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, Jahr des Kindes - Ulla Schmidt will Pflegestellen für Pflege­kinder in Familien vermehren

Kreis soll Pflegeeltern um­fangreicher unterstützen. Initiative von Ulla Schmidt Warteliste für Adoptier­willige

WESTERWALD. Nur mit recht bescheidener finan­zieller Unterstützung kön­nen Familien im Wester­waldkreis rechnen, die ein fremdes Kind in Pflege neh­men, Zwischen 290 und 405 Mark bezahlt der Kreis. Er liegt damit deutlich un­ter den Sätzen, die das Landesjugendamt Rhein-

Pfalz empfiehlt, nämlich Zuwendungen zwischen 400 und 570 Mark. Im "Jahr des Kindes" soll dies besser werden. Der Kreisjugend­wohlfahrtsausschuß wird sich in seiner nächsten Sitzung mit diesem Ttjema befassen, die CDU-Landtagskandidatin Ulla Schmidt hat sich in tfifser Frage an Landrat Dr. Heinen gewandt.

Das Problem bereitet dem Kreis und auch den Verantwortlichen nicht erst seit heute Kopfzerbrechen. Die Heimunterbringung von Kindern Mistet den Kreisetat in diesem Jahr mit rund 1,3 Millionen Mark. Im Dernbacher Kinderheim wird ein Tagessatz von 40 Mark verlangt, mo­natlich macht dies rund 1200 Mark. Dieser Satz liegt deutlich über den Zuschußbeträgen für Pflegeeltern.

Üj|a Schmidt erhofft sich nun mit ihrer Initiative, bei Westerwälder El­tern größere Bereitschaft wecken zu können, ein Kind in Pflege zu neh­men. Eine optimistische Hoffnung, die bei Experten zumindest auf Skepsis stößt.

55iFamilien im Kreis haben ein Kind in Pflege, für weitere 97 Kinder InlHeimen muß der Kreis weitgehend aufkommen. Nicht alle diese Kin- der|könnten in Familien vermittelt werden, da ein Teil unter anderem als£chwer erziehbar angesehen wird und daher auf die Heimschulung angewiesen ist. Der Kreis sucht, nicht nur aus finanziellen Erwägungen sondern mehr noch aus sozialen und menschlichen Gründen bereitwilli­ge Eltern. Die Aufnahme eines Pflegekindes ist |edoch, Fachleute bestä­tigen dies, oft mit nicht geringem Risiko verbunden. Meist sind es näm­lich Kinder, die dem Babyalter entwachsen sind. Die Gewöhnung des Kindes an eine Pflegefamilie und auch umgekehrt fällt schwer, scheitert manchmal. Wird ein Kind dann zurück ins Heim gegeben, sind die psy­chischen Folgen schwerwiegender als bei langjährigem Helmaufenthalt. Allerdings versucht der Kreis, durch genaue Überprüfung ein solches Scheitern von vornherein auszuschtießen. Ulla Schmidt fordert In diesem Zusammenhang die Einrichtung eines zentralen Pflegekinderdienstes, der,Pfiegeeltern unterstützt und berät. Hierzu sollen weitere Sozialarbei­terEingestellt werden.

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Bürgergespr. Siershahn "Zur guten Quelle" Berger, MdB, Alsbach , "Fohr-Plls-Stube"

Ulla Schmidt, Kammerforst, "Gasthaus Keuchet Bürgergespr. Mogendorf "Bürgerhalle"

Hanz, MdB, Roßbach, "Gasthaus Nies"

Hoppe, MdL, Sessenbach, "Gasthaus Wolf Hanz, MdB, Neunkhausen, "Bürgerhalle"

Hoppe, MdL, Hartenfels, "Strüder"

Pfeil, Neuhochstein, "Burkhard"

Krempel, MdL, Kaden, "Birkfeiler"

Hanz, MdB, Steinebach a. d. W. "Z. Wledbacht" Pfeil, Görgeshausen, "Hennrlch"

Richard, Großholbach, "Fischbach"

Schuth, Wahlrod, "Gasthaus Weller"

Hoppe, MdL, Berod, Gasthaus "Schönberger

Was macht der Kreis im " Jahr des Kindes" ?

Anfrage von CDU-Fraktionsvorsitzendem Karl Hoppe, MdL

Das in 1979 interna­tional begangene "Jahr des Kindes" veranlaßt die CDU- Kreistagsfraktion, bei der Kreisverwal­tung nachzufragen, welchen Beitrag der Westerwaldkreis bisher für eine kin­derfreundliche Um­welt erbracht hat Nachdem der Kreis­tag auf Antrag der CDU-Fraktion be­schlossen hat, die Elternbeiträge zum Kindergarten für zweite und weitere Kinder einer Fami­lie auf den Kreis zu übernehmen und sich eine Regelung der Fahrtkosten­übernahme für alle Kinder abzeichnet,

sind für 1979 bereits wichtige Entscheidungen gefallen.

Ich frage deshalb die Kreisverwaltung

1. Wie wurde In der Vergangenheit bereits dem Anliegen einer kin- derfreundlichen Politik im Westerwaldkreis Rechnung getragen ?

2. Welche zusätzlichen Maßnahmen werden vorgeschlagen, um dem besonderen Anliegen des "Jahres des Kindes" gerecht zu werden?

Fraktionsvorsitzender Karl Hoppe

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Krempel, MdL, Weidenhahn, "Gasthaus Kexel" Staatssekr. H.-E. Schleyer, Herschbach/Uww. Vorst. Frauenvereinigung, Montabaur "Fries" Geil, MdL, Siershahn, "Gern.Raum am Rathaus" Berger, MdB, Hahn, "Gasthaus Schlosser" Hoppe, MdL, Welschneudorf, "Westerw. Hof" Frakt. Vors. Geil, MdL, Siershahn, "Rathaus" Richard, Nisterau, "Lindenhof"

Krempel, MdL, Hof "Gasthaus Lenz"

Christian u. Mies, Gehlert, "Gasth. Hülpüsch" Ulla Schmidt, Hahn b. B. Mbg., "Gasth. Helsper' Krempel, MdL, Dreikirchen, "Jugendheim" Landrat Dr. Heinen, Wittgert, "Gasthaus Kühn" Ulla Schmidt, Brandscheid "Kaiser"

Kult. Min. Laurien, Bad Marienberg Dr. Wex, Selters, Hotel "Sahm"

Min. Präs. Dr. Vogel, Westerburg, "Stadthalle"

Gerz. u. Daum, Neustadt "Schmidt"

Reusch, Boden, "Schultheiß Tante Anna" Landrat Dr, Heinen, Kölbingen "Klee"

Krempel, MdL, Oberhattert Ulla Schmidt, Deesen, "Günster"

Gerz u. Daum, Stein Neukirch "Dorfgemein­schaftshaus"

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