglich ihrer Unterhaltung.

d) Der Planverfasser wurde auch gefragt,wie er es mit den Kosten halte". Ein Ratsmitglied erklärte, nach seinen Informa­tionen seien bei einigen der von Prof. Deilmann vorgestellten Vergleichsprojekten die von dem Büro erstellten Kostenvoran­schläge erheblich überschritten worden Prof. Deilmann wies die Behauptung als unwahr zurück. Inden genannten Beispiels­fällen seien überwiegend die Kosten mit einer Präzision eingehal­ten worden, die selbst den Bauherrn überraschte. In den ande­ren Fallen sei die Teuerung auf Änderungswünsche des Bauherrn zurückzuführen, also nicht vom Planungsbüro zu vertreten Für die Planung in Montabaur bezifferte er die Kosten auf ca

8 Mio. DM. Er wies aber auf die Imponderabilien hin, die sich aus der Baupreisentwicklung ergeben

e) Auf entsprechende Fragen wurde auch erläutert, daß die Planung bereits so detailiert ist, daß die Funktion der Räu­me auf die vorhandenen Personen bezogen ist. Die Verwal­tung hat hier ihre Vorstellungen bezüglich einer rationellen und funktionsgerechten Zuteilung der Räume unter Beach­tung der Stärke der Abteilungen vorgebracht, wobei das Büro Deilmann seine Erfahrungen auch hat einfließen lassen. Bürgermeister Mangels wies darauf hin, man habe großen Wert darauf gelegt, die Abteilungen mit starkem Publikums­verkehr in den unteren Bereich sowohl des Rathauses als auch des Rathauserweiterungsbaues unterzubringen, um sie für den Bürger leicht zugänglich zu machen.

f) Diskutiert wurde auch über die Frage, ob Großraumbüros oder Einzelbüros geschaffen werden sollen. Prof . Deilmann erklärte, er sei grundsätzlich ein Freund eines Großraumbüros. Dies lasse sich aber bei der vorliegenden Planung nicht reali­sieren, vor allem weil die vorhandenen Gebäudesubstanzen genutzt werden sollen und Vorgaben beinhalten.

g) Bürgermeister Mangels beantwortete die Frage, ob die im Erdgeschoß des Rathauserweiterungsbaues ausgewiesenen Ladenflächen auch tatsächlich verkauft werden könnten, durch den Hinweis, daß die Nachfrage das vorhandene Ange­bot übersteigt

h) Auf die Frage eines Ratsmitgliedes, vertrat Prof. Deilmann die Auffassung, daß die sehr aktuelle Frage der Energieein- sparung sich handwerklich besser lösen lassen, wenn das Rathaus mit Naturschiefer verkleidet werde.

i) Dem Wunsch nach Größenangabe kam der Mitarbeiter des Büros Deilmann, Jungglas, nach :

Das Gebäude habe ein Volumen von 8 570 cbm umbauter Raum. Darin ist die Eingangshalle im Erdgeschoß mit erfaßt. Die Fremdnutzung beträgt 3.500 cbm.

In den oberen Etagen beträgt die reine Nutzfläche 1,655 qm.

Der Sitzungssaal hat 224 qm und die Bürgerhalle 140 qm.

j) Gefragt wurde auch nach evtl. Umbaukosten im Altbau. Bür­germeister Mangels wies auf die notwendigen Veränderungen in der Bürgerhalle hin; ansonsten ergäbe sich keine Notwen­digkeit am vorhandenen Rathaus größere Veränderungen vorzunehmen. Vor allem sei auch die Ausstattung mit Büro­möbeln im wesentlichen ausreichend. Aus Gründen der Platz­einsparung sei in dem einen oder anderen Bereich jedoch zu überlegen, ob Einbauschränke installiert werden.

Der Bürgermeister wies auch darauf hin, daß die Heizungsan­lage im Rathaus Anlaß zu der Sorge bietet, ob sie noch durchhält" bis der Rathauserweiterungsbau steht