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Montabaur 46 / 78

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Adenauerplakette 1978 für Minister Otto Meyer

Für seine Verdienste um den Westerwald erhielt der i heinland-pfälzische Minister für Landwirtschaft, Um­weltschutz und Weinbau die Konrad-Adenauer-Ge- denkplakette des CDU-Kreisverbandes Westerwald.

Die CDU hatte die Plakette - eine Abbildung der gro­ßen Adenauer-Gedenktafel auf der Nistermühle - 1976 im Adenauer-Jahr gestiftet. Anlaß dazu war das Gedenken an die Verhaftung des Altbundeskanzlers auf der Nistermühle bei Hachenburg im September 1944 durch die GESTAPO. Die Adenauerplakette erhalten Persönlichkeiten, die sich um den Wester­wald verdient gemacht haben. Gerhard Krempel,

MdL, ging in seiner Laudatio auf die besonderen Ver­dienste von Otto Meyer, MdL, um den Westerwald ein.

Mehr Umweltschutz durch eine bessere Abwasserbe­seitigung im Westerwald, dafür habe sich Minister Meyer besonders eingesetzt. Krempel nannte in die­sem Zusammenhang die Abwasserbeseitigungsanla­gen in Höhr-Grenzhausen, Hachenburg, Ransbach- Baumbach und Westerburg. Das gleiche Engagement des Ministers habe der Wasserversorgung und beson­ders dem Wohle der Landwirtschaft gegolten.

Otto Meyer habe für den Westerwald und die Westerwälder immer ein offenes Ohr und sich um den Westerwald verdient gemacht, schloß Gerhard Krempel seine Rede und überreichte die Keramikplakette.

Bisher erhielten diese Plakette : Altministerpräsident Dr. Peter Altmeier, Ministerpräsident Dr. Bernhard Vogel, der ehemalige In­nenminister Heinz Schwarz, MdB, CDU-Bundesvorsitzender Dr. Helmut Kohl, MdB.

Im weiteren Verlauf der Veranstaltung ehrte die CDU 53 Mitglieder, die 25 Jahre der Partei angehören. Prominentestes Mitglied war der frühere Staatssekretär Prof. Dr. Walter Hallstein, der allerdings aus Gesundheitsgründen an der Veranstaltung nicht teilneh­men konnte.

Als Ehrengäste wohnten der Veranstaltung Landrat a. D. Heinrich Lingens, Ministerialdirigent a. D. Lillinger und Josef Seibert, der frühere Fahrer von Altbundeskanzler Adenauer bei.

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CDU hat neues Grundsatzprogramm

Helmut Kohl und Heinrich Geißler waren die großen Regisseure beim CDU-Grundsatzparteitag in Ludwigshafen. In drei Tagen verabschiedete der Parteitag das neue Grundsatzprogramm der CDU, das insbesondere Aussagen über die Grundwerte macht.

Die CDU-Westerwald hatte bekanntlich auf einem Kreisparteitag in Rans­bach-Baumbach den Entwurf des Programmes behandelt und war durch

Kreisvorsitzenden Gerhard Krempel, MdL, auf dem Grundsatzforum in Berlin vertreten. In Ludwigshafen wirkten August Hanz, MdB, Karl Hop­pe, MdL, Gerhard Krempel, MdL, JU-Kreisvorsitzender Alois Söhngen, CDU-Kreisgeschäftsführer Stefan Stinner und CDU-Bezirksgeschäftsführer Bernd Hummer mit. Das Grundsatzprogramm wird demnächst als Broschü­re herausgegeben und kann bei der CDU-Kreisgeschäftsstelle in Montabaur angefordert werden.

Parteitag in Trier: Ein großer Erfolg

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Belm Landesparteitag der CDU in Trier Ist der rhelnland-ptälzlsche Ministerpräsident Dr. Bernhard Vogel mit überwältigender Mehrheit als Vorsitzender der CDU dieses Bundeslandes bestätigt wor den. Au» Vogel entfielen 387 von 402 abgegebenen Stimmen, was einer Zustimmung von 96.3 °/L der Delegierten entspricht. Zehn Dele-jlerte stimmten gegen Vogel, fünl enthielten sich der Stimme Vor zwei Jahren hatte der gerade zum Ministerpräsidenten gewählte CDU-Politiker ebenla'ls 307 Ja Stimmen erhalten. Damals gab es allerdings 14 Gegenstimmen, acht Enthaltungen und eine un<)uii.<|i* Stimme. Vogel hatte am 30 August 1974 die Nachfolge Helmul Kohls als Landesvorsitzender der CDU angetreten